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Schlagwort: Anbetung

Sachs, Hans – Das lied: Sant Christoff du hailiger man,

Sachs, Hans – Das lied: Sant Christoff du hailiger man,

verendert, und Christlich Corrigiert.

CHriste, warer sun Gottes fron!
dein lob wir ewig preysen;
Wer deinen namen rüffet an,
dem thustu hilf beweysen,
Wann du bist der
ainig mittler
gen Gott dem vater herre;
dein bitter todt
halff unns auß not,
dir sey ewig lob ere!

Got vater hat dir geben gwalt
in hymel und auff erde,
Sündt, todt, Teüffel hastu gefalt,
die hell hastu zerstörde!
Des hab wir fridt,
sichern zu trit
zu Gott dem vatter herre;
dein bitter todt
halff unns auß not,
dir sey ewig lob ere!

Die füll der gnad hastu on maß,
die schrifft thut zeügknuß geben;
Du bist leben, warhait und stras
zu dem ewigen leben;
Erschynst doch schlecht
gleych wie ain knecht,
trügst unser sünde schwere;
dein bitter todt
half uns auß not,
dir sey ewig lob ere!

Wackernagel – Das deutsche Kirchenlied von Martin Luther bis auf Nicolaus Herman und Ambrosius Blaurer

Rambach, Johann Jakob – O großer Geist, O Ursprung aller Dinge

Rambach, Johann Jakob – O großer Geist, O Ursprung aller Dinge

O großer Geist, O Ursprung aller Dinge
O Majestät voll Pracht und Licht!
Wer ist, der dir ein würdig Loblied singe?
Welch sterblich Herz erzittert nicht?
Stellt sich der Seraphinen Schaar
Vor deinem Thron verhüllet dar:
Wie sollte nicht ich Hand voll Erden
Vor dir voll Furcht und Schauer werden?

Ach rühre mir die ganz befleckten Lippen
Mit deines Altars Kohlen an;
Sonst fahr ich hin an ungeheure Klippen,
Wo Seel‘ und Leib zerscheitern kann.
Bring‘ eine demuthvolle Scheu
Den Kräften meiner Seele bey;
Laß mich auf Knie und Antlitz fallen,
Wenn Heilig! Heilig! Heilig! schallen.

Dein Wohnhaus ist ein Licht, das keinen Schatten,
Ein Glanz, der keinen Wechsel weiß.
Eh‘ Sonn‘ und Mond das Amt zu leuchten hatten,
War schon dein lichter Freudenkreis.
Wer weiß zu deinem Glanz die Spur?
Faßt dich wohl eine Creatur?
Und kann der Strahl erschaffner Augen
Dein Wesen zu durchforschen taugen?

Die Sonne selbst hat ihre dunklen Flecken;
Du aber bist ein reines Licht.
Es kann in dir nichts Finstres sich verstecken,
Dein heller Glanz verdunkelt nicht.
Du bist in dir vollkommen rein;
Dein unbefleckter Gottheitsschein
Hat nichts, das Sünd‘ und Nacht zu nennen,
Nichts, das die Klügsten tadeln können.

Was deine Hand pflegt an das Licht zu stellen,
Das glänzt von Heiligkeit und Zier.
Es fließet nichts aus deinen lautren Quellen
Als ein krystallner Bach herfür.
Du hassest, was nach Bosheit schmeckt,
Und was mit Satans Gift befleckt;
Es können nichts als gute Gaben
Von dir den ersten Ursprung haben.

Es zeigt sich zwar in des Gewissens Sprüchen
Ein Blick von deiner Heiligkeit;
Doch hast du sie mit noch weit klärern Strichen
In deinem theuren Wort erneut.
Allein das allergrößte Licht
Hat sie in dessen Angesicht,
Der, dir die Sünder zu versühnen,
Auf Erden ohne Sünd‘ erschienen.

