Gerhard Tersteegen – Gott ist nahe denen

Gott ist nahe denen,
Die auf ihn sich lehnen,
Und vertrauen bloß;
Die als arme Sünder,
Die als schwache Kinder
Sinken in den Schoß,
Der auch heut‘
Noch angelweit
Offen und ganz nah‘ uns allen.
Lass dich ganz drein fallen!

Wär‘ ich auf der Reise
Stark und schön und weise,
Möcht ich irre geh’n.
Starke sind vermessen,
Weise gottvergessen,
Schöne sich beseh’n.
Armes Kind,
Sei bloß und blind.
Tiefer nur in Gott verborgen,
Lass die Mutter sorgen!

Nun, ich lieb‘ die Kleinheit.
Hätt‘ ich nur die Reinheit,
Die den Kindeern ziemt!
Könnt‘ ich so ergeben
Grundeinfältig leben,
Wie man Kinder rühmt!
Jesu, mein,
Lass mich allein
Dich im Grunde lebend sehen,
So wird’s bald geschehen.

Dir will ich mich lassen;
Woll’st mich ganz umfassen,
Ewig wohl bewahr’n.
O du Schoß der Liebe,
Deinem Zug und Triebe
Lass mich tief erfahr’n.
Nimm mich ein
Und mach mich rein,
Dass ich’s mög‘ in allen Schaen
Wie dein Schoßkind machen.

Magdalena Sibylla Rieger – Durchs Kreuz führt Gott die Seinen

Durchs Kreuz führt Gott die Seinen
dem Himmelreiche zu;
nach Klagen und nach Weinen
folgt Freude, Trost und Ruh,
So wird der Glaube klar,
so muss er überwinden,
muss rein sich lassen finden
bei Trübsal und Gefahr.

Nur durch ein kleines Streiten,
durch kurze Probezeit
will Gott uns hier bereiten
zur ew’gen Herrlichkeit.
Wir dürfen hier beherzt
den Finger Gottes merken;
er wird uns gründen, stärken
durch Alles, was uns schmerzt.

Drum freu‘ ich mich von Herzen,
wenn auch mich Leiden drückt;
es sind gesunde Schmerzen,
die deine Hand mir schickt.
Ich weiß, du läuterst nur,
du prüfest meine Nieren
und willst dein Werk vollführen
an deiner Kreatur.

Am Ende wird sich’s finden,
was du an mir getan.
Du hilfst mir überwinden,
nimmst mich mit Ehren an.
Ja, hier schon in der Welt
wirst du mein Herz erquicken
und manche Stund‘ ihm schicken,
darin es Sabbat hält.

Georg Weißel – O Tod, wo ist dein Stachel nun?

1) O Tod, wo ist dein Stachel nun?
Wo ist dein Sieg, o Hölle?
Was kann uns jetzt der Teufel tun,
wie bös er sich auch stelle?1Wie grausam er sich stelle
Gott sei gedankt, der uns den Sieg
so herrlich hat nach diesem Krieg
aus Gnad und Gunst gegeben!2Durch Jesum Christ gegebenä

2) Wie wehrte sich die alte Schlang,3Wie sträubte sich die alte Schlang
als Christus mit ihr kämpfte!
die so mit List als Macht zudrang4Mit List und Macht sie auf ihn drang
damit er sie nicht dämpfte.5Jedennoch er sie dämpfte
die ihn oft in die fersen stach;6Ob sie ihn in die Fersen sticht
jedoch verlor sie ihre sach;,7So sieget sie doch darum nicht
der Kopf ward ihr zertreten.

3) Lebendig kommt der Herr herfür,8Lebendig Christus kommt herfür
und nimmt den Feind gefangen,
zerbricht der Hölle Schloss und Tür,
trägt weg den Raub mit Prangen.
Nichts hält in seinem Siegeslauf9Nichts ist, das in dem Sieges Lauf
den starken Helden Gottes auf,10Den starken Held kann halten auf
er ist der Überwinder.11Alls liegt da überwunden.

