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Schlagwort: Morgenlied

Behm, Martin – Ein Morgensegen

Behm, Martin – Ein Morgensegen

1. O heilige Dreifaltigkeit,
O hochgelobte Einigkeit,
Gott Vater, Sohn, Heiliger Geist,
Heut diesen Tag mir Beistand leist.

2. Mein Seel, Leib, Ehr und Gut bewahr,
Daß mir kein Schaden widerfahr,
Und mich der Satan nicht verletz,
Noch mich in Schand und Schaden setz.

3. Des Vaters Macht mich heut anblick,
Des Sohnes Weisheit mich erquick,
Des heilgen Geistes Glanz und Schein
Erleucht meines finstern Herzens Schrein.

4. Mein Schöpfer, steh mir kräftig bei,
Christ, mein Erlöser, hilf mir frei;
O Tröster werth, weich nicht von mir,
Mein Herz mit werthen Gaben zier!

5. Herr, segne und behüte mich,
Herr, leucht mich an ganz gnädiglich,
Herr heb auf mich dein Angesicht,
Dein Frieden auf mich Armen richt.

6. Solch göttlich Benediction
Send mir herab vom Himmelsthron,
Damit ich heut und alle Tag
Durch dich frei sei von aller Plag.

7. Laß mich erlangen Trost und Heil,
Daß mir dein Segen werd zu theil;
Vor sichtbarn Feinden mich bewahr,
Und wehr auch der unsichtbarn Schar.

8. Rett mich aus meiner Angst und Noth,
Daß ich nicht werd zu Schand und Spott;
So preis ich dich mit Innigkeit
Allhier und dort in Ewigkeit.

Amen.

Claudius, Matthias – Frau Rebekka mit den Kindern

Claudius, Matthias – Frau Rebekka mit den Kindern

Kommt, Kinder, wischt die Augen aus,
Es gibt hier was zu sehen,
Und ruft den Vater auch heraus…
Die Sonne will aufgehen!

Wie ist sie doch in ihrem Lauf
So unverzagt und munter!
Geht alle Morgen richtig auf,
Und alle Abend unter!

Geht immer, und scheint weit und breit
in Schweden und in Schwaben,
Dann kalt, dann warm, zu seiner Zeit,
Wie wir es nötig haben.

Von ohngefähr kann das nicht sein,
Das könnt ihr wohl gedenken;
Der Wagen da geht nicht allein,
Ihr müßt ihn ziehn und lenken.

Das Sternenheer hoch in der Höh‘,
die Sonne, die dort glänzet,
Das Morgenrot, der Silbersee
Mit Busch und Wald umkränzet,

Dies Veilchen, dieser Blütenbaum,
Der seine Arm ausstrecket,
Sind, Kinder! „seines Kleides Saum“,
Das ihn vor uns bedecket;

Ein „Herold“, der uns weit und breit
Von ihm erzähl‘ und lehre;
Der „Spiegel seiner Herrlichkeit“;
Der „Tempel seiner Ehre“,

Ein mannichfaltig groß Gebäu,
Durch Meisterhand vereinet,
Wo seine Lieb‘ und seine Treu‘
Uns durch die Fenster scheinet.

Er selbst wohnt unerkannt darin,
Und ist schwer zu ergründen.
Sei fromm, und sucht von Herzen ihn,
Ob ihr ihn möchtet finden.

Claudius, Matthias – Morgenlied eines Bauersmanns

Claudius, Matthias – Morgenlied eines Bauersmanns

Da kömmt die liebe Sonne wieder,
Da kömmt sie wieder her!
Sie schlummert nicht und wird nicht müder,
Und läuft doch immer sehr.

Sie ist ein sonderliches Wesen,
Wann morgens auf sie geht,
Freut sich der Mensch und ist genesen
Wie beim Altargerät.

Von ihr kommt Segen und Gedeihen,
Sie macht die Saat so grün,
Sie macht das weite Feld sich neuen,
Und meine Bäume blühn.

