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Schlagwort: Jesu Blut

Friedhelm Traub – In des Erlösers Wunden

Friedhelm Traub – In des Erlösers Wunden

Wo kann mein Herz gesunden,
wo wird mein Schade gut?
In des Erlösers Wunden,
Heil ist in Jesu Blut!

Wo find‘ in dunklen Stunden
ich Licht und frohen Mut?
In des Erlösers Wunden,
Trost ist in Jesu Blut!

Wo wird ein Ort gefunden,
an dem man sich er ruht?
In des Erlösers Wunden,
Ruh‘ ist in Jesu Blut!

Wo bleib‘ ich eng verbunden
mit ihm, dem höchsten Gut?
In des Erlösers Wunden,
Kraft ist in Jesu Blut!

Und wo wird überwunden
des Feindes Grimm und Wut?
In des Erlösers Wunden,
Sieg ist in Jesu Blut!

Johann Olearius – Herr Jesu Christ, dein teures Blut

Johann Olearius – Herr Jesu Christ, dein teures Blut

1. Herr Jesu Christ, dein teures Blut
Ist meiner Seele höchstes Gut,
Das stärkst, das labt, das macht allein
Mein Herz von allen Sünden rein.

2. Dein Blut, mein Schmuck, mein Ehrenkleid,
Dein Unschuld und Gerechtigkeit
Macht, daß ich kann vor Gott bestehn
Und zu der Himmelsfreud eingehn.

3. O Jesu Christe, Gottes Sohn,
Mein Trost, mein Heil, mein Gnadenthron,
Dein teures Blut, dein Lebenssaft,
Gibt mir stets neue Lebenskraft.

4. Herr Jesu, in der letzten Not,
Wenn mich schreckt Teufel, Höll und Tod,
So laß ja dies mein Labsal sein:
Dein Blut macht mich von Sünden rein.

Quelle: Hymns of the 1912 Lutheran Hymnal for Church, School and Home Evangelical Lutheran Synod of Wisconsin and other States

Unbekannt – Fünf Brünnlein sind

Unbekannt – Fünf Brünnlein sind

1. Fünf Brünnlein sind,
Daraus mir rinnt
Fried, Freud, Heil, Trost und Lehen;
In Angst und Not
Bis in den Tod
Solche mir Labsal geben.

2. Der Quell du bist,
Herr Jesu Christ,
Die Brünnlein deine Wunden,
Daraus ich mich
Lab inniglich
In heißen Kreuzesstunden.

3. Laß mir stets sein
Das Leiden dein
Ein Regel, Riegel, Speigel,
Daß ich nach dir
Mein Fleisch regier
Und laß ihm nicht den Zügel.

4. O Gottes Lamm,
O Liebesflamm,
O meiner Seelen Freude,
Nimm hin die Sünd,
Das Herz entzünd,
Daß mich von dir nichts scheide.

5. So werde ich
Recht seliglich
Den Lebenslauf vollbringen
Und fröhlich hier,
O Gott, mit dir
Das Vollbracht gläubig singen.

Quelle: Hymns of the 1912 Lutheran Hymnal for Church, School and Home Evangelical Lutheran Synod of Wisconsin and other States

Prätorius, Joachim – Kein Tröpflein Blut

Prätorius, Joachim – Kein Tröpflein Blut

Kein Tröpflein Blut war dir zu theuer,
du gabst es willig für mich her;
o daß von deinem Liebesfeuer
mein ganzes Herz entzündet wär‘!
Ach laß den Eindruck deiner Leiden
und deiner bittern Todespein
mir stets, bis Leib und Seele scheiden,
im Herzen unauslöschlich seyn!

Sammlung auserlesener Lieder von der erlösenden Liebe
herausgegeben von
Johannes Goßner.
Dritte Auflage.
Leipzig,
bei Karl Tauchnitz.
1825.

David Hollaz – Es glänzen Immanuels blutige Wunden,

David Hollaz – Es glänzen Immanuels blutige Wunden,

Es glänzen Immanuels blutige Wunden,
es glänzet des Bräutigams goldene Fluth!
darinnen wird’s Siegel des Lebens gefunden!
Den Weg zu der Gnade nur bahnet dies Blut.
O Freude für Sünder!
Blut macht sie zu Kinder;
die erst durch Gesetze des Tod’s sollen sterben,
die machet die Gnade zu göttlichen Erben.

Die Krone und Zierde der seligen Seelen
im Himmel bestehet im blutigen Glanz:
die Gnade geöffneter blutigen Höhlen,
die schenket den Sündern das Himmelreich ganz.
O Freude auf Erden!
was will denn dort werden?
Gibt dieß Blut den Sündern schon hier Seligkeiten;
denkt an das Gejauchze der ewigen Freuden!

