Selneccer, Nikolaus – Wir danken dir, o treuer Gott

Wir danken dir, o treuer Gott,
Daß du uns hilfst aus Sündennot,
Vergibst uns alle Schuld und Fehl
Und hilfest uns an Leib und Seel‘.

2. Durch’s Beicht’gers Mund sprichst du: Mein Kind,
Dir alle Sünd‘ vergeben sind.
Geh in Fried hin, sünd’ge nicht mehr
Und allweg‘ dich zu mir bekehr!

3. Dir sei Dank für solch gnädig Herz,
Der du selbst heilest allen Schmerz
Durchs teure Blut des Herren Christ,
Welch’s für all‘ Sünd‘ vergossen ist.

4. Gib uns dein’n Geist, gib Fried‘ und Freud‘
Von nun an bis in Ewigkeit!
Dein Wort und heilig Sakrament
Erhalt bei uns bis an das End‘.

Reissner, Adam – Nach dem Essen.

Psalmus 104. Benedic anima mea Domino.

O Mein seel, Gott den Herren lob,
der mit gezierd hoch leuchtet!
Sein herrligkeit schwebt ewig ob,
sein güt die erd befeuchtet,
Das sie bringt frucht auff berg und thal,
kraut, korn und anders uberal,
zu dienst dem viech und menschen.

Du lesst das brot, Herr, uns zu gut
auffwachsen von der erden,
Den wein, der frölich macht den mut,
das öl lesst uns auch werden;
Dein wunderwerck sind gros und viel,
dein reiche gaben han kein ziel,
die alle erd erfüllen.

All creatur wart auff dich hie,
das du jr gebst jr speise,
Denn gibstu jr, so nimet sie,
thustu jr dein hand weisen,
So werden sie mit gütern sat,
dagegen auch krafftlos und matt,
wenn du dein gnad verbirgest.

Wenn du jnen den geist entwendst,
zu staub sie wieder werden;
Alls lebt, wenn du deinn Geist aussendst,
und wird vernewt die erden.
Den Herren all mein lebenlang
wil loben ich mit meim gestan
und singen Haleluja.

Wackernagel – Das deutsche Kirchenlied von Martin Luther bis auf Nicolaus Herman und Ambrosius Blaurer

Ringwaldt, Bartholomäus – Lobet den Herrn, und dankt ihm seiner Gaben

Im Ton: Danket dem HErrn, denn er ist sehr freundlich.

1. Lobet den HErrn und danket ihm seiner Gaben,
Die wir aus Gnad von ihm empfangen haben
Jetzt an dem Tisch und sonst an allen Enden
Wo wir uns wenden.

2. Er hat uns an das Licht der Welt lan1lassen kommen
Und durch die Tauf in sein Reich aufgenommen,
Und läßt uns noch in seinem Sohn verkünden
Ablass der Sünden.

3. Durch seinen Geist er uns so wohl regiret,
Straft, unterweist, erhält und konfirmieret2auch: bestärkt,
Auf dass wir fest im Kreuz ohn alles Grauen
Ihm können vertrauen.

4. Er tut auch wohl‘ durch seine Engelscharen
Uns Tag und Nacht vor Leibesfahr bewahren,
Damit der Feind an uns sein bösen Willen
Nicht mög erfüllen.

5. Zu dem er auch all seine Kind ernähret,
Und ihnen Hülf in aller Not bescheret,
Und läßt gewiss all ihre Feind auf Erden
Zu Schanden werden.

6. Derhalben seid in Gott getrost, ihr Frommen,
Denn ihr sollt Schutz und Brot genug bekommen
Und über das nach diesem armen Leben
Bei Christo schweben.

7. Das danket ihm, ihr Leut, von Herzensgrunde
Und bittet ihn desgleich zu aller Stunde,
Dass er uns nur als seinen lieben Erben
Helf selig sterben.

