Pfeil, Christian Karl Ludwig von – Der Vater siehts: Kind, lass es sein

1.) Der Vater siehts: Kind, lass es sein!
Der Vater hört’s: sei still!
Der Vater kommt: Begeg’n ihm fein!
Und höre, was er will!

2.) Er ist der unsichtbare Gott
Und allenthalben nah‘:
Drum halte immer die Gebot!
Denk immer: Er ist da!

3.) Das, was du nicht, wenn er vor dir
Da gegenwärtig stünd‘,
Tun oder reden dürftest hier,
Das lass, du Gottes-Kind!

4.) Hingegen, wenn dich auch Gefahr
Und Not befällt, mein Christ,
So glaube wieder fest und wahr,
Dass dein Gott bei dir ist,

5.) Dass er das, was dich drückt und quält
Und ängstet im Gemüt,
Was dir an Leib und Seele fehlt,
Mit Vateraugen sieht.

6.) Halt dich an ihn im Glauben fest,
Als könntest du ihn schau’n.
Und glaube, dass er nicht verlässt,
Die ihm also vertrauen.

7.) Sprich kindlich zu ihm: siehe hier
Uns Kinder in der Not.
Zu dir, o Vater, fliehen wir,
Im Leben und im Tod.

Pfeil, Christian Karl Ludwig von – Mein Sterben ist ein Gang zum Leben

1.) Mein Sterben ist ein Gang zum Leben,
Ein Gang dahin, woher ich bin.
Die Welt mag vor dem Tod erbeben:
Mich schreckt er nicht, ich weiß, wohin,
Ich weiß, dass er mich dahin bring,
Wohin mein Heiland sterbend ging.

2.) Ich weiß, dass Gott auch mir zu Liebe
Den Sohn in diese Welt gesandt.
Dass ich auch nicht zurücke bliebe,
Zurücke von dem Vaterland,
Das ohne Jesum nimmermehr
Mein Vaterland geworden wär‘.

3.) Er, weiß ich, hat durch Blut und Wunden,
Durch schweren Todeskampf die Bahn,
Die Wege zu dem Leben funden.
Er ging auch selber mir voran
Und sandte mir den Heil’gen Geist,
Der auch im Tod ein Tröster heißt.

4.) Wer will den Trost im Tod mir rauben,
Den dieses Trösters Mund mir spricht?
er selbst versiegelt meinen Glauben,
So komm ich gar nicht in’s Gericht.
Er zieht mir an das Ehrenkleid
Der Unschuld und Gerechtigkeit.

5.) Des Satans Recht ist ganz vernichtet.
Mein Lebensrecht ist offenbar.
Der Fürst der Welt wird nun gerichtet
und mit ihm, was ihm dienstbar war.
Für mich ist lauter Seligkeit
Von Jesu Christo dort bereit’t.

6.) Was wir davon hienieden wissen,
Ist wenig und doch lässt der Geist
Uns einen Vorschmack oft genießen
Von dem, was noch zukünftig heißt.
Er nimmt’s aus Jesu reicher Füll‘
Und reicht es dar, wie Jesus will.

7.) So lass dir denn an meinem Ende,
Herr, meinen Geist befohlen sein!
Nimm, Jesu, mich in deine Hände!
Sprich, Heil’ger Geist, den Trost mir ein.
Dass ich so wahr zum Vater geh,
Als Jesus ihm zur Rechten steh‘.

Pfeil, Christian Karl Ludwig von – O Land, Land, Land, wach auf

1.) O Land, Land, Land, wach auf,
Es steigt ein groß‘ Geschrei
Von dir zu Gott hinauf,
Ein Ruf von mancherlei
So schwerer und gehäufter Schuld,
Verachtung göttlicher Geduld,
Und dass die Zahl der Frommen
In dir so abgenommen.

2.) Meinst du, Gott sehe nicht?
Was hilft dir dieser Wahn,
Wenn er dir zum Gericht
Herniederfahren kann?
Wenn es die Engel Gottes sehn
Und was für Gräu’l in dir geschehn,
Den andern heil’gen Scharen
Im Himmel offenbaren?

