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Klepper, Jochen – Freuet euch im Herren allewege!

1. Freuet euch im Herren allewege!
Abermals vernehmt es: Freuet euch!
Daß er Hand in Hand zum Bund euch lege,
neigt sich Gott zu euch vom Himmelreich.
Eure Liebe, die euch hier verbindet,
ist von seiner Liebeshuld verklärt.
Wo in Gott der Mensch zum Menschen findet,
ist der Segen stets noch eingekehrt.

2. Laßt die Lindigkeit, die ihr erfahren,
kund sein allen Menschen, die ihr zählt.
Kündet fortan von dem Wunderbaren,
das in dieser Stunde euch beseelt.
Euer Gott ist unter euch getreten!
Segnend war er euren Herzen nah!
Ja, in euren Taten und Gebeten
sei bezeugt, was euch von ihm geschah.

3. Sorget nichts! Vielmehr in allen Dingen
dürft ihr alles, was euch je bedrängt,
in Gebet und Flehen vor ihn bringen,
der als Vater hört, als König schenkt.
Sorget nichts! Ihr kennt den Wundertäter!
Er weiß alles, was ihr hofft und bangt!
Der Mensch tritt vor Gott als rechter Beter,
der im Bitten schon voll Freude dankt.

4. Und der Friede Gottes, welcher höher
als Vernunft und Erdenweisheit ist,
sei in eurem Bund euch täglich näher
und bewahre euch in Jesus Christ.
Er bewahre euer Herz und Sinne!
Gottes Friede sei euch zum Geleit!
Er sei mit euch heute zum Beginne;
er vollende euch in Ewigkeit!

5. Freut euch. Doch die Freude aller Frommen
kenne auch der Freude tiefsten Grund.
Gott wird einst in Christus wiederkommen!
Dann erfüllt sich erst der letzte Bund!
Er, der nah war, wird noch einmal nahen.
Seine Herrschaft wird ohn Ende sein.
Die sein Reich schon hier im Glauben sahen,
holt der König dann mit Ehren ein.

Klepper, Jochen – Singt Gott, lobsinget seinem Namen

Singt Gott, lobsinget seinem Namen!
Er gibt sein Wort. Bringt ihr ihm Lieder.
Sein Wort ist lauter Ja und Amen.
Im Worte kommt Gott selbst hernieder.

Gott gibt sein Wort mit großen Scharen
Evangelisten, die es künden.
Er will uns durch sein Wort bewahren,
durchs Wort uns in der Ferne finden.

Wie eines Heeres Waffenwagen,
die uns als Wall und Wehr umringen, s
oll uns das Wort die Schlachten schlagen,
vieltausendfach uns Hilfe bringen.

Wir haben einen Gott zur Seite,
der hilft und uns vom Tod errettet
und der uns mitten in dem Streite
in sicherem Zelt ein Lager bettet.

Ja, Wall und Waffen, Fahnen, Zelte;
dies alles will sein Wort bedeuten.
Was auch des Feindes Stärke gelte,
das Wort muß uns den Sieg erbeuten!

Gott hat sein Reich schon aufgerichtet,
wenn wir noch tief im Kampfe liegen.
Selbst Tod und Hölle sind vernichtet.
Sein Wort ist Leben, Wirken, Siegen.

Er selber muß sein Reich uns stärken,
was er geschaffen hat, erhalten.
Er muß in allen seinen Werken
kraft seines Wortes mächtig walten.

Er wählt die Welt zum Heiligtume,
drin er uns wunderbar begegnet,
ein Volk, zu dienen seinem Ruhme,
mit Macht und Kraft im Worte segnet.

Gelobt sei Gott! Mit großen Scharen
hat er sein Wort zu uns gesendet,
daß wir durchs Wort zum Himmel fahren,
wenn aller Streit der Erde endet.

unbekannt – Conditor alme Syderum.

O Herre got in ewigkait,
wie ist dein nam so wunderlich!
Er wirdt gelobt in allem landt,
er ist allen menschen bekandt.

