unbekannt – Psalm 87.

Zion fest gegründet stehet
Hoch auf dem Heil’gen Berge, sehet!
Und ihre Thore lieber Gott,
Mehr als alles, was er liebet;
Ja, Zion, das einst war betrübet,
Jauchzt nun dem Herren Zebaoth.
Zion, du Gottesstadt!
Die er getröstet hat,
Wunderdinge
Werden in dir,
Du schöne Zier,
Geprediget nun für und für.

2. Gott läßt seine Stimme schallen,
Daß aller Götzen Tempel fallen,
Und Völker sehnsuchtsvoll Ihm nahn!
Indier und wilde Mohren
Stehn tausendfach schon neu geboren,
Und beten Ihn als Kinder an!
Was einst von Felsenart,
Wird liebend, mild und zart
Selges Zion!
Wie reich bist du!
Wie strömet Ruh‘
Und Freude dir und Leben zu!

3. Stets wird man in deinen Pforten
Voll Ruhms verkünden aller Orten:
„Der Herr, der Höchste, bauet sie!“
Und Gott wird ausrufen lassen
Bei allem Volk, auf allen Straßen:
Steht auf, und kommt gen Zion früh!
Da ist das beste Theil,
Da blüht das ewige Heil
Und dort oben,
Wo immerdar
Der Heil’gen Schaar,
Gott preisend, hält das Jubeljahr!

unbekannt — Psalm 84

Wie lieblich ist dein Wohnplatz doch,
O Du Herr Zebaoth!
Den deine sel’ge Klarheit noch
Durchstrahlt, o großer Gott!

2. Mein Herze will allein um Dich
In deinem Vorhof sein,
Mein Leib und Seele freuen sich
In Dir, o Gott, allein!

3. Der Vogel kennet nun sein Haus,
Wo er in Frieden sitzt;
Die Taube flieget ein und aus,
Wo deine Hand sie schützt.

4. Wohl denen, die beständig gern
Zu deinem Hause ziehn,
Und wenn sie stehen vor dem Herrn,
Von Dank und Freude glühn!

5. Wohl denen, die auf deine Macht
Im Glauben immer sehn,
Und so von Herzen Tag und Nacht
Auf deinen Wegen geh’n!

6. Die durch das bittre Jammerthal
Geduldig, wallen hin,
Und machen Brunnen überall
Zum reichen Trostgewinn!

7. Die Lehrer werden ausgeschmückt
Mit Segen zu dem Krieg.
Damit der Feind werd‘ unterdrückt
Durch deiner Gnade Sieg.

8. Da soll man sehen klar und frei,
Daß der lebend’ge Gott,
Der Helfer stets in Zion sei,
Der Herrscher Zebaoth!

9. Merk auf mein Beten, und vernimm,
Gott Jacobs, unser Schild,
Doch deiner Knechte schwache Stimm‘,
Und o erhör‘ sie mild!

10. Es ist viel besser, einen Tag
In deinem Vorhof sein,
Als daß ich tausend haben mag
Im schnöden Weltverein.

11. Ich will viel lieber an der Thür
In deinem Hause stehn,
Als draußen wohnen für und für,
Wo deine Feinde gehn.

12. Denn Du, o Gott, bist Sonn‘ und Schild,
Der Ehr und Gnade gibt,
Und alles reichlich wohl vergilt
Dem, der Dich herzlich liebt!

13. Es wird auch nie ein Mangel sein
Beim Frommen in der Noth;
Wohl dem, der sich verläßt allein
Auf Dich, Herr Zebaoth!

unbekannt – Psalm 63.

Gott, Du bist mein Gott, meine Zier,
Ich wache frühe auf zu Dir,
Es dürstet meine Seele
Nach Dir, o Gott!
Hilf meiner Noth,
Daß ich mich nicht so quäle.

2. Nach Dir mein Herz verlanget sehr
Im Lande, da es wüst und leer,
Da gar nicht ist zu sehen
Ein Wasserquell;
Ach, meine Seel,
Die will vor Durst vergehen!