Und meine Kinder spielen drunter,
Und tanzen ihren Reihn,
Sind frisch und rund und rot und munter,
Und das macht all ihr Schein.

Was hab‘ ich dir getan, du Sonne,
Daß mir das widerfährt?
Bringst jeden Tag mir neue Wonne,
Und bin’s fürwahr nicht wert.

Du hast nicht menschliche Gebärde,
Du issest nicht wie wir;
Sonst holt‘ ich gleich von meiner Herde
Ein Lamm und brächt‘ es dir,

Und stünd‘ und schmeichelte von ferne:
„Iß und erquicke dich,
Iß, liebe Sonn‘, ich geb‘ es gerne,
Und willst du mehr, so sprich.“

Gott in dem blauen Himmel oben,
Gott denn belohn‘ es dir!
Ich aber will im Herzen loben
Von deiner Güt‘ und Zier.

Und weil wir ihn nicht sehen könne,
Will ich wahrnehmen fein,
Und an dem edlen Werk erkennen
Wie freundlich er muß sein!

Oh! bis mir denn willkommen heut,
Bis willkomm, schöner Held!
Und segn‘ uns arme Bauersleute,
Und unser Haus und Feld.

Bring‘ unserm König heut‘ auch Freude,
Und seiner Frau dazu.
Segn‘ ihn und tu ihm nichts zuleide,
Und mach ihn mild wie du!

Behm, Martin – Morgengebetlein

Behm, Martin – Morgengebetlein

Das walt Gott Vater und Gott Sohn,
Gott heil‘ger Geist ins Himmels Thron!
Man dankt dir, eh die Sonn aufgeht,
Wanns Licht anbricht, man vor dir steht.

Drum beug ich diesen Morgen früh
In rechter Andacht meine Knie
Und ruf zu dir mit heller Stimm,
Dein Ohren neig, mein Red vernimm.

Ich rühm von Herzen deine Güt,
Weil du mich gnädig hast behüt,
Daß ich nun hab die finstre Nacht
In Ruh und Frieden zugebracht.

Ich schlief und wußt nicht, wie mir wär,
So schlich der Teufel um mich her.
Den hast du durch dein Macht vertriebn,
Daß ich vor ihm zur Ruh bin bliebn.

Mein Gott, ich bitt durch Christi Blut,
Nimm mich auch diesen Tag in Hut,
Laß deine liebsten Engelein
Mein Wächter und Gefährten sein.

Gieb Gnad, daß ich mein Werk und Pflicht
Mit Freuden diesen Tag verricht
Zu deinem Lob und meinem Nutz,
Und daß ich theu meim Nächsten Guts.

Hilf, daß ich zu regieren wiß
Mein Augen, Ohren, Händ und Füß,
Mein Lippen, Mund und ganzen Leib,
All bös Begierden von mir treib.

Bewahr mein Herz vor Sünd undSchand
Daß ich, vom Uebel abgewandt,
Mein Seel mit Sünden nicht beschwer
Und mein Gewissen nicht versehr.

Behüt mich heut und alle Zeit
Vor Schaden, Schand und Herzeleid;
Tritt zwischen mich und meine Feind,
So sichtbar und unsichtbar seind.

Mein Aus- und Eingang heut bewahr,
Daß mir nichts Uebels widerfahr,
Behüt mich vor eim schnellen Tod,
Und hilf mir, wo mir Hülf ist noth.

Amen.

Philipp Spitta – Es wird mein Herz mit Freuden wach

Philipp Spitta – Es wird mein Herz mit Freuden wach

Es wird mein Herz mit Freuden wach,
ein Segenstag ist dieser Tag;
da ruft’s mit hellem Klang hinaus:
Komm heut in deines Gottes Haus!

Am Tage, da er reden will,
tu auf dein Herz und halt dich still;
da er an dir sein Werk will tun,
laß deiner Hände Werke ruhn!