Dein grosser gwalt unnd mächtigkeyt
der wirt erhöhet allezeyt,
Im hymel ist er auch bekannt:
du wirst ain gwaltiger Got genannt.

Von jungen kind würstu gepreyßt,
die noch mit milch werden gespeyßt,
Von wegen die dich lesterend,
das sy werden gebesserend.

Herr, ich beger anzusehen
die Sonn und Mon, auch die steren,
Du du hast gmacht mit deiner hand:
Herr, hilff, das ich kumm in dein land.

Des menschen kind hast haymgesucht,
du hast auch jm gehorsam gmacht
Alles, das du erschaffen hast,
Herr, dir sey lob und eer gesagt.

Im soll auch underworffen seyn
alle, die groß seind und klein
Und wie, Herr, ich sy nennenn soll,
darumb der mensch dir dancken soll

Im lufft die klainen Vögelein,
die müssen jm gehorsam seyn
Und die Visch, die in wassern sein:
Herr, dir sey lob und eer allein!

Quelle

Hans Sachs – Das lied Maria zart:

verendert, und Christlich Corrigiert.

O Jesu zart, Götlicher art,
ain Roß on alle doren,
Du hast auß macht herwider bracht
das vor lang was verloren
Durch Adams fal; dir wardt die wal
von Gott vatter versprochen;
auff das nicht wurdt gerochen
mein sünd und schuld, erwarbstu huld;
wann kain trost ist, wa du nit bist
barmhertzigkeyt erwerben:
wer dich nitt hat und dein genad,
der muß ewigklich sterben.

O Christe milt, du hast gestilt
der Altvätter verlangen,.,
Die jar und tag in wee und klag
die vorhell het umbfangen,
Sendlicher not rufften: O Gott,
zerreyß des hymels pforten
und send uns des wir warten,
den Messiam, der uns abnam
die sendlich pein: das ist durch dein
vilfäültig blut verreren
gantz abgestelt, darumb dich zelt
all welt Christum den herren.

O Jesu rain, du bist allain
der sünder trost auff erden,
Darumb dich hat der ewig Rat
erwelet mensch zu werden
Uns all zu hayl darumb urtayl,
am jüngsten tag wirst richten
die dir glauben mit nichten.
O werde frucht, all mein zuflucht
han ich zu dir, ich glaub, hast mir
erworben ewig leben;
in dich hoff ich gantz vestigklick,
weyl du mir gnad thust geben.

O Christe groß, du edle Roß,
güttig an allen enden,
Wie gar gütlich, herr, hastu mich
wider zu dir lan wenden
Mit deinem wort; mein seel leyd mordt
bey den falschen Propheten,
die mich verfüret hetten
auff mancherley jr gleyßnerey,
auf werck ich hofft und mainet offt
genad mir zu erwerben,
Verlieffe dich: O herr, nit rich
mein unwissend verderben.

O Jesu feyn, dein wort gibt scheyn,
liecht klar als der Karfunckel,
Es hilfft auß pein den armen dein,
die sitzen in der dunckel;
Kain ru noch rast haben sy fast
wol in der menschen lere:
raych jn dein wort mitt gere,
Hilff jn dauon auff rechte pan
und sy selb tröst, seyt du erlöst
hast alle welt gemayne,
Das sy in dich hoffen ainich,
nit in jr werck unrayne.

O Christe werdt, so dein wort kert
von mir und sich der schaytte,
So kumm zu mier, beschütz mich schier,
auff das mich nitt verlaytte
Die menschen leer, die gleysset seer,
wer kan jr list erkennen? sy thut sich haylig nennen,
Ist doch entwicht und lebet nicht!
allain dein wort das ist der hort,
darinn das leben iste,
Da speyß mich mit, entzeuch mirs nit
zu ewigklicher friste!