8. So sind wir recht an Leib und Seel genesen
Und reich genug in dieser Welt gewesen,
Und haben auch den besten Schatz erfunden
Und überwunden.

Rinckart, Martin – Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen

Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen,
der große Dinge tut an uns und allen Enden,
der uns von Mutterleib und Kindesbeinen an
unendlich viel zugut und noch jetzund getan.

Der ewigreiche Gott woll uns bei unserm Leben
ein immer fröhlich Herz und edlen Frieden geben
und uns in seiner Gnad erhalten fort und fort
und uns aus aller Not erlösen hier und dort.

Lob, Ehr und Preis sei Gott, dem Vater und dem Sohne
und dem, der beiden gleich im höchsten Himmelsthrone:
dem dreimaleinen Gott, als der ursprünglich war
und ist und bleiben wird jetzund und immerdar.

Luther, Martin – Nun freut euch

Ein Danklied für die höchsten Wohltaten, so uns Gott in Christo erzeigt hat

1. Nun freut euch, lieben Christen gmein,
Und laßt uns fröhlich springen,
Daß wir getrost und all in ein
Mit Lust und Liebe singen,
Was Gott an uns gewendet hat
Und seine süße Wundertat
Gar teur hat ers erworben.

2. Dem Teufel ich gefangen lag,
Im Tod war ich verloren,
Mein Sünd mich quälet Nacht und Tag,
Darin ich war geboren;
Ich fiel auch immer tiefer drein,
Es war kein Guts am Leben mein,
Die Sünd hat mich besessen.

3. Mein gute Werk, die golten nicht,
Es war mit ihn verdorben,
Der frei Will hasset Gotts Gericht,
er war zum Gut erstorben.
Die Angst mich zu verzweifeln treib,
Daß nichts denn Sterben bei mir bleib,
Zur Höllen mußt ich sinken.

4. Da jammert Gott in Ewigkeit
Mein Elend übermaßen,
Er dacht an sein Barmherzigkeit,
Er wollt mir helfen lassen.
Er wandt zu mir das Vaterherz,
Es war bei ihm fürwahr kein Scherz,
Er ließ sein Bestes kosten.

5. Er sprach zu seinem lieben Sohn:
Die Zeit ist hie zurbarmen,
Fahr hin, meins Herzens werte Kron,
Und sei das Heil der Armen
Und hilf ihm aus der Sünden Not,
Erwürg für ihn den bittern Tod
Und laß ihn mit dir leben.

6. Der Sohn dem Vater ghorsam ward,
Er kam zu mir auf Erden
Von einer Jungfrau rein und zart,
Er sollt mein Bruder werden.
Gar heimlich führt er sein Gewalt,
Er ging in meiner armen Gstalt,
Den Teufel wollt er fangen.

7. Er sprach zu mir: Halt dich an mich,
Es soll dir jetzt gelingen;
Ich geb mich selber ganz für dich,
Da will ich für dich ringen;
Denn ich bin dein und du bist mein,
Und wo ich bleib, da sollst du sein,
Uns soll der Feind nicht scheiden.

8. Vergießen wird er mir mein Blut,
Dazu mein Leben rauben,
Das leid ich alles dir zu gut,
Das halt mit festem Glauben,
Den Tod verschlingt das Leben mein,
Mein Unschuld trägt die Sünde dein,
Da bist Du selig worden.

9. Gen Himmel zu dem Vater mein
Fahr ich von diesem Leben,
Da will ich sein der Meister dein,
Den Geist will ich dir geben,
Der dich in Trübnis trösten soll
Und lernen mich erkennen wohl
Und in der Wahrheit leiten.

10.Was ich getan hab und gelehrt,
Das sollst du tun und lehren,
Damit das Reich Gottes werd gemehrt
Zu Lob und seinen Ehren.
Und hüt dich vor der Menschen Satz,
Davon verdirbt der edle Schatz,
Das laß ich dir zu Letze.

