Simon Dach – Raffet auch der tod die greisen haare,

Raffet auch der tod die greisen haare,
Hilfft nicht alte weißheit vieler jahre?
Was kan denn stehen
Oder seiner grossen macht entgehen?

Wo ist Salomon, der weise, blieben,
Ist er durch den tod nicht aufgerieben?
Was sol die jugendt
Und der zarten jahre frische tugendt?

Trotzt ihr reichen nur auff eure schätze,
Könnt ihr auch entgehn des todes netze?
Er wird nicht hören,
Sitzt ihr auch dazu in grossen ehren.

Hat er nicht auch an den starcken riesen
Seines zorns und eyfers macht bewiesen?
Was pocht ihr helden?
Schaut, der tod wil euch das end anmelden.

Darumb lasst uns all‘ in allen fällen
Stets des todes bild vor augen stellen,
Auch stehn und wachen,
Uns in Christo von der welt zu machen.

Simon Dach – Mein abschied aus der bösen welt

Mein abschied aus der bösen welt
Und auß den schweren banden
Ist nun einmal vorhanden,
Ich bin dem tode vorgestellt,
Und muß, das reich zu erben,
Gleich wie ein opffer sterben.
Ich habe ritterlich gekämpfft
Und meinen lauff vollendet,
Der feinde wütten ist gedempfft
Und alle noht geendet.

In diesem lauff und hartem streit
Hat mir der feind den glauben
Dennoch nicht können rauben.
Die krone der gerechtigkeit
Die jenes leben heget,
Ist mir schon beygeleget,
Got, der im letzten weltgericht
Das richter-ampt wird führen,
Wird selbst mich in dem wahren liecht
Mit solcher krone zieren.

Drumb, meine liebsten, lasset ab,
Viel jämmerliches klagen
Umb meinen tod zu tragen,
Diß sterben, dieses finstre grab
Ist mir auf allem leiden
Der richtsteig zu den freuden.
Ihr müsset auch von hinnen ziehn,
Doch bleibet euch das leben,
Wo ihr die sünde werdet Aiehn
Und Christo euch ergeben.

Denn das gewünschte himmelgut
Ererben alle frommen,
Die Christum angenommen,
Die hie sich gründen auff sein blut,
In seiner furcht sich üben
Und seine ankunfft lieben.
Mit solchem trost bin ich verwahrt,
Und wil das heil gewinnen,
Begebe drauff mich auff die fahrt,
Und scheide so von hinnen.

Simon Dach – O, wie selig seydt ihr doch, ihr frommen,

O, wie selig seydt ihr doch, ihr frommen,
Die ihr durch den todt zu Gott gekommen!
Ihr seyd entgangen
Aller noth, die uns noch helt gefangen.

Muß man hie doch wie im kercker leben,
Da nur sorge, furcht und schrecken schweben;
Was wir hie kennen,
Ist nur müh und hertzeleid zu nennen.

Ihr hergegen ruht in euer kammer,
Sicher und befreyt von allem jammer,
Kein creutz und leiden
Ist euch hinderlich in euren freuden.

Christus wischet ab euch alle thränen,
Habt das schon, wornach wir uns erst sehnen,
Euch wird gesungen,
Was durch keines ohr alhie gedrungen.

Ach, wer wolte dann nicht gerne sterben
Und den himmel vor die welt ererben?
Wer wolt hie bleiben,
Sich den jammer länger lassen treiben?

Komm, o Christe, komm uns auszuspannen.
Löß uns auff und führ uns bald von dannen!
Bey dir, o sonne
Ist der frommen seelen freud und wonne.

Simon Dach – Eh all wir aus der hölen

Eh all wir aus der hölen
Des finstern körpers ziehn,
Und zu den leichten seelen
Der abgeleibten fliehn,
Steht uns die thür der gnaden
Noch immer auffgethan,
Dahin der, so beladen
Mit sünden, Aiehen kan.