3. Gib mir, daß ich im Heiligthum
Dich möge schaun in deinem Ruhm,
In deiner großen Stärke!
Und deine Macht
Sammt deiner Pracht
Und deine Wunderwerke.

4. Denn deine große Gütigkeit,
Die sich erstrecket weit und breit,
Ist besser denn das Leben.
Mein Mund soll Dir,
Herr, für und für
Lob, Preis und Ehre geben!

5. Also will ich mein Lebelang
Mit einem schönen Lobgesang,
Herr! deinen Ruhm besingen,
Und mich empor
Zum hohen Chor
Der Himmelsbürger schwingen!

6. Wenn dahin sich erhebt mein Herz,
So wird der Geist, befreit vom Schmerz.
Zu großer Freud‘ erhoben;
o daß mein Mund
Dich alle Stund‘
So fröhlich sollte loben!

7. Wenn ich zu Bette lege mich,
So denke ich, mein Gott, an Dich,
An deine große Güte;
Und in der Nacht,
Wann ich erwacht,
So dichtet mein Gemüthe.

8. Denn Du bist meine Hülf‘ allein,
In Dir kann ich vergnüget sein,
Und deiner Flügel Schatten
Der deckt mich zu
In süßer Ruh,
Und labet sanft mich Matten.

9. Zu Dir sich meine Seel gesellt!
Und deine Rechte mich erhält.
Sie aber, die da stehen
Nach meiner Seel,
Die werden schnell
Zur Gruft der Erde gehen.

unbekannt – Psalm 46.

Gott ist uns’re Hülf‘ und Stärke,
Uns’re Zuflucht in der Noth!
Mächtig gehet er zu Werke,
Wenn sie uns am ärgsten droht.

2. Laß die Welt gleich untergehen,
Sinkt, ihr Inseln, in das Meer!
Laß, o Meer, den Sturmwind wehen!
Wüth‘ und tobe noch so sehr!

3. Reiß mit‘ ungestümen Stürmen
Alle Berg‘ und Felsen ein!
Wenn der Herr uns will beschirmen,
Dürfen wir nicht furchtsam sein!

4. Ging auch alles gleich zu Trümmern,
Dennoch soll in Gottes Stadt
Friede sein und Freude schimmern,
Weil sie Gott zur Wohnung hat.

5. Sanfte Ströme, Gnadenflüsse
Machen sie voll Ruh und Lust;
Wenn die ganze Welt zerrisse,
Ist ihr keine Noth bewußt.

6. Gott ist selber bei ihr drinne,
Darum bleibt sie ungestört!
Sie wird seinen Beistand inne,
Wenn der Sturm die Welt durchfährt.

7. Zagt, ihr Heiden, ja verzaget!
Und ihr Königreiche, fallt!
Die ihr nichts nach Jesu fraget,
Bebet, wenn sein Donner hallt!

8. Selbst das Erdreich muß zerfließen,
Und vor seinem Ruf vergehn;
Doch wir sollen Schutz genießen,
Die wir in der Gnade stehn.

9. Jakobs Gott will uns beschützen,
Mit uns ist Herr Zebaoth!
Laßt es donnern, stürmen, blitzen,
Er beschirmt uns in der Noth!

unbekannt – Psalm. 33.

Freut euch des Herren allzumal,
Ihr Frommen, Ihn zu preisen!
Rühmt, ihr Gerechten, Ihn mit Schall
Und auserles’nen Weisen!
Laßt klingen Psalter, Saitenspiel;
Auf Harfen macht der Freuden viel,
Dem großen Gott zu Ehren!

2. Wahrhaftig ist des Herren Wort,
Er hat es nie gebrochen;
Es bleibet jetzt und immerfort,
Was Er einmal versprochen.
Gericht und die Gerechtigkeit
Beschützt und liebt Er allezeit,
Und Alle, die d’rob halten.

