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Kategorie: unbekannter Autor

Unbekannt – Fünf Brünnlein sind

Unbekannt – Fünf Brünnlein sind

1. Fünf Brünnlein sind,
Daraus mir rinnt
Fried, Freud, Heil, Trost und Lehen;
In Angst und Not
Bis in den Tod
Solche mir Labsal geben.

2. Der Quell du bist,
Herr Jesu Christ,
Die Brünnlein deine Wunden,
Daraus ich mich
Lab inniglich
In heißen Kreuzesstunden.

3. Laß mir stets sein
Das Leiden dein
Ein Regel, Riegel, Speigel,
Daß ich nach dir
Mein Fleisch regier
Und laß ihm nicht den Zügel.

4. O Gottes Lamm,
O Liebesflamm,
O meiner Seelen Freude,
Nimm hin die Sünd,
Das Herz entzünd,
Daß mich von dir nichts scheide.

5. So werde ich
Recht seliglich
Den Lebenslauf vollbringen
Und fröhlich hier,
O Gott, mit dir
Das Vollbracht gläubig singen.

Quelle: Hymns of the 1912 Lutheran Hymnal for Church, School and Home Evangelical Lutheran Synod of Wisconsin and other States

Unbekannt – Laßt uns alle fröhlich sein

Unbekannt – Laßt uns alle fröhlich sein

Laßt uns alle fröhlich sein,
Preisen Gott den Herren,
Der sein liebes Söhnelein
Uns selbst tut verehren!

2. Er kommt in das Jammertal,
Wird ein Knecht auf Erden,
Damit wir im Himmelssaal
Große Herren werden.

3. Er wird arm, wir werden reich,
Ist das nicht ein Wunder?
Drum lobt Gott im Himmelreich
Allzeit wie jetzunder!

4. O Herr Christ, nimm unser wahr
Durch deinn heilgen Namen!
Gib uns ein gut neues Jahr!
Wers begehrt, sprech: Amen.

Quelle: Hymns of the 1912 Lutheran Hymnal for Church, School and Home Evangelical Lutheran Synod of Wisconsin and other States

Unbekannt – Mein fester Fels und starker Hort

Unbekannt – Mein fester Fels und starker Hort

Mein fester Fels und starker Hort,
Darauf ich mich verlasse,
Ist dieses teuerwerte Wort,
Das ich im Glauben fasse:
Jesus, Gottes Sohn,
In mein Schild und Lohn,
Er hat mich erkauft,
Ich bin auf ihn getauft,
Und er bleibt mein Erlöser.

2. Ich war zuvor des Todes Knecht,
Da mich der Zorn gebunden.
Der Teufel hat an mir ein Recht,
Ich war voll Sündenwunden.
Des Gesetzes Buch,
Des Gerichtes Fluch
Drohte nichts als Not,
Ja gar den ewgen Tod.
Wo war, der mich erlöste?

3. Kein Bruder, welcher selbst ein Knecht,
Kann mir die Hoffnung geben,
Und das Gesetz, durchs Fleisch geschwächt,
Hilft mir auch nicht zum Leben.
Gott, mein Herr, allein
Kann mein Helfer sein,
Der die Schuld vergibt.
Er hat die Welt geliebt,
Die Sünder zu erlösen.

4. Das ist gewiß und teuerwert,
Mein Jesus ist gekommen,
Die große Last, die mich beschwert,
Hat er auf sich genommen.
Der gerechte Knecht
Machet uns gerecht,
Für die Schuld der Welt
Gab Lösegeld,
Durch Blut uns zu erlösen.

5. Denn weil er unser Bürge war,
So trug er unsre Ketten.
Er stellte sich zur Knechtschaft dar,
Die Knechte zu erretten.
Der Erlöser starb,
Gott der Herr erwarb
Uns durch eignes Blut;
Das stärket meinen Mut.
Ein Gottmensch hat erlöset.

6. Daher ist für die ganze Welt
Die Zahlung auch vollkommen.
Der in dem Siege starke Held
Ist aus der Angst genommen,
Und sein teures Blut
Wird mein teures Gut,
Dieses macht mich los;
Der Schatz ist aber groß,
Dazu er mich erlöset.

7. Nun Gott sei Dank, der also mir
In Jesu Sieg gegeben.
Als ein Erlöster will ich dir,
Mein Herr, zu Ehren leben.
Finstre Todesnacht,
Teufel, deine Macht,
Hölle, dein Gericht
Erschrecken mich nun nicht.
Ich bin von euch erlöset.

8. Ich weiß, daß mein Erlöser lebt,
Er lebet mir zum Leben.
Ihm will ich, wenn er mich erhebt,
Lob, Preis und Ehre geben.
Denn aus aller Not
Wird er durch den Tod
Und aus dieser Zeit
Zu seiner Ewigkeit
Mich ganz gewiß erlösen.