Kommt, klopffet an, ihr sünder,
Durch ware reu‘, und sprecht:
Du bist, o Gott, nicht minder
Gedultig, all gerecht,
Denn wirst du ohn‘ erbarmen
Mit uns zu rechten gehn,
Wer wird wol von uns armen
Alsdann für dir bestehn?

Ist nicht dein sohn gestorben
Den sündern nur zu gut,
Und hat uns ihm erworben
Durch sein selbst eigen blut?
Nur einig dich zu stillen
Geschahe dieser kauff,
Darumb umb seinet willen
Nimb uns zu gnaden auff!

Wie wollen wir uns freuen
Alsdann der gütigkeit,
Die du aus vater-treuen
Uns zeigst zu rechter zeit!
Du solt gepriesen werden
Dan, wan die sonn‘ erwacht,
Und mit den schnellen pferden
Sich wieder von uns macht.

Nur laß uns das verüben,
Worauff du uns geweist,
Und nicht die zeit verschieben,
Die wie ein strom hinfleust;
Du wirst es wol belohnen,
Ob wir’s wol nicht verdient,
Und ewig unser schonen,
Weil Gott uns dir versühnt.

Arndt, Ernst Moritz – Abschied von der Welt

Ade! Ich muß nun scheiden,
Ihr Freunde, gute Nacht!
In Freuden und in Leiden
Gar schwer ist mir’s gemacht,
In Kummer und in Thränen,
In Arbeit und in Noth;
Drum ruft mein heißes Sehnen:
O komm, mein Herr und Gott!

O komm, und schleuß dem Matten
Die müden Augen zu,
Bett‘ ihm im kühlen Schatten
Die stille sanfte Ruh,
Bett‘ ihm im kühlen Grabe
Den letzten weichen Pfühl,
Die einzige letzte Habe
Vom ganzen Weltgewühl.

Ade! Ihr sollt nicht weinen,
Ihr Freunde lieb und fromm,
Das Licht wird wieder scheinen,
Das ruft dem Schläfer: komm!
Das klingt in seine Kammer:
Steh‘, Schläfer, steh‘ nun auf
Steh‘ auf aus Erdenjammer!
Der Himmel thut sich auf.

Ade! ihr sollt nicht klagen,
Daß nun ich hinnen muß,
Die Nacht wird wieder tagen
Mit Freudenüberfluß,
Der große Held der Frommen
Wird mit der Krone stehn,
Und Engel werden kommen
Und mich zu Gott erhöhn.

 