3.) Weh dir, wenn du so sehr
Verstockt in deiner Sünd‘,
Dass ob dir nimmermehr
Im Himmel Freud‘ entstünd‘,
Wenn Hoffahrt, Vollauf in der Hand
Bei gutem Frieden in dem Land,
Geiz, Wollust unermessen
Wie Sodom dich besessen.

4.) Schau deine Schwester an:
So ging es in ihr zu,
Als Gott sie ausgetan,
Was aber machest du?
Du machst sie fromm noch neben dir,
Drum wird an jenem Tag es ihr
Erträglicher ergehen,
Als dir dort wird geschehen!

5.) Denn wär‘ in Sodom dies
Durch Jesum Christ geschehen,
Was wir von ihm gewiss
Gehöret und gesehen,
Es hätte drinnen jedermann
In Sack und Asche Buß‘ getan:
Wer ist, der dieses höre
und sich nicht heut‘ bekehre?

6.) Wer beten darf und kann,
Bleib stehen vor dem Herrn,
Denn sein Gericht bricht an,
Doch strafet er nicht gern.
Sein Herz ist zart und wird vielleicht
Durch Bitten diesmal noch erweicht,
Wenn Fromme sich gesellen
Und vor den Riss sich stellen.

Pfeil, Christian Karl Ludwig von – Ich halte meinem Jesu still

1.) Ich halte meinem Jesu still:
Er kann mir helfen, wenn er will.
Er sprach kein Wort, das nicht geschah.
Wenn er gebeut, so steht es da.

2.) Sein Nam‘ ist eine Gotteskraft,
Die allen Menschen Heil verschafft.
Sobald der Glaub‘ den Namen nennt,
Hat alles Übel gleich ein End‘.

3.) Der Glaube, der die Kraft versteht,
Die aus von Christo Jesu geht
Und hält der Gnade sich nicht wert,
Dass Jesus in sein Haus einkehrt,

4.) Der wahre Herzensdemut übt
Und seinen Nächsten treulich liebt,
Der stets mit Hilfe bei ihm weilt
und bettelnd hin zu Jesus eilt,

5.) Ein solcher Glaub‘ kann Wunder tun.
Ja, alles wird in einem Nun
Erfüllt, gewährt und ihm erlaubt,
Wie er gebeten und geglaubt.

6.) Herr Jesu, ach verlass mich nicht!
Stärk‘ meines Glaubens Zuversicht
Durch deines Jesus-Namens Macht,
Bis du mich heim zu dir gebracht.

Pfeil, Christian Karl Ludwig von – Erschalle, muntrer Freudenton

1.) Erschalle, muntrer Freudenton,
Hoch, dass man’s oben hört,
Wohin der Gott und Menschensohn
Heut‘ triumphierend fährt.

2.) Die Heil’gen singen seinen Sieg,
Es singt der Engel Heer,
Ihm, der den höchsten Thron bestieg,
Preis, Herrlichkeit und Ehr‘.

3.) Ihm, der des Feindes Waffen stumpf
Und ihn zum Spott gemacht
Und ihn geführet im Triumph,
Da er den Sieg vollbracht.

4.) Da er mit starker, mächt’ger Hand
Der Hölle Schloss zerschmiss,
Gefängnis, Ketten, Strick‘ und Band
In Stücke schlug und riss.

5.) Ihm, der für alle diese Tat,
Als er zum Vater ging,
Nur Gaben für die Menschen hat
Und auch für sie empfing.

6.) Ihm, der sanftmütig wie ein Lamm
Hier seinen Lauf vollführt
Und wiederum mit Feu’r und Flamm‘
Als Richter kommen wird.

7.) Herr Jesu, Herr der Herrlichkeit,
Sieh uns in Gnaden an,
Dass uns nicht Satans List und Neid
Zur Hölle stürzen kann.