O Jesu Christ, war Got du bist,
in dir ist kain gebrechen;
Es ist kain man, der mag und kan
dein glori groß außsprechen.
Dein hohes lob schwebt ewig ob,
dir ist als übergeben,
was ye gewann das leben,
Alle creatur: O Künig pur,
wenß darzu kumpt, das mein mundt stumbt,
leyplich den todt muß leyden,
Dann hilff du mir, das ich mit git
in deim wort mög abscheyden.

Quelle

Fritz Fliedner – Amen! Halleluja!

Amen! Halleluja!
Off. 19, 4.

Dort am Meere von Krystall
Und vor Gottes Throne
Schallt das Lied der heil’gen all
Laut im Jubeltone.
Weit es durch die Himmel dringt
Und auf Erden wiederklingt:
Amen! Halleluja!

Worte ewig benedeit,
Hier im Erdentale,
Wie am Thron der Herrlichkeit
In des Himmels Saale
Gottesharfen tun dort kund,
Was hier stammelte der Mund:
Amen! Halleluja!

Wenn wir hier auf steilem Pfad
Näher heimwärts kamen,
Sprach das Herz durch Gottes Gnad
Auch zum Leid sein: „Amen.“
Aber wenn wir ausgekämpft,
Keine Klag den Dankruf dämpft:
Amen! Halleluja!

Als in Kampf und Todesweh
Ihm das Herz wollt’ zagen,
Lerne in Gethsemane
Christ sein „Amen“ sagen.
Selig, wer in Gottes Zucht
Aslobald sein Amen sucht:
Amen! Halleluja!

Auf demselben Oelberg dann
Ward gekrönt der Steiter;
Dort harrt’ auf den Schmerzensmann
Schon die Himmelsleiter,
Hebt zum Thron ihn aus der Gruft,
Und der ganze Himmel ruft:
Amen! Halleluja!

Wer zu Gottes Will und Wort
Lernt das Amen sprechen,
Wird das Halleluja dort
Nimmer unterbrechen.
Leis verschwistert klingt es hier;
Dort tönt’s mächtig für und für:
Amen! Halleluja!

Lehr uns, Meister, immerdar
Dir das Amen bringen,
Dir mit deiner Sel’gen Schar
Halleluja singen!
Jesus Christus, gestern, heut
Und in alle Ewigkeit,
Amen! Halleluja!

Rappard-Gobat, Dora – Durch Leiden zur Herrlichkeit

Benjamin Schmolck – Hosianna Davids Sohn

1.) Hosianna Davids Sohn,
Meinem teuren Gnadenthron!
Er, der Helfer in der Not,
Hilft auch mir in Not und Tod.

2.) Hoch gelobet sei nun Gott,
Er macht unsern Feind zu Spott.
Hochgelobet sei der Held,
Der sich bei uns eingestellt.

3.) Er stellt sich, uns zu erfreun
Auf des Herren Namen ein.
Bei uns, die wir Sünder sein,
Tritt der Sünder Heiland ein.

4.) Hosianna in der Höh‘!
Gott reißt uns aus allem Weh.
Ihm sing alle Christenheit:
Hosianna, weit und breit.

Tersteegen, Gerhard – Wie gut ist’s

1. Wie gut ist’s, wenn man abgespänt
Von allem sich an Gott gewöhnt,
In ihm verborgen lebet!
Wie gut ist’s, wenn man ist erlöst,
Von Sünd‘ und Eigenheit entblößt
An Gott im Grunde klebet!

2. Wie gut ist’s, wenn man nichts lässt ein
In seines Herzens Kämmerlein,
Mit Gott lebt abgeschieden!
Wie gut ist’s, wenn man in der Tat
Gott selbst in sich gefunden hat
Und ist mit ihm zufrieden!

3. Wie gut ist’s, wenn nach Kinder Art
Man lebt in ’s Vaters Gegenwart,
Tracht’t ihm nur zu gefallen!
Wie gut ist’s, wer in dieser Welt
In sanft‘ und stillem Geist sich hält,
Bleibt unverrückt in allen!