Hiller, Philipp Friedrich – Ich will Gottes Wohlthat preisen

1.
Ich will Gottes Wohlthat preisen, Seine Speisen Brauch’ ich mit getrostem Muth.
Christus macht uns frei, wir dürfen Nichts verwerfen; Alle Kreatur ist gut.

2.
Gottes Wort kann alle Sachen Heilig machen. Hier gilt keines Menschen Schluß.
Voll von Dank zum Tische treten, Glaubig beten, Heiligt des Geschöpfs Genuß.

3.
Ein bestrickt Gewissen haben Bei den Gaben, Ist der Herzen Sklaverei.
Was mir Gott gibt, will ich nehmen, Ohne Grämen, Daß mein Essen Sünde sei.

4.
Gott läßt meinen Tisch mir decken, Und mich schmecken, Daß er Freundlichkeit beweist.
Ihm sei mit erfrischter Zungen Lob gesungen, Bis Er uns im Himmel speist.

Gerhardt, Paul – Ich will mit Danken kommen

1. Ich will mit Danken kommen
In den gemeinen Rat
Der rechten wahren Frommen,
Die Gottes Rat und Tat
Mit süßem Lob erhöhn;
Zu denen will ich treten,
Und soll mein Dank und Beten
Von ganzem Herzen gehn.

2. Groß ist der Herr und mächtig,
Groß ist auch, was er macht.
Wer aufmerkt und andächig
Nimmt seine Werk in Acht,
Hat eitel Lust daran.
Was seine Weisheit setzet
Und ordnet, das ergetzet
Und ist sehr wohl getan.

3. Sein Heil und große Güte
Steht fest und unbewegt,
Damit auch dem Gemüte,
Das uns im Herzen schlägt,
Dieselb nicht entweich,
Hat er zum Glaubenszunder
Ein Denkmal seiner Wunder
Gesetzt in seinem Reich.

4. Gott ist voll Gnad und Gaben,
Gibt Speis aus milder Hand,
Die Steinen wohl zu laben,
Die ihm allein bekannt:
Denkt stets an seinen Bund,
Gibt denen, die er weiden
Will mit dem Gut der Heiden,
All seine Taten kund.

5. Das Wirken seiner Hände
Und was er uns gebeut,
Das hat ein gutes Ende,
Bringt reichen Trost und Freud
Und Wahrheit, die nicht treugt.
Gott leitet seine Knechte
In dem rechtschaffnen Rechte,
Das sich zum Leben neigt.

6. Sein Herz läßt ihm nicht reuen,
Was uns sein Mund verspricht,
Gibt redlich und mit treuen,
Was unser Unglück bricht;
Ist freudig, unverzagt,
Uns alle zu erlösen
Vom Kreuz und allem Bösen,
Das seine Kinder plagt.

7. Sein Wort ist wohl gegründet,
Sein Mund ist rein und klar,
Wozu er sich verbindet,
Das macht er fest und wahr
Und ist ihm gar nicht schwer.
Sein Name, den er führet,
Ist heilig und gezieret
Mit großer Pracht und Ehr.

8. Die Furcht des Herren gibet
Den ersten besten Grund
Zur Weisheit, die Gott liebet
Und rühmt mit seinem Mund.
O, Wie klug ist der Sinn,
Der diesen Weg verstehet
Und fleißig darauf gehet!
Des Lob fällt nimmer hin.

Gerhardt, Paul – Ich weiß, mein Gott, daß all mein Tun

Ich weiß, mein Gott, daß all mein Tun
Und Werk auf deinem Willen ruh,
Von dir kommt Glück und Segen,
Was du regierst, das geht und steht
Auf rechten guten Wegen.

2. Es steht in keines Menschen Macht,
Daß sein Rat werd ins Werk gebracht
Und seines Gangs sich freue,
Des Höchsten Rat, der machts allein,
Daß Menschenrat gedeihe.