4) Des Todes Gift, der Höllen Pest
Ist unser Heiland worden.
Wenn Satan gleich noch ungern lässt
vom wüten, rauben, morden,
und, da er sonst nichts schaffen kann,
klagt tag und nacht, was wir getan:12Nur tag und nacht uns klaget an
so ist er doch verworfen.

5) Des Herren Rechte, die behält
den Sieg und ist erhöhet;
des Herren Rechte siehe! fällt,13des Herren Rechte mächtig fällt
was ihr entgegen stehet.
Tod, Teufel, Höll und alle Feind
die so von ihr gedämpfet seind,,14Durch Christi Sieg gedämpfet seind
dass kraftlos worden.15Ihr Zorn ist kraftlos worden.

6) Es war getötet Jesus Christ,
und sieh, er lebet wieder.
Weil nun das Haupt erstanden ist,
stehn wir auch auf, die Glieder.
Denn wer an Jesum Christum glaubt,16so jemand Christi Worten glaubt
bleibt nicht im Tod, als wie sein Haupt;17Im Tod und Grabe der nicht bleibt
er lebt, ob er gleich stirbet.

7) Wer täglich hier in wahrer Reu
mit Christo auferstehet,
ist dort vom andern Tode frei,
als der ihn nicht angehet.
Der Tod hat ferner keine Macht,18Genommen ist dem Tod die Macht
das Leben ist uns wiederbracht19Unschuld und Leben wiederbracht
und unvergänglichs Wesen.

8) Das ist die reiche Osterbeut,
der wir teilhaftig werden:
Fried, Freude, Heil, Gerechtigkeit
im Himmel und auf Erden.
Hier sind wir still und warten fort,
bis unser Leib wird ähnlich dort
Christi verklärtem Leibe.

9) Der alte Drach und seine Rott
hingegen wird zu schanden.
Erlegt ist er mit Schimpf und Spott,
da Christus auferstanden,
weil Christi Sieg der Glieder ist,20Des Hauptes Sieg der Glieder ist
drum kann mit aller Macht und List
Er ihnen nicht mehr schaden.21uns Satan nicht mehr schaden.

10) O Tod, wo ist dein Stachel nun?
Wo ist dein Sieg, o Hölle?
Was kann uns jetzt der Teufel tun,
wie grausam er sich stelle?
Gott sei gedankt, der uns den Sieg
so herrlich hat in diesem Krieg
aus Gnad und Gunst gegeben!22Durch Jesum Christ gegeben.

Text: Georg Weissel (1644) ev. auch L. Laurentii nach anderen Quellen

Oettingischews Gesangbuch, 1769
Varianten aus dem Lübeckischen Gesang-Buch von 1726

Burghard von Kramm – Trost.

Mel. Wer nur den lieben Gott lässt walten rc.

Bist Du mit Sorgen überladen,
Mit Kummer, Krankheit oder Pein,
Häuft über Dir sich Not und Schaden,
Bricht Angst und Jammer auf Dich ein,
Verzage nicht, wenn Du ein Christ
Und wahrhaft Jesu Jünger bist.

Kam auch der Tod, manch Herz zu rauben,
Mit dem die Liebe Dich vereint,
Verliere nicht den frommen Glauben:
Der Herr hat’s gut mit mir gemeint;
Inbrünstig sprich, in Demut still:
Ich beuge mich, wie Gott es will.

Und kommen Stürme, Dich zu schrecken,
Zerstören Felder Dir und Gut,
Verzage nicht, denn Engel decken
Den treuen Knecht in sichrer Hut.
Und schickt der Herr Dir Armut ein,
Es muss zu Deinem Besten sein.

Ging alle Hoffnung Dir zu Schanden,
Verlierst Du ird’sche Ehr‘ und Geld,
So denke, dass das alles Banden,
Die Dich festketten an die Welt,
Und sprich ergeben alsogleich:
Herr, in Dir bin ich stets reich.

