Johann Jakob Schütz, geboren 1640 zu Frankfurt am Main, war ein Rechtsgelehrter und in seiner Vaterstadt als Rechtsconsulent und Rat verschiedener Reichsstände tätig. Hier stand er auch in der innigsten Freundschaft mit Spener und war einer der ersten, der dessen im Jahre 1670 begonnene collegia pietatis oder Erbauungsstunden besuchte. Im Jahre 1673 gab er sein „christliches Gedenkbüchlein zur Beförderung eines anfangenden neuen Lebens“ heraus, ohne jedoch seinen Namen zu nennen, und fügte das einzige von ihm gedichtete Lied als Anhang hinzu. Er starb im Jahre 1690.