Gerhardt, Paul – Nun sei getrost und unbetrübt

  1. Nun sei getrost und unbetrübt,
    du mein Geist und Gemüte!
    Dein Jesus lebt, der dich geliebt
    eh, als dir dein Geblüte
    und Fleisch und Haut werd zugericht;
    Der wird dich auch gewißlich nicht
    an deinem Ende hassen.
  2. Erschrecke nicht vor deinem End,
    es ist nichts Böses drinnen;
    Dein lieber Herr streckt seine Händ
    und fordert dich von hinnen
    aus soviel tausend Angst und Qual,
    die du in diesem Jammertal
    bisher hast ausstanden.
  3. Zwar heißts ja Tod und Sterbensnot,
    doch ist da gar kein Sterben;
    Denn Jesus ist des Todes Tod
    und nimmt ihm das Verderben,
    daß alle seine Stärk und Kraft
    mir, wenn ich jetzt werd hingerafft,
    nicht auf ein Härlein schade.
  4. Des Todes Kraft steht in der Sünd
    und schnöden Missetaten,
    darin ich armes Adamskind
    so oft und viel geraten;
    Nun ist die Sünd in Jesu Blut
    ersäuft, erstickt, getilgt und tut
    fort gar nichts mehr zur Sachen.
  5. Die Sünd ist hin und ich bin rein;
    trotz dem, der mir das nehme!
    Hinfüro ist das Leben mein,
    darf nicht, daß ich mich gräme
    um einger Sündenlohn und -Sold;
    Wer ausgesöhnt, dem ist man hold
    und tut ihm nichts zuwider.
  6. Ei nun, so nehm ich Gottes Gnad
    und alle seine Freude
    mit mir auf meinen letzten Pfad
    und weiß von keinem Leide.
    Der wilde Feind muß nun ein Schaf,
    sein Ungestüm ein süßer Schlaf
    und sanfte Ruhe werden.
  7. Du, Jesu, allerliebster Freund,
    bist selbst mein Licht und Leben:
    Du hältst mich fest, und kann kein Feind,
    Dich, wo du stehest, heben.
    In dir steh ich, und du in mir;
    und wie wir stehn, so bleiben wir
    hier und dort ungeschieden.
  8. Mein Leib, der legt sich hin zur Ruh,
    als der fast müde worden;
    Die Seele fährt dem Himmel zu
    und mischt sich in den Orden
    der auserwählten Gottesschar
    und hält das ewige Jubeljahr
    mit allen heilgen Engeln.
  9. Kommt dann der Tag, o höchster Fürst
    der Kleinen und der Großen,
    da du zum allerletzuten wirst
    In die Posaunen stoßen,
    So soll denn Seel und Leid zugleich
    mit dir in deines Vaters Reich
    zu deiner Freud eingehen.
  10. Ists nun dein Will, so stell dich ein,
    mich selig zu versetzen.
    Ach, ewig bei und mit dir sein,
    wie hoch muß das ergetzen!
    Eröffn dich, du Todespfort,
    auf daß an solchen schönen Ort
    ich durch möge fahren!

Gerhardt, Paul – O Tod, o Tod, du greulichs Bild

  1. O Tod, o Tod, du greulichs Bild
    Und Feind voll Zorns und Blitzen,
    Wie machst du dich so groß und wild
    Mit deiner Pfeile Spitzen?
    Hier ist ein Herz, das nicht acht
    Und spottet deiner schnöden Macht
    Und der zerbrochnen Pfeife.
  2. Komm nur mit deinem Bogen bald
    Und ziele mir zum Herzen;
    In deiner seltsamen Gestalt
    Versuchs mit Pein und Schmerzen:
    Was wirst du damit richten aus?
    Ich werde dir doch aus dem Haus
    Einmal gewiß entlaufen.
  3. Ich weiß, daß dir zerschlagen ist
    Dein Schloß und seine Riegel
    Durch meinen Heiland Jesum Christ;
    Der brach des Grabes Siegel
    Und führte dich zum Siegesschau,
    Auf daß uns nicht mehr von dir grau;
    Ein Spott ist aus dir worden.
  4. Besiehe deinen Palast wohl
    Und deines Reiches Wesen,
    Obs noch anitzo sei so voll
    Als es zuvor gewesen:
    Ist Moses nicht aus deiner Hand
    Entwischt und im gelobten Land
    Auf Tabor schön erschienen?
  5. Wo ist der alten Heilgen Zahl,
    Die auch daselbst begraben?
    Sie sind erhöht in Himmelssaal,
    Da sie sich ewig laben.
    Des starken Jesus Heldenhand
    Hat dir zersprengt all deine Band,
    Als er dein Kämpfer wurde.
  6. Was solls denn nun, o Jesu, sein,
    Daß mich der Tod so schrecket?
    Hat doch Elisa Totenbein,
    Was tot war, auferwecket:
    Viel mehr wirst du, den Trost hab ich,
    Zum Leben kräftig rüsten mich,
    Drum schlaf ich ein mit Freuden.

Pfeil, Christian Karl Ludwig von – Mein Sterben ist ein Gang zum Leben

1.) Mein Sterben ist ein Gang zum Leben,
Ein Gang dahin, woher ich bin.
Die Welt mag vor dem Tod erbeben:
Mich schreckt er nicht, ich weiß, wohin,
Ich weiß, dass er mich dahin bring,
Wohin mein Heiland sterbend ging.

