unbekannt – Menschen, euer Leben eilt

Menschen, euer Leben eilt.
Ohne Rast und unverweilt
fließt sie hin die kurze Zeit,
in das Meer der Ewigkeit.

2. Nehmt auch Stunden wohl in Acht!
Wirket Gutes! denn die Nacht,
da man nicht mehr wirken kann,
kommt, und rückt oft schnell heran.

3. Jetzt noch ist der Tag des Heils;
trefft die Wahl des bessern Teils.
Stellt euch dieser Welt nicht gleich,
seid an guten Werken reich.

4. Die ihr eure Zeit verträumt,
sie in tråger Ruh versäumt,
sie in eitlem Tand verderbt,
weh alsdann euch, wann ihr sterbt!

5. Der Versäumnis eurer Pflicht
folgt im göttlichen Gericht,
wenn der Tod euch hingerafft,
eine strenge Rechenschaft.

6. Aber so ist nicht der Christ;
weise lebt er, und vergisst
nicht der nahen Ewigkeit,
und nutzt sorgsam seine Zeit.

7. Jede Stunde, da sein Geist
sich der Erde mehr entreißt,
bringt ihm, flieht sie gleich dahin,
einen ewigen Gewinn.

8. Jede Stunde, die er nützt,
Waisen hilft und Witwen schützt,
Arme speist, die dauert dort
stets in ihrem Lohne fort.

9. Lass mir diesen Wert der Zeit
und des Frommen Tätigkeit
täglich, Gott, vor Augen sein,
dass ich Trägheit lerne scheun.

10. Steh mit deiner Kraft mir bei,
dass ich meiner Pflicht getreu,
dir zum Preis und mir zum Glück,
nutze jeden Augenblick.

11. Dann vertausch‘ ich diese Zeit
ruhig mit der Ewigkeit,
und empfang vor deinem Thron,
meiner Arbeit Gnadenlohn.

unbekannt – Ach, wem er seinen Kuss gegeben

Ach, wem er seinen Kuss gegeben,
und Frieden Gottes in sein Herz,
der kann nicht ohne ihn mehr leben;
man sucht und findt ihn allerwårts,
und hat und fühlt den Menschenfreund ,
wo mans bedarf, und um ihn weint.

2. O wüssten das doch alle Leute,
die er mit seinem Blut erkauft,
wie schad es ist, dass nicht noch heute
ihm alles in die Arme lauft,
und wie so gut es jedermann
bei dir, mein Heiland, haben kann.

(liturgischer Gesang der ev. Brüdeergemeine)

unbekannt – Lobsinget Gott! Dank, Preis und Ehr

1. Lobsinget Gott! Dank, Preis und Ehr
Sei unserm Gott je mehr und mehr
Für alle Seine Werke!
Von Ewigkeit zu Ewigkeit
Lebt er, und herrschet weit und breit
Mit Weisheit, Güt‘ und Stärke.
Singet, Bringet
Frohe Lieder! Fallet nieder!
Gott ist herrlich,
Unaussprechlich groß und selig.

2. Lobsinget Gott! Dank, Preis und Ruhm,
Sei von uns, deinem Eigentum,
Herr Jesu, dir gesungen.
Du, Mittler zwischen uns und Gott,
Hast, durch Gehorsam bis zum Tod‘,
Das Leben uns errungen.
Heilig, Selig
Ist die Freundschaft
Und Gemeinschaft
Aller Frommen,
Die durch dich zum Vater kommen.

3. Lobsinget Gott! du Geist des Herrn
Sei nie von unserm Geiste fern,
Mit Kraft ihn auszurüsten!
Du machst uns gläubig, weis und rein
Im Streit‘ mit unsern Lüsten.
Hilfst uns getrost und siegreich sein
Leit‘ uns, Stärk‘ uns,
In der Freude, Wie im Leide,
Gott ergeben
Und der Tugend treu zu leben.

unbekannt – Zum Himmel bist du eingegangen

Zum Himmel bist du eingegangen,
mit Preis gekrönt, Herr Jesu Christ;
wie sollte mich nun nicht verlangen,
auch dort zu sein, wo du nun bist?
Ich bin ja nur ein Pilgrim hier;
nimm in die Heimat mich zu dir.