Herz denn, ihr Sünder! ihr dürfts nicht bezahlen;
umsonst und aus Gnaden ist alles gethan!
Kommt, laßt eure Herzen mit Blute bemalen,
und zieht diesen Purpur im Glauben frisch an!
Zur Buße bequemen,
im Glauben Gnade nehmen,
das ist eures Jesu begierigster Wille!
Kommt, nehmet, so habt ihr die Fülle!

Glorwürdigster Jesu! Blutsbräut’gam der Frommen!
Gerechtigkeit bist du dem, der sich bekehrt,
laß jeden zu diesem Heilsbrunnen bald kommen,
der sich noch in eigenen Wirken verzehrt!
O Jesu! verkläre
dein Blut! ach! gewähre
uns unsere Bitte für all‘ deine Kinder.
Erhör uns für alle gebeugete Sünder!

So schütte vom Himmel den blutigen Regen
auf deine verderbten Geschöpfte herab;
wir bücken uns nieder, wir bitten um Segen,
daß unser so dürres Holf wieder sich lab‘.
Ach! komm und besprenge
Sünder die Menge
dein theures vollgültiges Gottesblut nieder:
So jauchzet die Erde, der Himmel schallt wieder.

Zinzendorf, Nikolaus Ludwig Graf von – Eh der Mensch sich wie erstorben

Zinzendorf, Nikolaus Ludwig Graf von – Eh der Mensch sich wie erstorben

1.) Eh‘ der Mensch sich, wie erstorben,
Voller Elend liegen sieht
Und zu dem, der ihn erworben
Durch sein Blut, im Glauben flieht,
Hilft ihm nichts zum Seligwerden,
Was er auch je Gutes tut:
Denn im Himmel und auf Erden
Gilt allein des Lammes Blut.

2.) In des Lammes Blut alleine
Stehet die Gerechtigkeit.
Diese heißt der Glaube seine.
Dann erfüllt uns Fried‘ und Freud‘,
Und wir haben sel’ge Stunden,
Seel‘ und Leib und Geist erfährt
Solchen Trost aus Jesu Wunden,
Welcher unaufhörlich währt.

Zinzendorf, Nikolaus von – Christi Blut und Gerechtigkeit

Zinzendorf, Nikolaus von – Christi Blut und Gerechtigkeit

1. Christi Blut und Gerechtigkeit,
das ist mein Schmuck und Ehrenkleid,
damit will ich vor Gott bestehn,
wenn ich zum Himmel werd eingehn.

2. Drum soll auch dieses Blut allein
mein Trost und meine Hoffnung sein.
Ich bau im Leben und im Tod
allein auf Jesu Wunden rot.

3. Solang ich noch hienieden bin,
so ist und bleibet das mein Sinn:
Ich will die Gnad in Jesu Blut
bezeugen mit getrostem Mut.

4. Gelobet seist du, Jesu Christ,
daß du ein Mensch geboren bist
und hast für mich und alle Welt
bezahlt ein ewig Lösegeld.

5. Du Ehrenkönig Jesu Christ,
des Vaters ein’ger Sohn du bist;
erbarme dich der ganzen Welt
und segne, was sich zu dir hält.

Gerhardt, Paul – Ich grüße dich, du frömmster Mann

Gerhardt, Paul – Ich grüße dich, du frömmster Mann

1. Ich grüße dich, du frömmster Mann,
Der herzlich gern vergibet.
Wie herzlich weh wird dir getan,
Wie wird dein Leib betrübet!
Es grüßet dich mein ganzer Geist,
Du meines Heilands Seite,
Du edler Quell, aus welchem fleußt
Das Blut, das so viel Leute
Von ihren Sünden wäschet.

2. Ich mach, Herr Jesu, mich zu dir,
Ach halt mir’s ja zugute,
Und laß mich suchen Trost für mir
In deiner Wunden Blute.
Du werte Wunde, sei gegrüßt,
Du weites Tor der Gnaden,
Daraus sich Blut und Wasser gießt,
Und da all unsern Schaden
Kann abgeholfen werden.

3. Du reuchst mir süßer als der Wein
Und heilst die Gift der Schlangen,
Du flößest mir das Leben ein
Und stillst des Dursts Verlangen.
Eröffne dich, du liebe Wund,
Und laß mein Herze trinken;
Ist’s müglich, laß mich gar zu Grund
In dir gehn und versinken,
So werd ich mich recht laben.

4. Mein Mund streckt sich mit aller Kraft,
Damit er dich berühre
Und ich den teuren Lebessaft
Im Mark und Beinen spüre.
Ach wie so süße bist du doch,
Herr Jesu, meinem Herzen!
Wer dich recht liebt, dem wird das Joch
Der bittern Todesschmerzen
Gleich als wie lauter Zucker.

5. Verbirge mich und schleuß mich ein
In deiner Seiten Höhle!
Hier laß mich still und sicher sein,
Hier wärme meine Seele,
Wann mich der kalte Tod befällt;
Nach mir und meinem Geiste stellt,
So laß in deiner Treue
Mich dann fein ruhig bleiben