8.) Dass, wenn du kommest zum Gericht
Mit Flammen aus der Höh‘
Und alles stellest in das Licht,
Uns ewig wohl gescheh‘!

9.) Das helf uns aus Barmherzigkeit,
Gott Vater, Sohn und Geist,
Gott, der regiert in Ewigkeit
Und dreimal heilig heißt!

Pfeil, Christian Karl Ludwig von – O Leben aller Heiligen

1.) O Leben aller Heiligen,
Der Engel Lust und Zier,
Du Leben deiner Gläubigen!
Der du dein Leben hier
Für uns gegeben in den Tod
Und durch dein Blut und Wunden
Den, der des Todes Macht gehabt,
Den Teufel überwunden!

2.) Wir freun uns über deinen Sieg,
In christlicher Gemein‘.
Lass uns, dadurch im Kampf gestärkt,
Auch Überwinder sein!
Mach diese Zeit, darinnen wir
Vom Tod des Lammes sagen
Und unser Osterfest begehn,
Zu lauter Gnadentagen!

3.) Dies ist des Osterlammes Fest,
Des Lamms vom neuen Bund,
Das an dem Kreuz geschlachtet ward
Und von dem Tod erstund.
In seinem Leib, darin er starb,
Den Gott so schützt und ehrte,
Dass er ihn über alle Pracht
Der Himmel hoch verklärte.

4.) Herr, richte unser Herz zu dir
Hinauf noch in der Zeit,
Dass, wenn du einmal kommen wirst
In deiner Herrlichkeit,
Wir unter der verfluchten Schar
Nicht stehn zu deiner Linken
Und, wenn wir wieder auferstehn
Nicht in den Abgrund sinken!

Pfeil, Christian Karl Ludwig von – Wir kommen von dem roten Meer

1.) Wir kommen von dem roten Meer,
Dem Abendmahl des Lammes her,
In Kleidern, rein und hell und weiß
Und singen Christo Lob und Preis.

2.) Mit seinem Blut bezeichnen wir
Vor dem Würgengel unsre Tür,
Das hat uns von der Dienstbarkeit
Der Sündensklaverei befreit.

3.) Das Fleisch des wahren Osterlamms
Am Holz des harten Kreuzesstamms
Geopfert für die Sünde ist
Der Leib des Herren Jesu Christ.

4.) O, würd’ges Opfer, dessen Wert
Der Hölle Reich und Schloss zerstört,
Das die gefang’ne Schar befreit
Und ew’ge Seligkeit verleiht!

5.) Als Sieger stieg aus seinem Grab
Er in die Hölle selbst hinab
Und band den Satan, schloß darauf
Das Paradies uns wieder auf.

6.) O, Ursprung aller Seligkeit,
Wir bitten dich zu dieser Zeit
Durch deine Todesangst und Not,
Bewahr uns vor dem ew’gen Tod.

7.) Gelobet seist du, Jesu Christ,
Der du vom Tod erstanden bist!
Ja, Gott der Vater, Sohn und Geist
Sei ewiglich von uns gepreist.

Pfeil, Christian Karl Ludwig von – Lamm Gottes, wohin eilest du (Die Karwoche)

Palm-Sonntag
1.) Lamm Gottes, wohin eilest du
Mit so gewalt’gen Schritten?
Dein Herze hat nicht eher Ruh‘,
Bis du den Tod gelitten!
Du eilst zu deiner Grabesstätt‘:
O, dass ich köstlichs Wasser hätt‘
Dich einzubalsamieren!
O Jesu, nimm mit meinem Trieb
Und einem Tränenguss vorlieb,
Er fließt aus inn’rem Rühren.

Montag
2.) O Tochter Zion, siehe da!
Der König aller Ehren
Ist seiner Stadt und Tempel nah,
Darinnen einzukehren:
Räum ihm dein Herz zur Wohnung ein,
So zieht er heut‘ darinnen ein,
Auf und eil‘ ihm entgegen!
Ruf ihm das Hosianna zu:
Komm, o mein Helfer, komme du,
Du kommst mit Heil und Segen!