3. Des Herrn Wort hat das Firmament
Des Himmels einst erbauet;
Der Geist sein’s Mundes hat vollend’t
All Heer‘, so man d’ran schauet.
Er faßt das Wasser in dem Meer,
Als ob’s im Schlauch beisammen wär‘;
Die Tiefe liegt verborgen.

4. In aller Welt muß Jedermann
Vor unserm Gott sich scheuen;
Was wohnet auf dem Erdenplan,
Erschrickt vor seinem Dräuen;
Weil, was er spricht, sofort ergeht,
Was Er gebeut, alsbald ersteht
Durch Allmacht seiner Hände.

5. Der Heiden Rath macht Gott zunicht,
Und wendet ihr‘ Gedanken;
Des Herren Rath wird ausgericht’t,
Und bleibet ohne Wanken.
Die sind wohl selig, die Gott liebt,
Und denen er die Gnade gibt,
Sein Erb‘ und Volk zu werden.

6. Vom Himmel er der Menschenkind
Vornehmen schaut auf Erben;
Er kennt sie all‘, so viel ihr’r sind,
Und sieht, ob klug sie werden.
Er merkt auf alle ihre Werk,
Und kann durch seine Gnad‘ und Stärk
Die Herzen Allen lenken.

7. Des Königes Gewalt nichts schafft;
Sie muß gar bald vergehen.
Dem Riesen hilft nicht seine Kraft,
Sie kann vor Gott nicht stehen.
Bringt gleich der Feind viel Roß‘ zu Feld,
So ist doch Gott der rechte Held,
Der für die Seinen streitet.

8. Des Herren Aug‘ nimmt die in Acht,
Die sich Ihm fest ergeben,
Und freien Willens Tag und Nacht
Ihn fürchten und erheben.
Er speiset sie in Hungersnoth,
Und rettet ihre Seel vom Tod,
Weil sie auf Ihn vertrauen.

9. Gott, unser Schutz, zu Dir allein
Steht unser ganz Gemüthe;
Gedenk‘, daß wir dein Erbe sein,
Herr, uns hinfort behüte!
Es schütz‘ uns deine Gütigkeit
Vor Pest, Krieg, Theurung, Noth und Leid;
Wie wir, Herr, auf Dich hoffen!

unbekannt – Psalm 27, 1-5.

Gott ist mein Licht, Gott ist mein Heil,
Das ich erwählet habe,
Mein Lebenshort, dahin ich eil‘,
Und meine Seele labe.
Was graut mir denn? was fürcht‘ ich nun?
Wer kann mir irgend Schaden thun
Auf dieser ganzen Erde?

2. Wenn mich die böse Rott anfällt
Und sucht mich zu verschlingen,
So kann sie doch der starke Held
Gar leicht zu Boden bringen.
Und wenn auch gleich ein ganzes Heer
Um mich, und mir entgegen wär‘,
Kann Er sie niederschlagen.

3. Eins bitt‘ ich nur, das hätt‘ ich gern,
Wenn mir’s Gott geben wollte:
Daß ich bei Ihm, als meinem Herrn,
Auf ewig wohnen sollte!
Und alle meine Tag und fahr‘
In seinem Hause bei der Schaar
Der Heiligen zubringen.

4. Da wollt ich meines Herzens Freud‘
An seinen Diensten sehen!
Und rühmen, wie zur bösen Zeit
Mir so viel Gut’s geschehen;
Da er in seiner Hütte mich
Bedeckt, und gnädig dann zu sich
Erhöhet auf dem Felsen!

unbekannt – Psalm 19.

Die Himmel und der Himmel Heer
Erzählen Gottes Macht und Ehr‘
Und seiner Hände Werke!
Sie prediget das Erdenrund,
Ein Tag und eine Nacht thut kund
Der andern seine Stärke.
Lieblich,
Herrlich
Geht ihr loben
Unten, oben,
Aller Enden,
Wenn sie ihren Schall aussenden!