2. Vom Tode standst du auf zum Leben
und gingst verklärt zum Himmel ein;
so muss sich auch mein Geist erheben,
soll ich nicht tot in Sünden sein.
Ein neues Leben wirk in mir,
so komm ich einst gewiß zu dir.

3. Am Ölberg fingen deine Leiden
mit bittern Todesängsten an;
am Ölberg gingst in hohen Freuden
du siegreich deine Himmelsbahn.
So folgt auf Leiden Herrlichkeit;
zu beiden mache mich bereit.

4. Du hobest segnend deine Hände
beim Scheiden von den Deinen auf;
o hilf, daß einst auch ich vollende,
von dir gesegnet, meinen Lauf.
Wenn ich von dir gesegnet bin,
dann fahr in Frieden ich dahin.

5. Ich sehe dir mit Glaubensblicken
in deinen Freudenhimmel nach;
mein Herz soll sich an dir erquicken,
der mir die Bahn zum Himmel brach.
Sieht dich auch hier mein Auge nicht,
doch bleibst du meine Zuversicht.

6. Du bist von uns zwar aufgefahren,
Doch ist dein Wort noch immer hier,
Lass dieses Kleinod mich bewahren;
Im Worte redest du zu mir,
Dies leitet meines Lebens Lauf
Und schließt mir deinen Himmel auf.

7. Einst wirst du herrlich wiederkommen,
gleichwie du aufgefahren bist;
dann werd ich völlig aufgenommen,
wo mir bereit mein Erbteil ist.
So leb ich nun im Glauben hier,
im Schauen aber dort mit dir.

unbekannt – Mein GOtt, obgleich dein weiser Rat

Mein GOtt, obgleich dein weiser Rat
Nach Adams Fall uns Sündern
Das Paradies verschlossen hat,
So gabst Du deinen Kindern
Doch wiederum ein Paradies
Aus Vaterhuld, und solches hieß
Der Garten deiner Kirche.

Derselben Grund soll Jesus sein,\\
Der liebte die Gemeine,\\
Und dass sie unbefleckt und rein\\
Ihm dargestellt erscheine,\\
Hat er, mein Gott, durch eignes Blut\\
Sich als sein Eigentum und Gut \\
Die Kirche selbst erworben.

Er sandt hierzu sein reines Wort \\
Und der Apostel Lehre \\
An jedes Volk, an jeden Ort,\\
Dass alle Welt es höre.\\
Wo nun die Gnadenmittel sind,\\
Wo man sie rein und lauter find’t,\\
Da ist die wahre Kirche.

Zwar stellt sich mancher Heuchler ein,
Als Unkraut bei dem Samen.
Er ist ein Christ, doch nur zum Schein,
Trägt ohne Kraft den Namen,
Ist nur der sichtbar’n Kirche Glied,
Doch ist ein großer Unterschied
Der unsichtbaren Kirche.

Denn da muss man in Werk und Tat
Den Christennamen weisen,
Das Wort, das uns berufen hat,
Muss man durch Werke preisen.
Wer GOttes Wahrheit lauter lehrt,
Durch Buße, Glauben, Leben ehrt,
Den liebt GOtt und die Kirche.

Die Kirche ist ein Himmelreich,
Ein Tempel ein Gebäude,
Dem Garten und dem Acker gleich,
Gibt eine Seelenweide.
An Christi Haupt ist sie der Leib,
Ist unsre Mutter, Christi Weib,
Ein Hochzeitsmahl, ein Weinberg.

Ach GOtt, befestige den Grund,
Den deine Gnade bauet.
Ach JEsu, stärke Du den Bund,
Der dich mit uns vertrauet.
Ach guter Geist, sei hoch gepreist,
Wir sind durch dich ein Leib und Geist
In deiner Kirche worden.