Und glaub‘ es fest in allen Fällen,
Dass Jesus Christ Dein Retter ist,
Da mag der Satan sich verstellen,
Er fängt Dich nicht mit seiner List,
Und wie er sich auch quält und müht,
Vor einem Wort des Herren flieht.

Bist Du ein gottgeweihter Streiter,
So fürchte keine Erdenmacht,
Der Heiland sorget für Dich weiter,
Er macht zu Licht die dunkle Nacht.
Er hält die Wohnung Dir bereit
Und segnet Dich in Ewigkeit.

Benjamin Schmolck – Je größer Kreuz, je näher Himmel.

Je größer Kreuz, je näher Himmel,
Wer ohne Kreuz, ist ohne Gott;
Bei dem verlarvten Weltgetümmel
Vergisst man Hölle, Fluch und Tod.
O selig ist der Mensch geschätzt,
Den Gott in Kreuz und Trübsal setzt.

Je größer Kreuz, je besser Christe,
Gott streicht uns an den Probestein,
Wie mancher Garten lieget wüste,
Wo keine Tränenregen sein.
Das Gold wird auf dem Feuerherd,
Der Christ in mancher Not bewährt.

Je größer Kreuz, je stärker Glauben,
Die Palme wächset bei der Last;
Die Süßigkeit fleußt aus den Trauben,
Wenn du sie wohlgekeltert hast.
Im Kreuze wächset uns der Mut,
Wie Perlen in gesalzner Flut.

Je größer Kreuz, je größer Liebe:
Der Wind bläst nur die Flammen auf;
Und scheinet gleich der Himmel trübe,
So lachet doch die Sonne drauf.
Das Kreuz vermehrt der Liebe Glut,
Gleichwie das Del im Feuer tut.

Je größer Kreuz, je mehr Gebete:
Geriebne Kräuter riechen wohl;
Wenn um das Schiff kein Sturmwind wehte,
So fragte man nicht nach dem Pol.
Wo kämen Davids Psalmen her,
Wenn er nicht auch versuchet wär?

Je größer Kreuz, je mehr Verlangen:
Im Tale steiget man bergan;
Wer durch die Wüsten oft gegangen,
Der sehnet sich nach Kanaan.
Das Täublein findet hier nicht Ruh,
So fleugt es nach der Arche zu.

Je größer Kreuz, je lieber Sterben:
Man freut sich recht auf seinen Tod;
Denn man entgehet dem Verderben,
Es stirbt auf einmal alle Not.
Das Kreuze, das die Gräber ziert,
Vezeugt, man habe triumphiert.

Je größer Kreuz, je schöner Krone,
Die Gottes Schatz uns beigelegt,
und die einmal vor seinem Throne
Der Überwinder Scheitel trägt.
Ach dieses teure Kleinod macht,
Dass man das größte Kreuz verlacht.

Gekreuzigter, lass mir dein Kreuze
Je länger und je lieber sein!
Dass mich die Ungeduld nicht reize,
So pflanz ein solches Herz mir ein,
Das Glaube, Lieb und Hoffnung hegt,
Bis dort mein Kreuz die Krone trägt.

Albert Zeller – Versinke nicht in deinen Kummer!

Versinke nicht in deinen Kummer!
Versenke ihn!
Dein tiefer Gram ist Traum und Schlummer,
Bestrickt den Sinn.

Wach auf zum Licht! richt auf zum Tage
Dein Angesicht!
Das Herz ist sich die größte Plage,
Das sich gebricht.

Bist du die Sonn, um die die Erde
Sich mühsam dreht,
Ein wahrhaft leidiger Gefährte
Dann mit dir geht.

So viel des Guten und der Schönen
Blüht weit und breit:
Lass dich mit dem Geschick versöhnen,
So lang es Zeit!

Füg dich dem Ganzen aufgeschlossen!
Nimm hin dein Teil,
Und wirke still und unverdrossen
Für Andrer Heil!

