unbekannt – In Schauern bebte Sinai,

unbekannt – In Schauern bebte Sinai,

In Schauern bebte Sinai,
Als sein Gesetz der Herr verlieh.
Er grub’s in Felsentafeln ein:
Doch auch die Herzen waren Stein.

2. Da rief voll Huld des Vaters Mund:
Gestiftet sei ein neuer Bund!
In Herzen schreib‘, und nicht in Stein,
Die Liebe, mein Gesetz, hinein!

3. Dann herrscht mein Scepter väterlich,
Sie sind mein Volk, ihr Gott bin ich.
Die Liebe lehr‘, und Groß und Klein
Wird Thäter meines Willens sein.

4. Und sieh‘, Er sandt aus seinem Thron
Den eig’nen eingebornen Sohn!
Durch Christum that des Vaters Mund
Sein Wort und seine Liebe kund.

5. Herr, der Du selbst die Liebe bist,
Die kein Verstand, kein Herz ermißt:
O gib uns Liebe, daß wir nun
Von Herzen deinen Willen thun!

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