unbekannt – Psalm 27, 1-5.

unbekannt – Psalm 27, 1-5.

Gott ist mein Licht, Gott ist mein Heil,
Das ich erwählet habe,
Mein Lebenshort, dahin ich eil‘,
Und meine Seele labe.
Was graut mir denn? was fürcht‘ ich nun?
Wer kann mir irgend Schaden thun
Auf dieser ganzen Erde?

2. Wenn mich die böse Rott anfällt
Und sucht mich zu verschlingen,
So kann sie doch der starke Held
Gar leicht zu Boden bringen.
Und wenn auch gleich ein ganzes Heer
Um mich, und mir entgegen wär‘,
Kann Er sie niederschlagen.

3. Eins bitt‘ ich nur, das hätt‘ ich gern,
Wenn mir’s Gott geben wollte:
Daß ich bei Ihm, als meinem Herrn,
Auf ewig wohnen sollte!
Und alle meine Tag und fahr‘
In seinem Hause bei der Schaar
Der Heiligen zubringen.

4. Da wollt ich meines Herzens Freud‘
An seinen Diensten sehen!
Und rühmen, wie zur bösen Zeit
Mir so viel Gut’s geschehen;
Da er in seiner Hütte mich
Bedeckt, und gnädig dann zu sich
Erhöhet auf dem Felsen!

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