Gib Lehrer, welche stets dein Wort
Der Kirche lauter lehren,
Gib Hörer, die auch immerfort
Vollbringen, was sie hören.
Ach wehre selbst der Ketzerei,
Ach steure du der Heuchelei
Und allen Kirchenfeinden!

Doch müssen hier noch Rotten sein,
Womit die Kirche streitet,
So führ‘ uns in den Himmel ein,
Den JEsus uns bereitet.
Triumph, Lob, Ehre, Preis und Macht
Sei dort dem Lamm und GOtt gebracht,
Triumph, da siegt die Kirche.

Gefunden im Hannoverschen Kirchen-Gesangbuch o.J.

unbekannt – Unter des Blutes Schutz.

Dass wenn Ich das Blut sehe, ich vor euch übergehe. 2 Mose 12, 13.
Zur Besprengung des Blutes Jesu Christi. 1 Petri 1, 2.

Der Ostermond stieg noch nicht hoch empor,
Ein dumpfes Schweigen lastet auf dem Land,
Und lautlos harret hier und dort ein Häuflein
Versammelt, auf den Ruf zum heil’gen Fest.

Da, horch! ein rascher Fußtritt vor der Thür,
Ein Jüngling, atemlos und späh’nden Blicks
Hält, eh‘ er eintritt, inne, schaut sich um
Nach Pfost‘ und Schwelle und ruft bangen Tons:

„Ist Blut gesprengt? O Vater, sag‘ mir schnell
Die Nacht wird dunkler, und verhüllt das Zeichen,
Es sei denn, dass die Angst den Blick mir trübt.“

„Warum so hastig, Sohn? Es ist gesprengt.
Das Lamm hab‘ gestern Abend ich geschlachtet,
Und streng befohlen, dass der Knecht das Blut
Aufstreiche da, wo Moses es geheißen.
Genügt dir das noch nicht, mein lieber Sohn?“

„O Vater! Ist’s gesprengt, Ja oder Nein?
Wie ruhig bist du, weißt du nicht, dass ich,
Dein erstgeborner Sohn, in dieser Nacht
Vor Tod und Leben stehe durch dies Blut!

Wenn Gottes Racheengel schweigend schwebt
Den Todesweg durch dieses finst’re Land.
Wie kann ich ruh’n in der Unsicherheit?
Nur unterm Blut des Lammes ist mein Schutz.

– O Schwester, komm und hilf mir, bring ein Licht
– Kein Blut! Es ist kein Blut auf Pfost und Schwelle!
Wo ist das Blut? Geht, sucht’s, sucht es und findet’s,
Sonst muss ich sterben noch in dieser Nacht.“

In Eile, bebend, suchen sie das Blut,
Sie finden es und o! in welcher Hast
Den Ysopbüschel tauchen sie hinein
Und bald auf Schwell‘ und Pfosten ihres Hauses.
Sieht endlich man das Blut, das köstliche,
Das einzig retten kann vor Gottes Zorn.
Wie sicher rasten nun die bangen Sucher;
Sie wissen sich geborgen unterm Blut.

Und können ruhig nun aufsteigen sehn
Den Mond, der seine Silberstrahlen wirft
Rings auf Egyptens stilles, weites Land.
Nicht lange bleibt’s so still, bald gellt cinSchrei
Herzbrechend durch die mitternächt’ge Luft,
Noch einer und noch einer, bis sie alle
Zu einem großen Jammer sich verschmelzen;
Denn in Egyptenland in jedem Haus
Liegt tot ein Sohn! – Und Israel? –
Israel steht im Schirm des heil’gen Blutes.