3. Oft denkt der Mensch in seinem Mut,
Dies oder jenes sei ihm gut,
Und ist doch weit gefehlet;
Oft sieht er auch für schädlich an,
Was doch Gott selbst erwählet.

4. So fängt auch oft ein weiser Mann
Ein gutes Werk zwar fröhlich an
Und bringt’s doch nicht zum Stande;
Er baut ein Schloß und festes Haus,
Doch nur auf lauterm Sande.

5. Wie mancher ist in seinem Sinn
Fast über Berg und Spitzen hin,
Und eh er sich’s versiehet,
So liegt er da und hat sein Fuß
Vergeblich sich bemühet.

6. Drum, lieber Vater, der du Kron
Und Zepter trägst im Himmelsthron
Und aus den Wolken blitzest,
Vernimm mein Wort und höre mich
Vom Stuhle, da du sitzest.

7. Verleihe mir das edle Licht,
Das sich von deinem Angesicht
In fromme Seelen strecket
Und da der rechten Weisheit Kraft
Durch deine Kraft erwecket.

8. Gieb mir Verstand aus deiner Höh,
Auf daß ich ja nicht ruh und steh
Auf meinem eignen Willen,
Sei du mein Freund und treuer Rat,
Was gut ist, zu erfüllen.

9. Prüf alles wohl, und was mir gut,
Das gib mir ein; was Fleisch und Blut
Erwählet, das verwehre.
Der höchste Zweck, das beste Teil
Sei deine Lieb und Ehre.

10. Was dir gefällt, das laß auch mir,
O meiner Seelen Sonn und Zier,
Gefallen und belieben,
Was dir zuwider, laß mich nicht
In Wort und Tat verüben.

11. Ist’s Werk von dir, so hilf zu Glück,
Ist’s Menschentun, so treibs zurück,
Und ändre meine Sinnen;
Was du nicht wirkst, pflegt von ihm selbst
In kurzem zu zerrinnen.

12. Sollt aber dein und unser Feind
An dem, was dein Herz gut gemeint,
Beginnen sich zu rächen,
Ist das mein Trost, daß seinen Zorn
Du leichtlich könnest brechen.

13. Tritt du zu mir, und mache leicht,
Was mir sonst fast unmöglich däucht,
Und bring zum guten Ende,
Was du selbst angefangen hast,
Durch Weisheit deiner Hände.

14. Ist gleich der Anfang etwas schwer,
Und muß ich auch ins tiefe Meer
Der bittern Sorgen treten,
So treib mich nur ohn Unterlaß
Zu seufzen und zu beten.

15. Wer fleißig betet und dir traut,
Wird alles, da ihm sonst vor graut,
Mit tapferm Mut bezwingen,
Sein Sorgenstein wird in der Eil
In tausend Stücke springen.

16. Der Weg zum Guten ist fast wild,
Mit Dorn und Hecken ausgefüllt,
Doch wer ihn freudig gehet,
Kommt endlich Herr, durch deinen Geist,
Wo Freud und Wonne stehet.

17. Du bist mein Vater, ich dein Kind,
Was ich bei mir nicht hab und find,
Hast du zu aller Gnüge,
So hilf nun, daß ich meinen Stand
Wohl halt und herrlich siege.

18. Dein soll sein aller Ruhm und Ehr,
Ich will dein Tun je mehr und mehr
Aus hocherfreuter Seelen
Vor deinem Volk und aller Welt,
So lang ich leb, erzählen.

Gerhardt, Paul – Nun ist der Regen hin

1. Nun ist der Regen hin!
Wohlauf, mein Herz und Sinn,
Sing nach betrübten Leiden
Gott, deinem Herrn, mit Freuden!
Gott hat sein Herz gekehret
Und unser Bitt erhöret.

2. Sein Zorn war sehr entbrannt
Auf uns und unser Land,
Er sprach: „Ihr Menschenkinder
Geht, seid und bleibet Sünder,
Wollt von der Bosheit Straßen
Euch gar nicht wenden lassen.