Quelle: Hymns of the 1912 Lutheran Hymnal for Church, School and Home Evangelical Lutheran Synod of Wisconsin and other States

unbekannt – Ehr sei dem Vater und dem Sohn

unbekannt – Ehr sei dem Vater und dem Sohn

Ehr sei dem Vater und dem Sohn
Und auch dem Heilgen Geiste,
Als es im Anfang war und nun,
Der uns sein Gnade leiste,
Daß wir auf diesem Jammertal von Herzen
Scheuen überall der Welt gottloses Wesen
Und streben nach der neuen Art,
Dazu der Mensch gebildet ward;
Wer das begehrt, sprech Amen.

Quelle: Hymns of the 1912 Lutheran Hymnal for Church, School and Home Evangelical Lutheran Synod of Wisconsin and other States

unbekannt – Geistliche Blumen.

unbekannt – Geistliche Blumen.

Dis Liedlein, obs wol Weltlich scheint,
wird alles Geistlich doch gemeint.

HOldseliger meins hertzen trost,
mein Blümlein von der liebe,
Dein lieb mich hat aus not erlost,
darumb wil ich mich vbe,
Das ich Je Lenger Je Lieber dich
von hertzen möcht gewinnen,
bey dir mich frewen ewiglich,
in deiner liebe brinnen.

Mein Augentrost, meins hertzen liecht,
mein Tausentschön und Leben,
Hertz lieb ich bit, Vergissmeinnicht,
wölst mir das Hertzkraut geben,
Das ich in dir frisch Wolgemut
dein freundlich wort kan Mercke,
dein trost mein hertz erfrischen thut,
gibt leib und seele stercke.

Dein wort schmeckt süß wie Himelbrot,
gibt krafft wie Balsam pfleget,
Es tröstet mich in aller not,
mich auch erhelt und treget,
Dein kleider riechen lieblich schön
wie Spica und Lauendel,
wie Rosmarin und Majoran,
wie Thimian und Quendel.

Secunda Pars

Dis Lied viel guter Kreuter nennt,
Wol dem, der sie recht Geistlich kennt..

Mein Ehrenpreis allein du bist,
mein Hertzblum, die mich labet,
Kein Mensch wie du, so schöne ist,
von Gottesgnad begabet,
Dein angesicht ist wolgestalt
vnd alle glieder lieblich,
dein schön vnd tugent vngezalt,
ist alles an dir freundlich.

Liebeuglein vnd fein gilbich har
hastu, die mir gefallen,
Dein Mund ist rot wie Purpur zwar,
der liebet mir für allen,
Ich dencke an dich Tag vnd nacht,
von deiner lieb ich singe,
mein seel vnd geist dein frölich lacht,
für freuden offt ich springe.

Mein höchster schatz, ich bitte dich,
du wölst dich mein erbarmen,
Gib mir dein kuss vnd hertze mich,
las mich bey dir erwarmen,
Vnd wöllest, wie ich hoff zu dir,
in deinen schutz mich fassen,
mit hülffe, lieb vnd gunst gegn mir
mich nimmermehr verlassen.

Quelle

unbekannt – Ermahnung, Buße zu thun und Liebe zu üben

unbekannt – Ermahnung, Buße zu thun und Liebe zu üben

O Reicher Gott im throne,
mitteil uns dein genad
Wol durch dein menscheit frone,
das unser seel nicht schad.
Die welt die ist umbfangen
so gar mit schwerer not,
Vergifft ist durch die schlangen,
ein lange zeit vergangen,
das noch kein end nicht hat.

Das Göttlich wort mit schalle
ligt warlich an dem tag,
Darumb so schickt euch alle
und merckt, was ich euch sag:
Es nahet sich gen dem ende,
dauon der HErre seit;
Gott wöl sein gnad her senden,
das wir uns zu jm wenden
durch sein barmhertzigkeit.

Es ist kein fried auff erden,
das sehen wir leider wol,
Dieweil wir darauff werden,
die welt steckt bosheit vol.
Wo ist die lieb des nechsten,
das acht man jetzund klein,
Es möcht wol Gott erbarmen:
es geht nur uber die armen
in aller welt gemein.

O Sünder, du solt dencken,
nicht recht hastu gethan,
Gott wird dirs auch nicht schencken;
last euch zu hertzen gan,
Was Christus hat gesprochen,
wie S. Mattheus schreibt:
Hat jr mein gbot zu brochen,
es bleibt nicht ungerochen
durch sein gerechtigkeit.

Mich frewen die wort des HERren,
bewert uns Abraham,
Denn wir Gottes kinder werden,
den Lazarum zu jm nam:
Kom HERR mit deiner güte,
du weist die rechte zeit,
Du magest uns wol behüten,
des frewet sich mein gemüte,
das wir lebn in ewigkeit!

Ich mein im geist die armen,
jr solt mich recht verston;
Der möcht sich Gott erbarmen,
jr dörfft nicht weiter gan.
Was Jhesus hat verheissen,
das wird der Vater thun.
Darumb so last uns vleissen,
das uns die schlang nicht beisse,
wir wöllen jr widerstan.