Auch unser Opferlamm geschlachtet ward,
Das Eine, mackellose, erstgeborne,
Des ew’gen Vaters! – SiEht der Vater auch
Dies Blut auf mir? Ist’s wahrlich denn gesprengt,
Auf Schwell‘ und Pfosten meines tiefsten Herzens?
Das ist die Frage jedes neuen Tages.
O rast‘ und schlumm’re nicht, bis du gefunden
Des Blutes Zeichen rettend über dir.

Umsonst sucht keiner hier, ein Jeder findet,
Der kommt, die Seele damit zu besprengen.
O Bruder! Schwester! Bleib‘ in Zweifel nicht;
Der Heiland starb für dich; ist es dein Wunsch,
Besprengt zu sein mit Seinem teuern Blut,
Verschieb es nicht, komm‘, und im Kommen bete:
„O HErr! Im Schutze dieses heil’gen Blutes
Möcht gern ich stehn; und, o mein Vater, sich‘
Auf meine Schuld und Sünde nicht, sich nur
Auf dieses Zeichen, das so deutlich spricht,
dass meine Zuflucht ich dazu genommen.
Ja, HErr! Ich glaube, denn Du sagst es mir,
dass ich gerettet bin durch dieses Blut,
Und meine Seele darf in Frieden ruh’n,
In süßer Zuversicht, dass Du willst schauen
Nur auf dies Blut und dass ich sei geborgen.

—-

Und im Beginn nicht nur des Lebens möchte ich
Mich also bergen und die Ruhe finden:
In dieser teuern Freistatt Tag für Tag
Möcht‘ bleiben ich auf dieses Lebens Reise,
Durch wilde Wogen und durch öde Wüsten.

Vater, Vater, gib mich nicht dahin
Ins Sünd’gen und ins Irren, halte mich
In Deiner Macht doch sicher bis ans Ende.
Wenn einstens dann, in dieses Blutes Schutz,
Ich durch die Tore wall‘ der heil’gen Stadt,
Durch diese Tore rein wie Perlenglanz
Dann schau‘ zurück ich auf den ganzen Weg,
Den ich gewandelt, und erkenn‘ die Wunder,
Die Wunder Deiner ew’gen Treu und Gnade,
Die mich geführet aus dem Land der Sünden
Und sicher durch den Jordan heimgebracht,
Ins ew’ge Heim bei meinem Vater droben.
Dann nehm‘ die Harfe ich und singe jubelnd:
„Preis sei dem Lamm, das für uns ward geschlachtet.“

Verf. unbekannt – Amen! Amen!

Amen! Gott Vat’r und Sohne
Sei Lob ins Himmelsthrone!
Sein Geist stärk uns im Glauben
und mach uns selig. Amen.

Amen! Uns ewig währe
Die Freude, Gott die Ehre!
Bringt alle Sprach’n zusammen
In einem Glauben. Amen.

Amen! Kein Tod soll schrecken,
Christus will uns erwecken,
Der selbst zuvor begraben,
Nun lebet ewig. Amen.

Amen! Es wird geschehen,
Wir werden Christum sehen
In den Wolken herkommen,
uns mitzunehmen. Amen.

Amen! Gott sei gepreiset!
Der Geist auf Christum weiset,
Der helf uns alln zusammen
Ins ewge Leben. Amen!

unbekannt – Dies irae, dies illa.

Jenen Tag, den Tag der Wehen,
Wird die Welt im Brand vergehen,
Wie Prophetenspruch geschehen.

Welch Entsetzen ob der Kunde,
Dass der Richter kommt zur Stunde,
Prüfend alles bis zum Grunde.

Die Posaun im Wundertone
Sprengt die Gräber jeder Zone,
Nötigt alle zu dem Throne.

Erd und Tod wird schaun mit Beben
Alle Kreatur sich heben,
Antwort vor Gericht zu geben.

und ein Buch wird aufgeschlagen,
Drin steht alles eingetragen,
Wes die Welt ist anzuklagen.

Vor dem Richter, der da thronet,
Wird Verborgnes nun gelohnet
Öffentlich, und nichts verschonet.