3. Drum soll mein Himmelslicht
Sein klares Angesicht
In schwarze, trübe Decken
Und dunkle Wolken stecken
Und vor das helle Scheinen
Nur immer zu euch weinen.“

4. Bald aber fiel sein Grimm
Durch unsers Seufzens Stimm;
Das ewige Gemüte
Dacht an sein ew’ge Güte
Und ließ auf unser Schreien
Ihm seinen Zorn gereuen.

5. Die Wolken flohen weg,
Der feuchten Winde Steg,
Daher die Wasser flossen,
Nahm ab und ward verschlossen;
Des hohen Himmels Tiefen,
Die hörten auf zu triefen.

6. Steh auf, du mattes Feld
Aus deinem Trauerzelt,
Steh auf und laß nun wieder
Die süßen Sommerlieder
Zu deines Schöpfers Ehren
Mit Lust und Freuden hören.

7. Sieh hier, der Sonnen Zier
Geht wieder schön herfür,
Bringt nach dem Schlack und Regen
Den lieben, warmen Segen
Und wirkt auf Berg und Talen
Mit wunderreichen Strahlen.

8. Die Erde wird erquickt;
Und was durch Näß erstickt,
Das wird nun wieder leben
Und reife Früchte geben:
Die Acker gut Getreide,
Die Wiesen Gras und Weide.

9. Die Bäume werden schön
In ihrer Fülle stehn,
Die Berge werden fließen
Und Wein und Öle gießen.
Das Bienlein wird wohl tragen
Bei stillen, warmen Tagen.

10. Davon wird unsern Teil
Das ew’ge Gut und Heil
Uns allensamt zumessen:
Wir werden’s sehn und essen
Und mit dem Gut der Erden
Zur G’nüg ersättget werden.

11. Nun, Gott ist fromm und treu,
Sein Huld ist immer neu
Und läßt sich leicht versühnen,
Gibt, was wir nicht verdienen:
Läßt gnädig sich erfinden,
Und nicht nach unsern Sünden.

12. Darum so richte nun,
O Mensch, auch du dein Tun
Zu Gottes Lob und Liebe,
Daß dein Herz nicht betrübe
Mit mehrer’m Zorn und Schmerze
Das allerfrömmste Herze.

Gerhardt, Paul – Nun danket all‘ und bringet Ehr‘

Nun danket all‘ und bringet Ehr‘,
Ihr Menschen in der Welt,
Dem dessen Lob der Engel Heer
Im Himmel stets vermeld’t!

2. Ermuntert euch und singt mit Schall
Gott, unserm höchsten Gut,
Der seine Wunder ueberall
Und große Dinge tut,

3. Der uns von Mutterleibe an
Frisch und gesund erhält
Und, wo kein Mensch nicht helfen kann,
Sich selbst zum Helfer stellt;

4. Der, ob wir ihn gleich hoch betrübt,
Doch bliebet gutes Muts,
Die Straf‘ erläßt, die Schuld vergibt
Und tut uns alles Gut’s.

5. Er gebe uns ein fröhlich Herz,
Erfrische Geist und Sinn
Und werf‘ all‘ Angst, Furcht, Sorg‘ und Schmerz
In’s Meeres Tiefe hin.

6. Er laße seinen Frieden ruhn
In Israelis Land,
Er gebe Glück zu unserm Tun
Und Heil in allem Stand.

7. Er lasse seine Lieb und Güt
Um, bei und mit uns gehn,
Was aber ängstet und bemüht,
Gar ferne von uns stehn.

8. Solange dieses Leben währt,
Sei es stets unser Heil
Und bleib‘ auch, wenn wir von der Erd‘
Abscheiden, unser Teil.

9. Er drücke, wenn das Herze bricht,
Uns unsre Augen zu
Und zeig uns drauf sein Angesicht
Dort in der ewgen Ruh.