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Kategorie: Brockhaus Carl

Brockhaus, Carl – Freund der Deinen

Brockhaus, Carl – Freund der Deinen

Freund der Deinen!
Bald dann weinen
Gottes Pilger nicht mehr hier.
Du kommst wieder,
steigst hernieder,
nimmst hinweg all Deine Glieder,
führest sie hinauf zu Dir!

Welche Freude
hier im Leide
gibt uns diese Hoffnung schon!
Doch erhoben,
werden droben
wir Dich ewig lieben, loben,
jauchzen stets vor Deinem Thron.

Diese Erde
voll Beschwerde,
hat nichts mehr für unser Herz.
Uns erquicket
und beglücket,
was der Glaube dort erblicket,
wo beendet jeder Schmerz.

Allen Proben
bald enthoben,
werden dort wir schauen Dich.
Und am Throne
wird die Krone
den Bewährten dann zum Lohne,
und sie ruhen ewiglich.

Weitere Texte des Autors in der „Glaubensstimme“

Brockhaus, Carl – Du, Herr, verläßt mich nicht

Brockhaus, Carl – Du, Herr, verläßt mich nicht

Du, Herr, verläßt mich nicht.
Auf Dich mein Herz allein vertraut,
mein Auge glaubend auf Dich schaut.
Du bist mein Heil, mein Licht,
mein Fels mein sichrer Hort.
Bin ich versucht, gibt’s Not und Leid,
Du bleibst mein Trost, mein Arm im Streit,
mein Licht am dunklen Ort.

Ich weiß, daß Du mich liebst.
Bist mir in jeder Lage nah‘,
wohin ich gehe – Du bist da,
ja, Du mir alles gibst.
Ich überlaß mich Dir;
denn Du, Herr, kennst mich ganz und gar
und führst mich sicher, wunderbar,
und bist selbst alles mir.

In dieser Wüste hier
find’t nirgend meine Seele Ruh‘,
Denn meine Ruh‘ bist, Jesu, Du.
Wohl mir, ich geh‘ zu Dir!
Bald wird ich bei Dir sein
bald mit den Deinen ewiglich
anbeten, loben, preisen Dich,
mich Deiner stets erfreuen.

Weitere Texte des Autors in der „Glaubensstimme“

Brockhaus, Carl – Du, Herr, hast unsre Schuld gesühnt

Brockhaus, Carl – Du, Herr, hast unsre Schuld gesühnt

Du, Herr, hast unsre Schuld gesühnt;
am Kreuz trugst Du, was wir verdient,
trugst unsrer Sünden Menge.
Jetzt weilest Du im Heiligtum,
nicht auszusprechen ist Dein Ruhm
und Deines Lebens Länge.

Du bleibest Priester ewiglich,
vertrittst die Deinen kräftiglich,
die Himmel Du bewohnest.
Gericht und Tod uns nicht mehr schreckt,
Dein Blut uns allzeit schirmt und deckt,
weil Du, Herr, droben thronest.

Wer fasset Deiner Liebe Tat,
und wer ergründet Deine Gnad‘,
die uns so reich umgibet?
Selbst Engel Deinem Throne nahm
und beten staunend mit uns an,
daß Du uns so geliebet.

Und hast Du Deinen Dienst erfüllt,
wird unser Sehnen ganz gestillt,
dann wirst Du wiederkehren.
Führst uns zu Deiner Ruhe ein,
wo wir uns Deines Anblicks freun,
mit ew’gem Lob Dich ehren.

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