Dieß war der Sohn, das Bild von deinem Wesen,
Dem dein Gesetz ins Herz geprägt,
An dessen Stirn war in der That zu lesen,
Was Arons Stirn im Schatten trägt.
Der hat auf seiner Todesbahn
Die Schuld der Sünden abgethan,
Und, da er als ein Fluch gestorben,
Die Kraft zur Heiligung erworben.

Nun kann dein Bild in uns von neuem grünen
In Unschuld und Gerechtigkeit.
Nun kann dein Volk in heil’gem Schmuck dir dienen,
Da ihm dein Sohn die Kräfte beut.
Es kann in dessen Blute rein,
Ja ohne Fehl und Tadel seyn,
Der auf sich nahm der Sünden Bürden,
Auf daß die Sünder selig würden.

So gieb denn Kraft, daß wir dich heilig scheuen,
Mit deines Kindes Blut besprengt.
Gieb Fleiß und Ernst, wenn sich der Staub vom neuen
An die gewaschnen Füße hängt;
Schenk uns ein Herz, das heilig ist,
Weil du, der Vater, heilig bist,
Bis du uns an den Ort wirst bringen,
Da wir ein ewig Heilig! singen.

Rambach – Anthologie christlicher Gesänge aus der neueren Zeit

Neander, Joachim – Wunderbarer König, Herrscher von uns allen

Neander, Joachim – Wunderbarer König, Herrscher von uns allen

Wunderbarer König, Herrscher von uns allen,
laß dir unser Lob gefallen.
Deine Vatergüte hast du lassen fließen,
ob wir dich schon oft verließen.
Hilf uns noch,
stärk uns doch!
Laß die Zunge singen,
laß die Stimme klingen!

Himmel, lobe prächtig deines Schöpfers Werke
mehr als aller Menschen Stärke!
Großes Licht der Sonne, schieße deine Strahlen,
die das große Rund bemalen!
Lobet gern,
Mond und Stern;
seid bereit zu ehren
einen solchen Herren!

O du meine Seele, singe fröhlich, singe,
singe deine Glaubenslieder;
was den Odem holet, jauchze, preise, klinge!
Wirf dich in den Staub darnieder!
Er ist Gott
Zebaoth,
er ist nur zu loben
hier und ewig droben.

Halleluja bringe, wer den Herren kennet,
wer den Herren Jesum liebet;
Halleluja singe, welcher Christum nennet,
sich von Herzen ihm ergibet.
O wohl dir!
Glaube mir:
endlich wirst du droben
ohne Sünd ihn loben.

Luther, Martin – Herr Gott, Dich loben wir

Luther, Martin – Herr Gott, Dich loben wir

„Te deum laudamus“, verdeutscht

1. Herr Gott, dich loben wir,
Herr Gott, wir danken dir,
Dich, Vater in Ewigkeit,
Ehrt die Welt weit und breit.
All Engel und Himmelsherr
Und was dienet deiner Ehr,
Auch Cherubim und Seraphim
Singen immer mit hoher Stimm:
Heilig ist unser Gott,
Heilig ist unser Gott,
Heilig ist unser Gott,
Der Herre Zebaoth.

2. Dein göttlich Macht und Herrlichkeit
Geht über Himmel und Erden weit.
Der heiligen zwölf Boten Zahl
Und die lieben Propheten all,
Die teuren Märtrer allzumal
Loben dich, Herr, mit großem Schall.
Die ganze werte Christenheit
Rühmt dich auf Erden allezeit;
Dich, Gott Vater, im höchsten Thron,
Deinen rechten und einigen Sohn,
Den heiligen Geist und Tröster wert
Mit rechtem Dienst sie lobt und ehrt.

3. Du König der Ehren, Jesu Christ,
Gott Vaters ewiger Sohn du bist;
Der Jungfrau Leib nicht hast verschmecht,
Zurlösen das menschlich Geschlecht,
Du hast dem Tod zerstört sein Macht
Und all Christen zum Himmel bracht.
Du sitzt zur Rechten Gottes gleich
Mit aller Ehr ins Vaters Reich.
Ein Richter du zukünftig bist
Alles, das tot und lebend ist.

