Helmbold. Ludwig – Nu walt es Gott, wir ziehen aus

Helmbold. Ludwig – Nu walt es Gott, wir ziehen aus

1.) Nu walt es Gott, wir ziehen aus
Und gehn nach ein’m bequemern Haus,
Denn dieses ist gewesen,
Nah bei der Stadtmauer geleg’n,
Der Feind ließ uns kein bessers geb’n,
Selbst mitten ingesessen,
Selbst mitten ingesessen.

2.) Gott sei gelobt, er ist hinaus,
Zerstöret ist sein mönchisch‘ Haus
Mit der Abgöttereie.
Es ist erbauet an die Statt
Ein Schülerhaus, durch Gottes Gnad
Ganz Mühlhausen sich freue,
Ganz Mühlhausen sich freue.

3.) Uns allen ist’s gelegen wohl,
Wie man’s denn billig schicken soll,
Mit Schulen und mit Kirchen,
Dass sie mitten in der Gemein‘
Liegen, da will Gott bei uns sein,
Lasst ihn von Herzen fürchten,
Lasst ihn von Herzen fürchten.

4.) Sein‘ Furcht der Weisheit Anfang ist,
Was hilft sonst alles, was man liest
Von Jugend auf in‘ Schulen?
Gott bleib bei uns mit seinem Wort,
Sein Geist erfüll‘ den ganzen Ort,
Darin wir lernen sollen,
Darin wir lernen sollen.

5.) Wir kommen immer näh’r hinzu,
Gott unser Ohr und Herz auftu‘,
Dass wir hören und fassen,
Was Leib und Seel‘ zu gut gereich‘,
O, lehr uns ja zum Himmlreich
Herr Christ die rechte Straßen,
Herr Christ die rechte Straßen.

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