Jesu, den ich meine,
Lass mich nicht alleine;
Steh mir stets zur Seiten,
Dass ich nicht mög‘ gleiten.
Gib dass ich dich sehe,
Wo ich geh‘ und stehe.
Jesu, den ich meine,
Lass mich nicht alleine.
Jesu, wer dich kennet,
Dich sein Alles nennet;
Wer dir ganz ergeben,
Kann ohn‘ dich nicht leben.
Lass mich dir gefallen,
Liebster Freund in Allen.
Jesu, rc.
Ich hab‘ mich verschrieben,
Dich, nur dich zu lieben.
Da ist Herz und Seele,
Dich mit mir vermähle!
Schmelz‘ durch deine Flammen
Uns in Eins zusammen!
Jesu, rc.
Du woll’st vor Gefahren
Nun dein Kind bewahren.
Halt mich eingekehret,
Sanft und ungestöret;
Bleib mir nah‘ im Grunde,
Herr, zu aller Stunde,
Jesu, rc.
Jesu, auf mich sehe,
Wo ich geh‘ und stehe.
Wenn ich fall und weiche,
Deine Hand mir reiche.
Tröste mich im Leide,
Stärke mich im Streite.
Jesu, rc.
Soll ich hier noch schweben,
Lass mich mit dir leben.
Mein Gesellschaft seie,
Die mich nur erfreue;
Denn es würd‘ auf Erden
Mir sonst bange werden.
Jesu, rc.
Mit dir schlafen gehen,
Und mit dir aufstehen;
Mit dir essen, trinken,
Und nach deinem Winken
Reden, schweigen, meiden,
Ruhen, wirken, leiden.
Jesu, rc.
Du und ich alleine
Wollen sein gemeine;
Lass mich ohne Sorgeu
In dir steh’n verborgen,
Fremde allen Dingen,
Die nur Unruh bringen.
Jesu, rc.
Dass es mich vergnüge,
Alle Odemzüge.
Tief vor dir mich beugen,
Lieblich in dich neigen,
Dich im Grund umfassen,
Nichts sonst in mich lassen.
Jesu, rc.
Willst du dich verdecken,
Lass mich nicht erschrecken,
Auch im Kreuz dich ehren,
Und nicht auswärts kehren;
Woll’st mich nur durchs Leiden
Dir zur Braut bereiten.
Jesu, rc.
Deine reine Liebe
Meinem Herzen gibe,
Dass ich noch auf Erden
Deine Lust mag werden;
Bis ich dich werd‘ droben
Schauen, lieben, loben:
Jesu, den ich meine,
Lass mich nicht alleine!