4. Nu hilf uns, Herr, den Dienern dein,
Die mit deim teurn Blut erlöset sein;
Laß uns im Himmel haben teil
Mit den Heiligen in ewigem Heil.
Hülf deinem Volk, Herr Jesu Christ,
Und segen, was dein Erbteil ist;
Wart und pfleg ihr zu aller Zeit
Und heb sie hoch in Ewigkeit.

5. Täglich, Herr Gott, wir loben dich
Und ehren dein Namen stetiglich.
Behüt uns heut, o treuer Gott,
Vor aller Sünd und Missetat.
Sei uns gnädig, o Herre Gott,
Sei uns gnädig in aller Not.
Zeig uns deine Barmherzigkeit,
Wie unser Hoffen zu dir steht.
Auf dich hoffen wir lieber Herr,
In Schanden laß uns nimmermehr.
Amen.

Hiller, Philipp Friedrich – Gott, Du zeigst Deine Majestät

Hiller, Philipp Friedrich – Gott, Du zeigst Deine Majestät

Mel.: Ein Lämmlein geht und trägt etc.

1.
Gott, Du zeigst Deine Majestät Im Himmel allem Volke;
Dein ist die Stimme, die ergeht, Du donnerst in der Wolke;
Dein Blitz macht plötzlich Alles hell,
Die Welt erschrickt, Dein Strahl fährt schnell,
Man fürchtet das Zernichten, Wenn Feuer, Hagel, Schnee und Dampf,
Und vieler Winde Sturm und Kampf Dein mächtig Wort ausrichten.

2.
Wer Glauben hat, der bücket sich Vor Deinem Ehrenthrone.
Man betet an, man flehet Dich: HErr, hilf uns! ach verschone!
HErr, Dir gebührt die Ehre nur
Von aller Deiner Kreatur,
Du tröstet auch die Deinen: So werde an dem End’ der Zeit
Des Menschen Sohn in Herrlichkeit Zu ihrem Heil erscheinen.

Hiller, Philipp Friedrich – HErr Jesu, Du bist König

Hiller, Philipp Friedrich – HErr Jesu, Du bist König

Mel.: Nun ruhen alle Wälder.

1.
HErr Jesu, Du bist König, Dem Alles unterthänig, Den Alles ehren muß.
Du herrschest aller Enden, Hältst Schafe in den Händen, Und Böcke unter Deinem Fuß.

2.
Dir ist nichts gleich zu achten, Dich beten alle Machten, Im Himmel selber an.
Was wir Geschöpfe nennen, Muß Dich als HErrn erkennen, Dir hat’s der Vater unterthan.

3.
Knie’t vor Ihm, die ihr glaubet, Auch euch hat Gott erlaubet Ein Recht vor Seinem Thron.
Wir sind des Fluchs entladen, Kommt zu dem Thron der Gnaden, Und betet freudig an den Sohn.

4.
Hie lieg’ ich auch, ich Armer, Mein König, mein Erbarmer, Und bete an vor Dir.
Du kannst und willst mir geben; Ich bitte um mein Leben, Und um Dein Reich, so hilf Du mir!

Gerhardt, Paul – Ich will erhöhen immerfort

Gerhardt, Paul – Ich will erhöhen immerfort

1. Ich will erhöhen immerfort
Und preisen meiner Seelen Hort,
Ich will ihn herzlich ehren.
Wer Gott liebt, stimme mit mir ein,
Laß alle, die betrübet sein,
Ein Freudenliedlein hören.

2.Gott ist ein Gott, der reichlich tröst´t,
Wer ihn nur sucht, der wird erlöst,
Ich hab es selbest erfahren:
Sobald ein Ach im Himmel klingt,
Kommt Heil und was uns Freude bringt
Vom Himmel ab gefahren.