2.) Ich weiß, dass Gott auch mir zu Liebe
Den Sohn in diese Welt gesandt.
Dass ich auch nicht zurücke bliebe,
Zurücke von dem Vaterland,
Das ohne Jesum nimmermehr
Mein Vaterland geworden wär‘.

3.) Er, weiß ich, hat durch Blut und Wunden,
Durch schweren Todeskampf die Bahn,
Die Wege zu dem Leben funden.
Er ging auch selber mir voran
Und sandte mir den Heil’gen Geist,
Der auch im Tod ein Tröster heißt.

4.) Wer will den Trost im Tod mir rauben,
Den dieses Trösters Mund mir spricht?
er selbst versiegelt meinen Glauben,
So komm ich gar nicht in’s Gericht.
Er zieht mir an das Ehrenkleid
Der Unschuld und Gerechtigkeit.

5.) Des Satans Recht ist ganz vernichtet.
Mein Lebensrecht ist offenbar.
Der Fürst der Welt wird nun gerichtet
und mit ihm, was ihm dienstbar war.
Für mich ist lauter Seligkeit
Von Jesu Christo dort bereit’t.

6.) Was wir davon hienieden wissen,
Ist wenig und doch lässt der Geist
Uns einen Vorschmack oft genießen
Von dem, was noch zukünftig heißt.
Er nimmt’s aus Jesu reicher Füll‘
Und reicht es dar, wie Jesus will.

7.) So lass dir denn an meinem Ende,
Herr, meinen Geist befohlen sein!
Nimm, Jesu, mich in deine Hände!
Sprich, Heil’ger Geist, den Trost mir ein.
Dass ich so wahr zum Vater geh,
Als Jesus ihm zur Rechten steh‘.

Pfeil, Christian Karl Ludwig von – Zum Sterben ich bereitet bin

1.) Zum Sterben ich bereitet bin,
Mit Fried‘ und Freud‘ ich fahr dahin,
Gen Himmel in mein Vaterland
Zu dem, der meinen Bund verwandt!

2.) Der du mein Bruder worden bist,
Nimm mich nun auf, Herr Jesu Christ,
Wie du dich in mein Fleisch verhüllt
Und das Gesetz für mich erfüllt.

3.) Du hast mich teu’r und hoch erkauft,
Auf dein Geheiß wurd‘ ich getauft.
Drum kann es auch nicht anders sein,
Herr Christ, ich bin und bleibe dein!

4.) Wie, dass ihr Menschen dieser Zeit
Ob eurem Tod so furchtsam seid?
Ihr seht ihn so gar bitter an,
Dass nichts euch mehr erschrecken kann.

5.) So oft man seines Namens denkt,
Wird euer Herz und Sinn gekränkt
und klopft er nur an eure Tür,
Der ganze Leib euch bebt dafür.

6.) Wie übel sich ein Christ gleich stellt,
Wenn er vom Tod jetzt wird gefällt,
Liegt mit verkehrtem Angesicht,
So kommt’s doch von der Marter nicht.

7.) Für Freudenzeichen nehmt es an,
Weil er sich jetzt nicht hemmen kann.
Im Vorschmack seiner Seligkeit,
Die er erblicket allbereit.

8.) Wohl an, mein Leid ist auch vollbracht,
Die Schuld bezahlt und gut gemacht,
Drum ich zum Tod ganz willig bin,
Mit Fried‘ und Freud‘ ich fahr dahin!

Gellert, Christian Fürchtegott – Wie sicher lebt der Mensch, der Staub!

Wie sicher lebt der Mensch, der Staub!
Sein Leben ist ein fallend Laub;
Und dennoch schmeichelt er sich gern,
Der Tag des Todes sei noch fern.