Heut hält der Herr ein offnes Haus,
da teilt dem Hungrigen er aus
sein teures Wort, das Lebensbrot;
wer das genießt, dem schad’t kein Tod.

Heut wird der gute Sämann gehn,
den edlen Samen auszusäh’n,
der in den Herzen, da er haft’t,
vielfältig edle Früchte schafft.

Heut führt der treue Hirt ins Tal
die Schaf’ und Lämmer allzumal
zu guter Weid’ an rechter Stell’,
auf grüner Au, zum frischen Quell.

Heut ist der Arzt, der Wundermann,
der allen Schaden heilen kann,
mit Hilf’ in Rat und Tat bereit
für jede Wunden, Schmerz und Leid.

Das ist ein Tag, ein Segenstag,
da wird mein Herz mit Freuden wach,
und lieblich klingt der Ruf hinaus:
Komm heut in deines Gottes Haus!

Gellert, Christian Fürchtegott – Mein erst Gefühl sei Preis und Dank;

Gellert, Christian Fürchtegott – Mein erst Gefühl sei Preis und Dank;

Mein erst Gefühl sei Preis und Dank;
Erheb ihn, meine Seele!
Der Herr hört deinen Lobgesang;
Lobsing ihm, meine Seele!

Mich selbst zu schützen, ohne Macht,
Lag ich und schlief im Frieden.
Wer schafft die Sicherheit der Nacht,
Und Ruhe für die Müden?

Wer wacht, wenn ich von mir nichts weiß,
Mein Leben zu bewahren?
Wer stärkt mein Blut in seinem Fleiß,
Und schützt mich vor Gefahren?

Wer lehrt das Auge seine Pflicht,
Sich sicher zu bedecken?
Wer ruft dem Tag und seinem Licht,
Die Seele zu erwecken?

Du bist es, Herr und Gott der Welt,
Und dein ist unser Leben.
Du bist es, der es uns erhält,
Und mir’s itzt neu gegeben.

Gelobet seist du, Gott der Macht,
Gelobt sei deine Treue!
Daß ich nach einer sanften Nacht
Mich dieses Tags erfreue.

Laß deinen Segen auf mir ruhn,
Mich deine Wege wallen;
Und lehre du mich selber tun
Nach deinem Wohlgefallen.

Nimm meines Lebens gnädig wahr;
Auf dich hofft meine Seele.
Sei mir ein Retter in Gefahr,
Ein Vater, wenn ich fehle.

Gib mir ein Herz voll Zuversicht,
Erfüllt mit Lieb und Ruhe,
Ein weises Herz, das seine Pflicht
Erkenn und willig tue.

Daß ich, als ein getreuer Knecht,
Nach deinem Reiche strebe,
Gottselig, züchtig und gerecht
Durch deine Gnade lebe.

Daß ich, dem Nächsten beizustehn,
Nie Fleiß und Arbeit scheue,
Mich gern an andrer Wohlergehn
Und ihrer Tugend freue.

Daß ich das Glück der Lebenszeit
In deiner Furcht genieße,
Und meinen Lauf mit Freudigkeit,
Wenn du gebeutst, beschließe.

Theodor Isaak Hertzogenrath – Morgenlied

Theodor Isaak Hertzogenrath – Morgenlied

Wundervoller Gott,
Glanz und Licht der Erden,
Starker Zebaoth,
vor dem auch die Nacht
Und des Todes Nacht
Hell und licht muß werden.

Deine starke Hand,
Hoch und mächtig droben,
Geht durch alle Land:
Finsterniß und Licht
Hast du zugericht‘,
Und sehr weis‘ erhoben!

Denn dein fester Bund
Bleibet, wie wir sehen,
Noch zu dieser Stund,
So auch Tag und Nacht,
Unter deiner Macht
Unverändert stehen.

Alles weiß die Zeit,
Die du hast gesetzet,
Und ist schnell bereit,
Nach dem Ort und Ziel,
Da dein hoher Will
Solches hingeschätzet.