Was werd dann ich Armer sagen?
Wen als meinen Fürsprech fragen,
Wenn Gerechte fast verzagen?

König, schrecklich und erhaben,
Deine selgen Gnadengaben
Lass auch mich, o Liebsquell, laben.

Frommer Jesu, meinetwegen
Kamst du einst. Wollst dies erwägen,
Heut mich auf dein Achsel legen.

Hehrer König, Herr der Schrecken!
Gnade nur deckt unsre Flecken:
Gnade, Gnade lass mich decken!

Bist so treu mich suchen gangen,
Hast am Kreuz für mich gehangen:
Nicht umsonst sei Müh und Bangen!

Richter der gerechten Rache,
Meiner Sach ein Ende mache,
Eh zum Richttag ich erwache.

Sieh, ich seufze schuldbeladen,
Schamrot über schweren Schaden:
Hör mein Flehen, Gott, in Gnaden!

Du, der freisprach einst Marien,
und dem Schächer noch verziehen,
Hast auch Hoffnung mir verliehen.

Mein Gebet gilt nicht so teuer;
Aber lass mich, o du Treuer,
Nicht vergehn im ewgen Feuer!

Zu den Schafen mich geselle;
Fern den Böcken und der Hölle
Mich zu deiner Rechten stelle.

Ruf, wenn die Verfluchten erben.
In den Flammen das Verderben,
Mich mit deines Vaters Erben!

Ganz zerknirschet und elende
Breit ich, Staub und Asch, die Hände
Nach dir aus, sorg für mein Ende!

Tag voll Tränen, da soll gehen
Aus dem Grab der Mensch und stehen
Vor Gericht ganz schuldbeladen!

Gott, ach schone mein in Gnaden!
O mein frommer Jesu du,
Schenke uns die ewge Ruh!

Amen.

Verf. unbekannt. – Die rechte Bereitschaft auf den jüngsten Tag.

Der Herr bricht ein um Mitternacht
Jetzt ist noch alles still,
Wohl dem, der sich nun fertig macht
und ihm begegnen will.

Er hat es uns zuvor gesagt
und einen Tag bestellt;
Er kommt, wann niemand nach ihm fragt,
Noch es für möglich hält.

Wie liegt die Welt so blind und tot!
Sie schläft in Sicherheit,
und meint, des großen Tages Not
Sei noch so fern und weit.

Wer wacht und hält sich nun bereit
Als ein getreuer Knecht,
Dass er in jener Rechnungszeit
Vor Gott bestehe recht?

Wer gibt sein Pfund auf Wucher hin)
und nützet seinen Tag,
Dass er mit himmlischem Gewinn
Vor Jesum treten mag? .

Weckt ihr einander aus der Ruh,
Dass niemand sicher sei?
Ruft ihr einander fleißig zu:
Seid wacker, fromm und treu!

So wache denn, mein Herz und Sinn,
und schlummre ja nicht mehr,
Blick täglich auf sein Kommen hin,
Als ob es heute wär.

Der Tag der Rache nahet sich,
Der Herr kommt zum Gericht,
O meine Seel, ermanne dich,
Steh und verzage nicht!

Dein Tagewerk ist schön und groß,
Mit Jesu wirds vollbracht,
Der ein so selig schönes Loos
Dem Treuen zugedacht;

Dem Knechte, der auf schmalem Pfad
Ihm folgte Schritt vor Schritt,
Fromm blieb, wenn alles übel tat;
Geduldig stritt und litt.

Denn, wann der Richter wie ein Blitz
Vom Himmel niederfährt,
Wann aller Sünder Lust und Wiz
In Heulen sich verkehrt:

Dann kommt er dir als Morgenstern
Mit ewgem Gnadenschein,
Dann gehest du mit deinem Herrn
Zu seinen Freuden ein.

Der Herr bricht ein um Mitternacht,
Jetzt ist noch alles still;
Wohl dem, der nun sich fertig macht
Und ihm begegnen will.