3.) Der König ist der wahre Gott,
Das zeugen seine Worte.
Und Tod und Hölle wird zu Spott
Vor seiner Lebensstärke.
Ihr Himmel, jauchzt und freuet euch,
Er kommt, die Erde sich zum Reich
Des Friedens zu bereiten.
Sieh, wie ihm alle Welt nachläuft,
Wie er die Zahl noch immer häuft
Von ihm ergebnen Leuten!

4.) O, möcht‘ ich diesen Jesum sehn!
Er wird mich zu sich nehmen,
Denn sein Erhöhn ist schon geschehn,
Drum will ich mich nicht schämen,
Frei zu bekennen jedermann,
Dass ich zu dieses Jesu Fahn‘
Mich ewiglich verpflichtet.
Wer glaubet, kommt nicht in’s Gericht,
Glaubt aber jemand Christo nicht,
So ist er schon gerichtet.

Dienstag
5.) Herr, gib uns zu der Buße Raum
Und Frist noch auf der Erden,
Dass wir wie jener Feigenbaum
Nicht auch verfluchet werden,
An welchem dorten deine Hand
Nicht Frucht für deinen Hunger fand.
Gib, dass wir deinen Willen
Und deine herzliche Begier,
Herr Jesu, teurer Heiland, dir
Den Seelenhunger stillen!

6.) Wie du den Tempel Gottes dort
Gesäubert von dem Bösen,
So rein’ge selbst auch fort und fort
Das ganz verdorbne Wesen
In unsrem innern Seelengrund,
Richt‘ auf darinnen deinen Bund
Und gib uns dein Verlangen,
Wenn gleich von dir die große Welt,
Der angesehne Hauf‘ abfällt,
Dir treulich anzuhangen.

Mittwoch
7.) Eröffne meines Herzens Schrein,
Die Lehren aufzufassen,
Die du vor deiner Kreuzespein
Uns noch zurückgelassen!
Gib, dass ich auf das Ende seh,
Und, wie ich einst vor dir besteh
An deinem Großen Tage.
Hilf, dass ich dir von Herzen treu,
Daneben klug und wachsam sei,
Und meinem Fleisch absage.

Grün-Donnerstag
8.) O, auserwähltes Osterlamm,
Am Kreuzesstamm geschlachtet,
Entglüht in heller Liebesflamm‘,
Von aller Welt verachtet!
Heut war es, da du uns zu gut
Im Abendmahl dein Fleisch und Blut
Zu Speis‘ und Trank gegeben:
Wir essen deines Todes Kraft
Und trinken deines Lebens Saft
Zum ewiglichen Leben.

Karfreitag
9.) Nach einer schweren Leidensnacht
Und viel‘ erlittnen Schmerzen,
Ruft er am Kreuz: Es ist vollbracht!
Und stirbt mit frohem Herzen.
Vollbracht war nun, was Gottes Rat
Von ihm zuvor bezeuget hat,
Vollbracht das Welterlösen.
O Jesu, hilf durch deinen Tod
Uns vollends auch aus aller Not,
Von allem, allem Bösen!

Karsamstag
10.) Heut ist der rechte Ruhetag:
Mein Jesus ruht im Grabe,
Er ruhet aus von seiner Plag‘,
Dass ich auch Ruhe habe.
Ich bin begraben in der Tauf‘
Mit ihm, und steh auch mit ihm auf
zum Leben ohne Ende.
Herr Jesu Christe, ich befehl‘
Dir ewig meinen Leib und Seel‘
In deine Gnadenhände.

Pfeil, Christian Karl Ludwig von – Mein Erlöser lebet nun

1.) Mein Erlöser lebet nun,
Er starb um der Sünde willen,
Gottes Recht genug zu tun,
Gottes Willen zu erfüllen.
Als er aber den vollbracht,
War’s geschehn um’s Todes Macht.