4. Wie gut ist’s, wenn man schweigen kann
Und so den Vater beten an
Im Geist und in der Wahrheit!
Wie gut ist’s, wenn das Auge ihn
Beschauet wie ein Cherubin,
Berührt von seiner Klarheit!

5. Wie gut ist’s, wenn der Eigenwill‘
Gebrochen und gelassen, still
In Gottes Händen lieget!
Wie gut ist’s, wenn der stolze Sinn
Vor Gottes Gegenwart sinkt hin
Und sich in Demut bieget!

6. Wie gut ist’s, sich und Kreatur
Verlieren und vergessen nur
Und was sonst könnte stören!
Wie gut ist’s, außer Ort und Zeit
In stiller, süßer Ewigkeit
In ’n Grund des Herzens kehren!

7. Wie gut ist’s, abgeschieden, frei
In dieser Geisteswüstenei
Auf Gottes Reden merken!
Wie gut ist’s, aller Sorgen los
Sanft wie ein Kind in seinem Schoß
Ausruhn von eignen Werken!

8. Wie gut ist’s, wenn der arme Geist,
Der weit und breit herum gereist,
Sein‘ rechte Heimat findet!
Wie gut ist’s, wenn er inniglich
In freier, reiner Liebe sich
Mit Gottes Geist verbindet!

9. O liebe, süße Ewigkeit,
Du Friedensreich, so weit und breit,
Wohl dem, der dich gefunden!
Mein Geist in deinem stillen Nun
Soll stetig im Verborgnen ruhn,
Bis meine Zeit verschwunden.

Tersteegen, Gerhard – Großer Gott, wir fallen nieder

1.) Großer Gott, wir fallen nieder,
Zwar du bedarfst nicht unsre Lieder,
Uns ziemt und nützt dein Lob so sehr.
Dir zum Lob sind wir geboren,
So teu’r erkauft, so hoch erkoren.
O Seligkeit, dir geben Ehr!
Zu deinem Lobe nur
Ist alle Kreatur.
Selges Wesen,
Zu dir wir nahn
Und beten an.
In Geist und Wahrheit seis getan.

2.) Tag und Nacht mit Ehrfurcht dienen
Dir Seraphim und Cherubinen,
Der Engel Scharen ohne Zahl.
Alle Geister, die dich kennen,
Dich heilig, heilig, heilig nennen,
Sie fallen nieder allzumal.
Ihr‘ Seligkeit bist du.
Dir jauchzet alles zu.
Amen, Amen!
Auch wir sind dein
Und stimmen ein:
Du, Gott, bist unser Gott allein!

3.) Droben knien vor deinem Throne
Die Ältesten mit goldner Krone,
Der Erstgebornen selge Schar,
Samt den unzählbar Frommen,
Die durch den Sohn zu dir gekommen.
Sie singen ihre Psalmen dar.
Macht, Weisheit, Herrlichkeit,
Preis, Dank in Ewigkeit!
Amen, Amen!
Auch wir sind dein
Und stimmen ein:
Du, Gott bist unser Gott allein!

4.) Wir preisen deine Werke,
Die Weisheit, Liebe, Huld und Stärke,
Die über alles Denken geht.
Treue, Langmut, Licht und Segen
Ist, Herr, in allen deinen Wegen.
Kein Lob ist, das dich gnug erhöht.
Doch ist es eingeprägt
In alles, was sich regt.
Amen, Amen!
Auch wir sind dein
Und stimmen ein:
Du, Gott bist unser Gott allein!

5.) Komm, in uns dich zu verklären,
Dass wir dich würdiglich verehren.
Nimm unser Herz zum Heiligtum,
Dass es, ganz von dir erfüllet
Und durch dein Nahesein gestillet,
Zerfließ in deiner Gottheit Ruhm.
Dich, unser höchstes Gut,
Erhebe Geist und Mut.
Amen, Amen!
Im Freudenschein,
In Leid und Pein
Bleibst du, Gott, unser Gott allein.