Wer gern verliert sein eignes Leben
In Lieb und Treu,
Dem wird es tausendfach gegeben
Und stündlich neu.

Drum frisch hinein, und lass dich tragen
Von Lebensflut!
Es gilt ein leichtes, mut’ges Wagen
Ums höchste Gut!

Benjamin Schmolck – Trostlied Rahels.

Mel. Was Gott tut, das ist wohlgetan.

1. Was Gott tut, das ist wohlgetan,
Er gibt und nimmt auch wieder,
Bald sieht er uns in Gnaden an,
Bald drücket er uns nieder.
Er schenkt auf Wein
Bald Tränen ein.
Wo Wiegenlieder klingen,
Muss man zu Grabe singen.

2. Doch was Gott tut, ist wohlgetan,
Wer will die Weisheit meistern?
Ruft er mein Kind nun himmelan
Zu Zions reinen Geistern,
Und will mein Herz
Durch diesen Schmerz
In tausend Stücke brechen,
Wer will dawider sprechen?

3. Gott tuts, drum ist es wohlgetan,
Er macht es bald vollkommen,
Da er es von der Dornenbahn
In seinen Schoß genommen,
Was Gott gefällt,
Muss in der Welt
Nicht allzulange weinen,
Er eilet mit den Seinen.

4. Tuts Gott, so ist es wohlgetan,
Die Welt kann es verführen.
Dort aber trifft es Rosen an,
Daran kein Dorn zu spüren.
In Gottes Hand
Ist dieses Pfand
Ganz sicher aufgehoben,
Wenn Welt und Teufel toben.

5. Was Gott tut, das ist wohlgetan
Ich will mich drein ergeben.
Dort ist ein schönes Kanaan,
Und hier Ägyptens Leben.
Zeuch hin, mein Kind,
Wo Sonnen sind,
Die niemals untergehen
Und stets im Glanze stehen.

6. Was Gott tut, das ist wohlgetan,
Ein Christenherze glaubet,
Dass er uns wieder geben kann,
Was uns der Tod geraubet.
Wie freu ich mich,
Mein Kind, auf dich!
Dort wollen wir uns küssen,
Wo Milch und Honig fließen.

7. Gott tut es, so ists wohlgetan,
Du sammelst meine Tränen,
Ich aber schaue himmelan
Mit Seufzen und mit Sehnen.
Ach dass ich dort
Bei dir, mein Hort,
Mein Kind bald möchte sehen!
Ach ja, es wird geschehen.

Albert Zeller – Du hast mein sterbliches Gebein

Du hast mein sterbliches Gebein
Mit deiner Kraft verklärt,
Und mir in deiner Todespein
Unsterblichkeit gewährt.

Ich sterbe täglich; doch was ists,
Wenn mein Gewand vergeht,
Wenn es im Namen meines Christs
Doch also um mich steht?

Gelebt hab ich von deiner Treu,
Gesehn von deinem Licht;
Es strahlet mir ja bald aufs Neu
Von deinem Angesicht.

Du lebst und Alle froh mit dir,
Die dir gestorben sind;
Was soll denn noch das Trauern hier,
Wenns endet so geschwind?

Dein Leib war uns das Himmelsbrot,
Dein Blut der Lebensquell;
Wie hielte uns da noch ein Tod,
Und käm er aus der Höll?

So legt den Leib zu seiner Ruh,
Den Staub zu seinem Staub!
Die Seele fliegt dem Himmel zu,
Und weiß von keinem Raub.

Indessen tragen wir das Joch
Und schauen fröhlich drein:
Wills Gott, wir könnten heute noch
Im Paradiese sein!

Albert Zeller – „Ich selbst will deine Liebe sein!“

„Ich selbst will deine Liebe sein!“
So hat der Herr zu mir gesprochen,
Als mir in höchster Not und Pein
Das Herz vor Gram und Leid gebrochen.
Wie sanft dies Wort zur Seele drang,
Und bald den schlimmsten Sturm beschworen,
Im Schrei der Kreatur verklang
Der Trost; doch blieb er unverloren.