3. Der starken Engel Kampanie
Zieht fröhlich an, macht dort und hier
Sich selbst zum Wall und Mauern,
Da weicht und fleucht die böse Rott,
Der Satan wird zu Hohn und Spott,
Kein Unglück kann da dauern.

4. Ach, was ist das für Süßigkeit!
Ach, schmecket alle, die ihr seid
Mit Sinnen wohl begabet!
Kein Honig ist mehr auf der Erd
Hinfort des süßen Namens wert;
Gott ists, der uns recht labet.

5. O seligs Herz, o seligs Haus,
Das alle Lust strömt von sich aus
Und diese Lust beliebet!
All andre Schönheit wird verrückt,
Der aber bleibet stets geschmückt,
Wer sich nur Gott ergibet.

6. Der Könige Gut, der Fürsten Geld
Ist Kot und bleibet im der Welt,
Wann die Besitzer sterben.
Wie oft verarmt ein reicher Mann!
Wer Gott vertraut, bleib reich und kann
Die ewgen Schätz ererben.

7. Kommt her, ihr Kinder, hört mir zu!
Ich will euch zeigen, wie ihr Ruh
Und Wohlfahrt könnt erjagen:
Ergebet euch und euren Sinn
Zu Gottes Wohlgefallen hin
In allen euren Tagen!

8. Bewahrt die Zung! Habt solchen Mut,
Der Zank, und was zum Zanken tut,
Nicht reget, sondern stillet:
so werden eure Tage sein
Mit stillem Fried und süßem Schein
Des Segens überfüllet.

9. Laß ab vom Bösen, fleuch die Sünd,
O Mensch, und halt dich als ein Kind
Des Vaters in der Höhe!
Du wirsts erfahren in der Tat,
Wie’s dem, der ihm gefolget hat,
So herzlich wohl ergehe.

10. Den Frommen ist Gott wiederfromm
Und machet, daß geschlossen komm
Auf uns all sein Gedeihen:
Sein Aug ist unser Sonnenlicht,
Sein Ohr ist Tag und Nacht gericht,
Zu hören unser Schreien.

11. Zwar, wer Gott dient, muß leiden viel,
Doch hat sein Leiden Maß und Zeit,
Gott hilft ihm aus dem allen;
Er sorgt für alle seine Bein,
Er hebt sie auf und legt sie ein,
Kein einzges muß verfallen.

12. Gott sieht ins Herz und weiß gar wohl,
Was uns macht Angst und Sorgen voll,
Kein Tränklein fällt vergebens.
Er zählt sie all und legt darvor
Uns treulich bei im Himmelschor
All Ehr des ewgen Lebens.

Gellert, Christian Fürchtegott – Gott ist mein Lied

Gellert, Christian Fürchtegott – Gott ist mein Lied

1. Gott ist mein Lied,
er ist der Gott der Stärke;
hehr ist sein Nam‘
und groß sind seine Werke
und alle Himmel sein Gebiet.

2. Licht ist sein Kleid
und seine Wahl das Beste;
er herrscht als Gott,
und seines Thrones Feste
ist Wahrheit und Gerechtigkeit.

3. Unendlich reich,
ein Meer von Seligkeiten,
ohn Anfang Gott
und Gott in ew‘gen Zeiten:
Herr aller Welt, wer ist dir gleich?

4. Was ist und war
in Himmel, Erd und Meere,
das kennet Gott,
und seiner Werke Heere
sind ewig vor ihm offenbar.

5. Er ist dir nah,
du sitzest oder gehest;
ob du ans Meer,
ob du gen Himmel flöhest,
so ist er allenthalben da.

6. Er kennt mein Flehn
und allen Rat der Seele;
er weiß, wie oft
ich Gutes tu und fehle,
und eilt, mir gnädig beizustehn.

7. Kein Sperling fällt,
Herr, ohne deinen Willen.
Sollt ich mein Herz
nicht mit dem Troste stillen,
dass deine Hand mein Leben hält?