2. Ihr Ruf ertönt in alle Welt,
Ihr Wort durch’s weite Himmelszelt,
So weit das Licht sich breitet.
Gott schuf der Sonn ein hohes Haus,
Da geht sie wundervoll heraus,
Von schönem Glanz begleitet.
Schnelle,
Helle,
Stark und heiter
Fährt sie weiter,
Wie im Schimmer
Tritt ein Bräutigam aus dem Zimmer.

3. Gleichwie ein Held zum Siege zieht,
Hoch überm Wolkenheere.
Ihr unverdross’ner Siegeslauf
Geht hoch im gold’nen Morgen auf,
Und sinkt zum Abendmeere.
Ihr Glanz
Dringt ganz
Durch’s Versteckte
Und Bedeckte
Nichts auf Erden
Kann ihr je verborgen werden.

4. Des Herrn Gesetz ist recht und gut,
Erquicket unsern Geist und Muth,
Und gibt ihm Kraft und Speise.
Des Herren Zeugniß ist ganz rein,
Gewiß, gut, ohne falschen Schein,
Und macht die Thoren weise.
Richtig,
Wichtig,
Sind die Wege,
Sind die Stege
Und Befehle,
Und erfreuen Herz und Seele.

5. Des Herrn Gebote sind gewiß,
Und bringen uns aus Finsterniß
Zum wunderbaren Lichte.
Die Furcht des Herrn ist rein und schön,
Und wird in Ewigkeit bestehn,
Und siegen im Gerichte.
Sein Wort
Hilft fort
Alen Denen,
Die sich sehnen
Und bestreben,
Einzugehn in’s ew’ge Leben.

6. Es ist viel köstlicher denn Gold,
Ihm muß, wenn ihm die Seele hold,
Der schönste Goldglanz weichen.
Des Honigs milde, süße Kraft,
Der Trauben heller Feuersaft
Kann seinem Geist nicht gleichen.
Dein Knecht
Wird recht
Hier erfreuet
Und erneuet;
Das Vertrauen
Auf dein Wort wird Wunder schauen!

7. Wer weiß wohl seiner Fehler Zahl,
Die er begangen allzumal,
Damit er ist beladen?
Mach‘ mich von meinen Sünden frei,
Auch die verborg’nen mir verzeih‘,
Mein Gott, aus lauter Gnaden!
laß mich,
Bitt‘ ich,
Demuth lieben,
Treulich üben;
Herr vor allen
Laß mich nicht in Hoffart fallen!

8. So werd‘ ich ohne Wandel sein,
Von Schulden bleiben frei und rein,
Die das Gewissen schmerzen.
Laß wohlgefallen für und für
Die Rede meines Mundes Dir
Und das Gespräch im Herzen!
Dein Wort,
Mein Hort,
Laß mich treiben;
Laß mir’s bleiben
Kraft und Wesen,
Bis ich ewig bin genesen!

unbekannt – In Schauern bebte Sinai,

In Schauern bebte Sinai,
Als sein Gesetz der Herr verlieh.
Er grub’s in Felsentafeln ein:
Doch auch die Herzen waren Stein.

2. Da rief voll Huld des Vaters Mund:
Gestiftet sei ein neuer Bund!
In Herzen schreib‘, und nicht in Stein,
Die Liebe, mein Gesetz, hinein!

3. Dann herrscht mein Scepter väterlich,
Sie sind mein Volk, ihr Gott bin ich.
Die Liebe lehr‘, und Groß und Klein
Wird Thäter meines Willens sein.

4. Und sieh‘, Er sandt aus seinem Thron
Den eig’nen eingebornen Sohn!
Durch Christum that des Vaters Mund
Sein Wort und seine Liebe kund.

5. Herr, der Du selbst die Liebe bist,
Die kein Verstand, kein Herz ermißt:
O gib uns Liebe, daß wir nun
Von Herzen deinen Willen thun!

unbekannt – Die Seliggewordenen.

Offenb. 7, 9-17.