Tersteegen, Gerhard – Allgenugsam Wesen

1. Allgenugsam Wesen,
Das ich mir erlesen
Ewig hab zum Schatz,
Du vergnügst alleine
Völlig, innig, reine
Meines Geistes Platz.
Wer dich hat
Ist still und satt,
Wer dir kann im Geist anhangen,
Darf nichts mehr verlangen.

2. Wem du dich gegeben,
Kann in Frieden leben,
Er hat, was er will;
Wer in seinem Grunde
Dich, den Schatz, hat funden,
Liebet und ist still.
Bist du da
Und innig nah,
Muss das Schönste bald erbleichen
Und das Beste weichen.

3. Höchstes Gut der Güter,
Ruhe der Gemüter,
Trost in aller Pein,
Was Geschöpfe haben,
Kann den Geist nicht laben,
Du vergnügst allein.
Was ich mehr
Als dich begehr,
Mein Vergnügen in dir hindert
Und den Frieden mindert.

4. Was genannt kann werden
Droben und auf Erden,
Alles reicht nicht zu,
Einer kann mir geben
Freude, Ruh und Leben,
Eins ist not, nur du;
Hab‘ ich dich
Nur wesentlich,
So mag Leib und Seel verschmachten,
Will ich’s doch nicht achten.

5. Ehre, Lust samt Schätzen
Und was kann ergötzen,
Will ich missen gern,
Freude, Trost und Gaben,
Die sonst andre haben,
Will ich auch entbehrn;
Du sollst sein
Mein Teil allein,
Der mir soll statt andrer Dingen,
Ruh und Freude bringen.

6. Mein‘ Gesellschaft seie,
Die mich stets erfreue,
Und mein Trost nur du,
Meine Lust alleine,
Mein Schatz, den ich meine,
Meines Geistes Ruh,
Meine Stärk‘
In allem Werk,
Mein erquickend Licht und Sonne,
Einzig meine Wonne!

7. Komm, vergnügend Wesen,
Das ich mir erlesen,
Werd mir offenbar,
Meinen Hunger stille,
Meinen Grund erfülle
Mit dir selber gar,
Komm, nimm ein
Mein Kämmerlein,
Dass ich allem mich verschließe
Und nur dich genieße!

8. Lass mich, Herr, mit Freuden
Mich von allem scheiden,
Tot der Kreatur,
Innig an dir kleben,
Kindlich in dir leben,
Sei mein Himmel nur;
Bleib nur du
Mein Gut und Ruh,
Bis du wirst in jenem Leben
Dich mir völlig geben!

Selneccer, Nikolaus – Lobet den Herren, denn er ist allmächtig

1.) Lobet den Herren, denn er ist allmächtig!
Er zählt die Sterne, Erd‘ und Himmel lob‘ ihn!
Sein‘ Nam‘ ist groß: Sein Zepter herrsche prächtig!
Lobt den Allmächt’gen!

2.) Singt miteinander ihm, dem Gott der Liebe!
Gebeugte Seelen, kommt zu ihm, dem Vater!
Von Huld und Sanftmut wallen seine Triebe.
Gott ist die Liebe!

3. Sein Himmel schwärzt sich, doch von mildem Regen.
Die Felder grünen, Gras und Früchte wachsen:
Denn seine Wolken träufeln lauter Segen.
Er ist sehr freundlich!

4.) Lobt ihn, was lebet, Tiere, Vögel, Fische,
Kein Wurm auf Erden, nichts wird je vergessen.
Was Odem hauchet, lebt von seinem Tische.
Lobt ihn den Vater!

5.) Wie gern erhört er den, der ihm vertrauet!
Kein Freund kann retten, nichts hilft Riesenstärke.
Verflucht ist, wer auf eigne Kräfte bauet!
Traut ihm, dem Retter!

6.) Dankt seiner Wahrheit, die sein Volk erquickte!
Sein Wort läuft schnell und strömet Heil und Leben,
O Volk des Bundes, hoch bist du beglücket!
Dankt dem Wahrhaft’gen!