8. Du tränkst das Land,
führst uns auf grüne Weiden;
und Nacht und Tag
und Korn und Wein und Freuden
empfangen wir aus deiner Hand.

9. Ist Gott mein Schutz,
will Gott mein Retter werden,
so frag ich nichts
nach Himmel und nach Erden
und biete selbst der Hölle Trutz.

Weitere Texte des Autoren in der Glaubensstimme

Gellert, Christian Fürchtegott – Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht

Gellert, Christian Fürchtegott – Wenn ich, o Schöpfer, deine Macht

Wenn ich, o Schöpfer! deine Macht,
Die Weisheit deiner Wege,
Die Liebe, die für alle wacht,
Anbetend überlege:
So weiß ich, von Bewundrung voll,
Nicht, wie ich dich erheben soll,
Mein Gott, mein Herr und Vater!

Mein Auge sieht, wohin es blickt,
Die Wunder deiner Werke.
Der Himmel, prächtig ausgeschmückt,
Preist dich, du Gott der Stärke!
Wer hat die Sonn an ihm erhöht?
Wer kleidet sie mit Majestät?
Wer ruft dem Heer der Sterne?

Wer mißt dem Winde seinen Lauf?
Wer heißt die Himmel regnen?
Wer schließt den Schoß der Erde auf,
Mit Vorrat uns zu segnen?
O Gott der Macht und Herrlichkeit!
Gott, deine Güte reicht so weit,
So weit die Wolken reichen!

Dich predigt Sonnenschein und Sturm,
Dich preist der Sand am Meere.
Bringt, ruft auch der geringste Wurm,
Bringt meinem Schöpfer Ehre!
Mich, ruft der Baum in seiner Pracht,
Mich, ruft die Saat, hat Gott gemacht;
Bringt unserm Schöpfer Ehre!

Der Mensch, ein Leib, den deine Hand
So wunderbar bereitet;
Der Mensch, ein Geist, den sein Verstand,
Dich zu erkennen, leitet;
Der Mensch, der Schöpfung Ruhm und Preis,
Ist sich ein täglicher Beweis
Von deiner Güt und Größe.

Erheb ihn ewig, o mein Geist!
Erhebe seinen Namen!
Gott, unser Vater, sei gepreist,
Und alle Welt sag Amen!
Und alle Welt fürcht ihren Herrn,
Und hoff auf ihn und dien ihm gern!
Wer wollte Gott nicht dienen?

Und Erde, die ihn heute sieht,
Sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied.
Dies ist der Tag, den Gott gemacht,
Sein werd in aller Welt gedacht;
Ihn priese, was durch Jesum Christ
Im Himmel und auf Erden ist.

Weitere Texte des Autoren in der Glaubensstimme

Tech, Nikolaus – Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr

Tech, Nikolaus – Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr

Allein Gott in der Höh sei Ehr
und Dank für seine Gnade,
darum, daß nun und nimmermehr
uns rühren kann kein Schade;
ein Wohlgefalln Gott an uns hat,
nun ist groß Fried ohn Unterlaß,
all Fehd hat nun ein Ende.

Wir loben, preisn, anbeten dich;
für deine Ehr wir danken,
daß du, Gott Vater, ewiglich
regierst ohn alles Wanken.
Ganz ungemessn ist deine Macht,
fort gschieht, was dein Will hat bedacht.
Wohl uns des feinen Herren.

O Jesu Christ, Sohn eingeborn
deines himmlischen Vaters,
Versöhner der’r, die warn verlorn,
du Stiller unsers Haders;
Lamm Gottes, heilger Herr und Gott,
nimm an die Bitt von unsrer Not,
erbarm dich unser aller!

O heilger Geist, du höchstes Gut,
du allrheilsamster Tröster,
vors Teufels Gwalt fortan behüt,
die Jesus Christ erlöset
durch große Mart’r und bittern Tod;
abwend all unsern Jammr und Not,
darauf wir uns verlassen.