Der Jüngling hofft des Greises Ziel,
Der Mann noch seiner Jahre viel,
Der Greis zu vielen noch ein Jahr,
Und keiner nimmt den Irrtum wahr.

Sprich nicht: Ich denk in Glück und Not
Im Herzen oft an meinen Tod.
Der, den der Tod nicht weiser macht,
Hat nie mit Ernst an ihn gedacht.

Wir leben hier zur Ewigkeit,
Zu tun, was uns der Herr gebeut,
Und unsers Lebens kleinster Teil
Ist eine Frist zu unserm Heil.

Der Tod rückt Seelen vor Gericht;
Da bringt Gott alles an das Licht,
Und macht, was hier verborgen war,
Den Rat der Herzen offenbar.

Drum da dein Tod dir täglich dräut,
So sei doch wacker und bereit;
Prüf deinen Glauben, als ein Christ,
Ob er durch Liebe tätig ist.

Ein Seufzer in der letzten Not,
Ein Wunsch, durch des Erlösers Tod
Vor Gottes Thron gerecht zu sein,
Dies macht dich nicht von Sünden rein.

Ein Herz, das Gottes Stimme hört,
Ihr folgt, und sich vom Bösen kehrt;
Ein gläubig Herz, von Lieb erfüllt,
Dies ist es, was in Christo gilt.

Die Heiligung erfordert Müh;
Du wirkst sie nicht, Gott wirket sie.
Du aber ringe stets nach ihr,
Als wäre sie ein Werk von dir.

Der Ruf des Lebens, das du lebst,
Dein höchstes Ziel, nach dem du strebst,
Und deiner Tage Rechenschaft
Ist Tugend in des Glaubens Kraft.

Ihr alle seine Tage weihn,
Heißt eingedenk des Todes sein:
Und wachsen in der Heiligung,
Ist wahre Todserinnerung.

Wie oft vergeß ich diese Pflicht!
Herr, geh mit mir nicht ins Gericht;
Drück selbst des Todes Bild in mich,
Daß ich dir wandle würdiglich;

Daß ich mein Herz mit jedem Tag
Vor dir, o Gott! erforschen mag,
Ob Liebe, Demut, Fried und Treu,
Die Frucht des Geistes, in ihm sei;

Daß ich zu dir um Gnade fleh,
Stets meiner Schwachheit widersteh,
Und einstens in des Glaubens Macht
Mit Freuden ruf: Es ist vollbracht!

Um Ergebung in den göttlichen Willen
O Herr, mein Gott! durch den ich bin und lebe,
Gib, daß ich mich in deinen Rat ergebe;
Laß ewig deinen Willen mein,
Und was du tust, mir teuer sein!

Du, du regierst, bist Weisheit, Lieb und Stärke.
Du, Herr, erbarmst dich aller deiner Werke.
Was zag ich einen Augenblick?
Du bist mein Gott, und willst mein Glück.

Von Ewigkeit hast du mein Los entschieden.
Was du bestimmt, das dient zu meinem Frieden.
Du wogst mein Glück, du wogst mein Leid,
Und was du schickst, ist Seligkeit.

Gefällt es dir: so müsse keine Plage
Sich zu mir nahn; gib mir zufriedne Tage.
Allein verwehrt’s mein ewig Heil:
So bleibe nur dein Trost mein Teil.

Du gibst aus Huld uns dieser Erde Freuden;
Aus gleicher Huld verhängst du unsre Leiden.
Ist nur mein Weh nicht meine Schuld:
So zag ich nicht. Du gibst Geduld.

Soll ich ein Glück, das du mir gabst, verlieren,
Und willst du, Gott! mich rauhe Wege führen:
So wirst du, denn du hörst mein Flehn,
Mir dennoch eine Hülf ersehn.

Vielleicht muß ich nach wenig Tagen sterben.
Herr, wie du willst! Soll ich den Himmel erben,
Und dieser ist im Glauben mein,
Wie kann der Tod mir schrecklich sein?