2.) Todesmacht, du weichst! Vor wem?
Vor der Sünder ew’gem Bürgen!
Todsgewalt, du fliehst vor dem,
Der für mich sich ließ erwürgen.
Christus, der besiegte dich,
– Welch ein ew’ger Trost für mich!

3.) Ew’ger Trost in aller Not:
Jesus ist vom Tod erstanden!
Nun wird auch an mir der Tod
Ewiglich zu Spott und Schanden.
Wen ein Sorgenstein noch drückt,
Wird durch diesen Trost erquickt.

4.) Trost erquickt in aller Qual,
Aber keiner macht die Herzen
So wahrhaftig und zumal
Ganz und gar von allen Schmerzen
Los und ledig immerfort
Als das Auferstehungswort.

5.) Wort, mach deine Kraft uns kund,
Welche dir der Herr gegeben,
Dass, wie Christus auferstund,
Wir ihm auch von neuem leben,
Dass sein Auferstehungstag
Auch der unsre werden mag.

Pfeil, Christian Karl Ludwig von – Betgemeinde, heilge dich

1.) Betgemeinde, heilge dich
Mit den heil’gen Öle!
Jesu Geist ergieße sich
Dir in Herz und Seele!
Lass den Mund,
Alle Stund‘
Vom Gebet und Flehen
Heilig übergehen.

2.) Heilige den heil’gen Brand,
Deines Geist’s Verlangen
Dem, der’s Blut an dich gewandt,
Heilig anzuhangen:
Heil’ger Rauch
Sei es auch,
Der zu Gott aufgehet,
Wenn dein Herze flehet.

3.) Das Gebet der frommen Schar,
Was sie fleht und bittet,
Das wird auf dem Rauchaltar
Vor Gott ausgeschüttet.
Und da ist
Jesus Christ
Priester und Versühner
Aller seiner Diener.

4.) Kann ein einiges Gebet
Einer gläub’gen Seelen,
Wenn’s zum Herzen Gottes geht,
Seines Zwecks nicht fehlen,
Was wird’s tun,
wenn sie nun
Alle Vor ihn treten
Und zusammen beten?

5.) Wenn die Heil’gen dort und hier,
Große mit den Kleinen,
Engel, Menschen mit Begier
Alle sich vereinen,
Und es geht
Ein Gebet
Aus von ihnen allen,
Wie muss das erschallen!

6.) O, der unerkannten Macht
Von der Heil’gen Beten,
Ohne das wird nichts vollbracht,
So in Freud‘ und Nöten.
Schritt für Schritt
Wirkt es mit,
wie zum Sieg der Freunde,
So zum End‘ der Feinde.

7.) O, so betet alle drauf!
Betet immer wieder!
Heil’ge Hände hebet auf,
Heiligt eure Glieder!
Heiliget
Das Gebet,
Das zu Gott sich schwinget,
Durch die Wolken dringet.

8.) Betet, dass die letzt Zeit
Wohl vorübergehe,
Dass man Christi Herrlichkeit
Offenbaret sehe.
Stimmet ein,
Insgemein,
Mit der Engel Sehnen
Nach dem Tag, dem schönen!

9.) Eure Bitten, die ihr tut
Zu Gott von der Erden,
Sollen eine heil’ge Glut
Des Altares werden.
Aber eu’r
Eignes Feu’r
Lasset weit von dannen,
Von der heil’gen Pfannen.

10.) Das Gebet hat Christi Gunst,
Wo man’s ernstlich übet.
Und das ist der Heil’gen Kunst:
Bitten, wie er’s liebet.
Das gescheh‘
Je und je,
Wie er’s vorgenommen
Auf sein endlich’s Kommen.

11.) Dies verlangen muss vorher
In der Seele glimmen,
So macht aus dem Bitten er
Donner, Blitz und Stimmen,
Die ergehn
Und geschehn,
Dass die Feinde beben
Und Gott Ehre geben.

Ein Spin-Off der Glaubensstimme