Wer sind die vor Gottes Throne,
Jene unzählbare Schar?
Jeder träget eine Krone,
Jeder stellt dem Lamm sich dar;
Jeden ziert ein weiß Gewand,
Mit den Palmen in der Hand.

2. Laut erschallen ihre Lieder:
Heil sei Dem, der auf dem Thron!
Heil dem Retter seiner Brüder!
Heil dem großen Menschensohn!
Alle Engel stehen da,
Alles singt: Hallelujah!

3. Das sind die, die siegreich kamen
Aus dem tiefen Trübsalsmeer,
Die ihr Kreuz hier auf sich nahmen,
Aller eig’nen Würde leer.
Sieh‘, ihr weißes Ehrenkleid
Heißt: des Lamms Gerechtigkeit!

4. Darum sind sie vor dem Throne,
Dienen Gott bei Tag und Nacht,
Werfen ihre Lebenskrone
Nieder vor des Thrones Pracht,
Wo ihr großer Mittler sitzt,
Der sie ewiglich beschützt.

5. Hunger, Durst und Sonnenhitze
Drücken sie nun ewig nicht;
Donner, Stürme, Feu’r und Blitze,
Angst der Höllen und Gericht
Sind hier ewig nun vorbei,
Denn der Herr macht Alles neu!

6. Er, der ihnen Heil erworben,
Da Er, als das rechte Lamm,
Für die Sündenwelt gestorben
An dem hohen Kreuzesstamm,
Führt sie hier, und will allein
Ihres Herzens Weide sein.

7. Er bringt sie zu Wasserquellen,
Wo das ew’ge Leben quillt;
Nichts kann ihre Lust vergällen;
Hier wird nun ihr Durst gestillt;
Alles Matte wird erfrischt,
Alle Thränen abgewischt.

8. Ach, Herr Jesu, sieh‘ ich hebe
Meine Hände zu Dir auf!
Hilf, daß ich nach Dir nur strebe
In dem bangen Pilgerlauf!
Hier bin ich im Kampf und Streit,
O, wann werd‘ ich sein befreit!

9. Wasche mich von meinen Sünden,
Mache meine Kleider hell!
Laß in deinem Blut mich finden
Deines Lebens Freudenquell.
Gib mir, Jesu, Glaubenskraft!
Sie ist’s, die das Gute schafft.

unbekannt – Christus uns Alles

1. Cor. 1, 30.

Komm Weisheit, komm! erfülle durch dein Licht
Der Sünde Dunkelheit!
Ich bin ein Kind, und weiß die Führung nicht,
Und sehe noch nicht weit.
Du mußt mein Herz alleine führen,
Sonst kann ich Dich und mich verlieren;
Komm, Weisheit, komm!

2. Gerechtigkeit, ergeuß, gleich einem Fluß,
Von Jesu Kreuze Dich!
Da quillt heraus ein voller Gnadenguß,
Und überschwemmet mich.
Ich stehe hier matt vor Verlangen,
laß freie Gnade mich empfangen,
Gerechtigkeit!

3. O Heiligung! komm, mach‘ mich wie ein Kind,
Fromm, redlich, still und treu;
Daß durch und durch ich heiliglich gesinnt,
Und Dir recht ähnlich sei!
Ertödte die geheimsten Sünden,
Und laß mich neues Leben finden,
O Heiligung!

4. Erlösung, hilf! hilf mir von Allem los,
Was mich gefangen hält!
Mach‘ meinen Geist von allem Eiteln bloß
In dieser finstern Welt!
Jedwede Thräne sei ein Zeuge,
Daß ich mich zu dem Urquell neige;
Erlösung hilf!

5. Komm, Weisheit, komm, und leite meinen Fuß
Auf Christi Lebensbahn!
Gerechtigkeit, sei wie ein mächt’ger Fluß
In meinem Herzen dann!
Heiligung, sei mir zum Kleide!
Erlösung, sei mir ew’ge Freude!
Dann hab‘ ich g’nug.