Nun hat meine Seel,
Die dir ist verbunden,
In der freien Höhl
Deiner Sicherheit
Auch zu dieser Zeit
Ihre Ruh gefunden.

Darum mein Gemüth,
Das dich heilig liebet,
Durch dein‘ große Güt‘,
Gleichsam als entzückt,
Und vom Schlaf erquickt,
Dir die Ehre gibet.

Laß mich diesen Tag
Also vor dir leben,
Wie ich wünsch hernach,
Wann das große Licht,
Jesus, mein Gesicht
Einmal wird umgeben.

Und damit ich heut
Unter deinem Segen
Mein‘ Beruf mit Freud
Und auf alle Weis
Zu dein’s Namens Preis
Vor dir ab mög‘ legen.

Wollst du, theurer Herr,
Durch ein süß Gedeihen
Mich zu deiner Ehre
Leiten und damit
Meine Gäng und Tritt
Jederzeit erfreuen.

Wenn ich auch zuletzt
Meine Zeit vollende,
Die du hast gesetzt,
ach so hilf du mir,
Jesu, mein Begier,
Daß ich selig ende.

Die evangelische Volksbibliothek
Fünfter Band
Die geistliche Dichtung von Luther bis Klopstock
ausgewählt und eingeleitet
von Paul Pressel
Stuttgart
Adolph Bechers Verlag (Gustav Hoffmann)
1863

Lörs, Arnold – Der Morgenwecker

Lörs, Arnold – Der Morgenwecker

Der Tag des Heils kommt freudenreich,
Die Nacht der Sünd‘ und Schatten weich‘,
‚Die Nacht der Trübsal bald verschwind‘,
Des Todes Nacht uns süß entbind‘!

Die Quell‘ des Lichts bringt Licht herfür,
Der Geist klopft an: die Treue spür‘,
Vom Schlaf erwach, dem Gast aufthu‘,
Mit Frucht und Nutz den Tag bring zu!

Das Lied der Morgenröth‘ stimm an,
Den Herren lob, was loben kann,
Die Morgensterne schweigen nicht,
Es jauchzen Gottes Söhn‘ im Licht.

Die Himmelsfackel leucht‘ und strahlt,
Die güldne Sonn‘ das Rund bemalt,
Das aug der Welt jetzt funkelt hell,
Der Läufer eilt und rinnet schnell.

Dem Vorgang folg‘ und Gott vertrau:
Dich stärk‘ der frische Morgenthau,
Es glänz‘ des Frommen Pfad ohn‘ Klag,
Und schein‘ bis auf den vollen Tag!

Das Ewig‘ such, die Zeit auskauf‘,
Setz fort den guten Kampf und Lauf,
Der nach dem Vornen sich ausstreckt,
Den Preis ergreift, und fürgesteckt.

Der Mensch, die kleine Wunderwelt,
Kein‘ Wollust such‘, kein‘ Ehr noch Geld:
Wie bald verblüht der Lüsten Blum‘,
Da nicht vergeht der Tugend Ruhm.

An Gott gedenk, ihn fürcht und ehr‘,
Nach Jesu dürst‘, sein Reich vermehr‘,
Zum Himmel hin der Geist dich leit‘,
Im Herzen schmeck‘ die Süßigkeit!

Den Nächsten bau undschaff dein Heil;
Geschwind uns trifft des Todes Pfeil:
Leb, daß du lebst, stirb, eh du stirbst.
Unsterblich bist und nie verdirbst.

Dreieinig Gott, dreifacher Stand,
Erhalt‘ in Fried und Liebesband,
Lehr, wahr‘ und nähr‘, voll Segen sei,
Ein Jeder thu sein‘ Pflicht dabei!