Und immer neu und neu erscholl
Dein Ruf in stillen, selgen Weisen,
Wenn mir die Brust vor Jammer schwoll,
Der Nerv des Lebens wollt zerreißen,
Bis ich zu deinen Füßen sank,
Und du mich liebend aufgehoben,
Und ich aus deinem Kelche trank
Geduld und Frieden, Dank und loben.

„Wo euer Schatz, ist euer Herz;“
So sprachst du in der Erde Tagen;
Wie sollt ich fort und fort im Schmerz
Um mein geraubtes Kleinod klagen?
Ist das geraubt, was du doch hegst,
Was ich an deiner Brust seh funkeln,
An die du mich erbarmend legst,
An der ich ruh, wenn es will dunkeln?

Und wie es hier mein Höchstes war,
Mit ihr dein heilig Mahl zu teilen,
So möcht ich wieder zum Altar
Vor dich, du ewger Priester, eilen,
Vor dem die Lust der Welt verschwand,
Die Lieb in Andacht sich verklärte,
Und Jedes tief und klar empfand,
Dass nur der Geist dem Geist gehörte.

Wie lieb ich nun dein Eigentum,
Die gottdurchdrungne Himmelsseele,
Die nun zu deines Namens Ruhm
Dir dienet ohne Schuld und Fehle,
Die Strahlen deines Angesichts
Darf ohne Hüll und Decke schauen,
Und, wie die Ströme deines Lichts,
Zu unsrer Erde niedertauen!

Auch auf mein aufgerichtet Haupt
Fällt einer deiner Strahlen nieder;
Und, was der Tod mir hat geraubt,
Fass ich mit Glaubensarmen wieder;
Du selbst willst meine Liebe sein:
Ich werd es immer stiller inne,
Und meine Sehnsucht gehet ein
Zur Fülle deiner Gottesminne.

Franck, Johann – Nach der Trübsal.

In seiner eignen Weise.

Ich will den Herren loben
Jetzund und allezeit,
Sein Lob werd‘ hoch erhoben.
Mein Mund ist stets bereit,
Ihn immerdar zu ehren,
Dass der Betrübten Schar
Mit Lust es an soll hören
Und froh sein in Gefahr.

2. Erhebt mit mir den Herren,
Die ihr im Leide geht,
Sein Ruhm soll nah und ferren
Von uns stets sein erhöht.
Denn da ich nur geschrieen,
Hat er zurückgeschallt,
Ich lag auf meinen Knieen,
Und sieh! er half mir bald.

3. Die ihn mit Not anlaufen,
Die pflegt er anzusehn.
Dem hart gepressten Haufen
Lässt er kein Leid‘ geschehn.
Als mit erhob’nen Händen
Ich vor den Herren trat,
Bracht er die Qual zum Enden
Und gab mir, was ich bat.

4. Es hat des Herren Engel
Sich rings herum gelegt
Um den, der seine Mängel
Vor Gott mit Seufzen trägt.
Ach, dass wir könnten schmecken,
Wie wir mit Gotte stehn,
Wir würden alles Schrecken
Weit lassen von uns gehn.

5. Pflegt er uns gleich zu schlagen
Mit Trübsal, wie es scheint,
Doch müssen wir letzt sagen,
Er hab‘ es gut gemeint.
Kein Kreuz ist so geringe,
Mit dem der Vater scherzt,
Das nicht auch Nutzen bringe,
Ob es gleich erstlich schmerzt.

6. Nun, Herr, ich will mit Freuden,
Ich will dir dankbar sein,
Dass du mich ließest leiden
Und halfst dennoch aus Pein.
Du bleibst bei deiner Weise,
Dass uns dein Hand erst drückt,
Und drauf dir, Herr, zum Preise,
Vom Himmel Hilfe schickt.