Die evangelische Volksbibliothek
Fünfter Band
Die geistliche Dichtung von Luther bis Klopstock
ausgewählt und eingeleitet
von Paul Pressel
Stuttgart
Adolph Bechers Verlag (Gustav Hoffmann)
1863

Ringwaldt, Bartholomäus – Ein Morgensegen

Ringwaldt, Bartholomäus – Ein Morgensegen

O Gott, ich thu dir danken,
Daß du durch deine Güt
Mich hast vors Teufels Wanken
In dieser Nacht behüt,
Also daß er mich fein
Hat müssen lassen schlafen
Und mir mit seinen Waffen
Nichts können schädlich sein.

Beschütz mich auch auf heute
Vor großer Angst und Noth,
Vor Gottsvergessnen Leuten,
Und vor eim schnellen Tod,
Vor Sünden und vor Schand,
Vor Wunden und vor Schlägen
Vor ungerechtem Segen,
Vor Wasser und vor Brand.

An meinem Geist mich stärke,
Sowol auch an dem Leib,
Daß ich meins Amtes Werke
Mit allen Freuden treib
Und thu nach meiner Pflicht,
So viel, als mir befohlen,
Bis daß du mich wirst holen
Zu deinem hellen Licht.

Mein Gesichte mir verleihe
Bis an mein letztes End
Und gnädig benedeie
Die Arbeit meiner Händ,
Damit ich auch was hab
Für mich in schweren Zeiten,
Und davon armen Leuten
Kann ehren eine Gab.

Vor allem mich regire
Mit deinem Gnadengeist,
Daß ich mein Gdanken führe
Im Himmel allermeist,
Und ja nicht ganz und gar
Sei mit dem Geiz besessen,
Und schändlich mög vergessen
Des lieben Himmels klar.

Erhalt mir Leib und Leben,
So lang es dir gefällt,
Und thu mir, HErr, nur geben
Den Schatz in jener Welt,
So gilt mirs alles gleich
Und steh es wol zufrieden,
Ob ich schon nicht hienieden
Bin vor den Menschen reich.

O HErr, hilf mir vollenden
Mein‘ saure Lebenszeit,
Thu mir dein Hülfe senden
Und sei nicht allzuweit,
Wenn ich heim schlafen geh,
Auf daß ich friedlich fahre
Und mit der Christenschare
Zum Leben aufersteh. Amen.

Bartholomäus Ringwaldt’s geistliche Lieder
herausgegeben von Hermann Wendebourg
Halle
Verlag von Julius Fricke.
1858

Joachim Neander – Der am Morgen Singende

Joachim Neander – Der am Morgen Singende

O aller-höchster Menschen-Hüter!
Du unbegreifflich höchstes Gut,
Ich will dir opffern Hertz und Muth;
Stimt an mit mir, gedenckt der Güter,
All ihr Gemüther.

HErr, deiner Krafft ich nur zuschreibe,
Dass ich noch Othem schöpffen kan,
Du nimmst dich gnädig meiner an,
Du Vatter-Hertz, mich nicht vertreibe,
Heut bey mir bleibe.

Israels GOTT, da ist mein Wille,
Der sich dir willig untergiebt,
Dich über ALLES gerne liebt,
Das ist mein Wunsch, in früher Stille,
O Gnaden-Fülle!

Dein Angesicht mich heilig leite,
Dein Auge kräfftig auff mich seh‘,
Ich reise, geh‘ sitz oder steh‘,
Mich zu der Ewigkeit begleite,
HErr, mich bereite.

Lass Seel und Leib, so du gegeben,
Stäts seyn in deiner Furcht bereit,
Als Waffen der Gerechtigkeit,
Auch in dem Tod dir anzukleben,
O Seelen-Leben!

Gesegne mich auff meinen Wegen,
Mein Thun und Lassen lencke du,
In Unruh bleibe meine Ruh‘,
Biss ich zuletzt mich werde legen,
In Fried und Segen.

Des Seligen Herren
Joachim Neanders
Berühmten Reformirten Predigers zu Bremen,
Geistreiche
Glaub- Liebes
und
Bundes-Lieder.

Gedruckt in Amsterdam, zu finden
Bey Samuel Schoonwald,
Buch-händler in der Kalberstrasse. 1725