Kürtzlich wil ich beschliessen
dis mein gesang mit schal.
Last euch es nicht verdriessen
und gebt den armen bald,
Das jr nicht werd begifftet
mit einem argen wohn:
Seid alle zeit geflissen,
die linck hand sol nicht wissen,
was die rechte hat gethan.

Quelle: Quelle in der Glaubensstimme

unbekannt – A solis ortus cardine.

unbekannt – A solis ortus cardine.

Lond uns von hertzen singen all
unnd loben mit frölichem schall!
Von auffgang biß zu nidergang
ist Christus geburt worden bekant!

Sey uns wilkumen, kindlin zart!
welch liebe zwang dich also hart?
Ein herre aller creatur,
der nimpt ansich menschlich natur!

Zeit an in unser hertzen grund,
das unns der heiland werde kund,
Das wir mit dir so new geborn
dein werck finden unuerlorn.

Einn reine jungfraw bringt die frucht,
die uns hinnimpt Fraw Eue sucht,
Wie Gabriel verkündet hatt
und auch Johannes vorgesagt.

Das züchtig hauß des hertzenn zart
gar bald ein Tempel Gottes ward,
Es bkant unnd berürt sie nie man,
die Göttlich krafft hats als gethan.

Die edle Mutter hat geborn
den Gabriel verhieß zuuorn,
Es ward einn wenig milch sein speiß,
der nie kein vöglin hunger ließ.

Es frewen sich des himels heer
und singend hoch von Gottes ehr!
Den armen hirten wirt vermelt
der hirt und schöpffer aller welt!

Lob, Ehr und danck sey dir gesagt,
Christ, geborn von der reinen magt
Mitt Vatter unnd dem Heyligenn geyst,
der uns sein gnad mit lieibe leist!

Quelle: Quelle in der Glaubensstimme

unbekannt – Der Hymnus vom Nachtmal

unbekannt – Der Hymnus vom Nachtmal

WIr dancksagen dir, Herr Got der eeren,
der du uns alle thust erneren,
Du gibst uns vom himmel die speyse,
darinn wir dich, Herr, ewig preyse,
Durch Christi sterben
hayl erwerben,
das wir nit ewigklich verderben.

Da war das waytzen kornlin gemalen,
das unser sünde thet bezalen,
Da war dz ware brot gebrochen,
dauon die Propheten hond gesprochen,
Das brot zum leben
ward uns gegeben,
da Christus an dem Creütz thet schweben.

Aller menigklich mit zutaylen
so under des creütz thund eylen,
Nach seinem willen hie auff erden
jm gleych förmig möchten werden,
Mit unserm leiden
in dem Herren
des vatters reych thun erwerben.

Also jr die speyß vernemmen,
den gayst Christi darbey erkennen,
Die menschait Christi müst hie sterben,
solt er uns hail vom vatter erwerben,
Das er beweyset
damit er speyset,
darumb er ewig wirt gepreyset.

Das brot gab er in der Figure,
die menschen leben in nature,
Darbey sol man sy underweysen,
da sey im gayst die ware speyse,
Den todt des Herren
soll man erkleren,
den leyb Christi underschidlich leeren.

Darumb hat er das brot gebrochen
und hat nämlich darbey gesprochen:
So offt jr hie das werdet essen,
solt jr meins sterbens nit vergessen,
Ir sollt gedencken,
was ich euch schencke,
darumb man mich anß creütz thet hencken.

Also yßt man den leyb des Herren,
wenn wir vom hailgen gayst thund lernen
Gott warhafftigklich erkennen,
Götliche lieb soll in uns brennen,
Die macht uns zu reben,
der gayst gibts leben:
also wirt uns der leib Christi gegeben.

Quelle: Quelle in der Glaubensstimme

unbekannt – Christus unser Trost

unbekannt – Christus unser Trost

DIe Sonn die steht am höchsten,
die welt hat sich verkert,
Gott ist allein der höchste,
der die gantze Welt regiert.
Der alle falsche Hertzen erkent,
der liebe Gott wöl uns helffen
schleychen zum seligen endt.

Kein Göttlichs Wort hat er uns geben
gantz lauter und gantz klar,
Das ist dem Teuffel wider
und seiner gantzen schar,
Er braucht so vil der falschen list,
damit will er uns bringen
vonn dem ewigen Gottes dienst.

Das kann er doch nicht enden,
dasselb ist unser trost,
Wir haben Got lernen erkennen,
der uns hatt all erlöst,
Er ist ein helffer in aller not,
darbey wölst uns erhalten,
du lieber Herre Gott!

Sie meinten, sie hetten gewunnen,
das Martinus Luther war Todt!
Sein lehr ist weytter kommen,
dasselb bringt jhn den Todt.
Wann Gott hat allein der macht so vil,
das er allen wil helffen,
die tretten zu seinem zil.

Das ziel, das er uns gesetzet hat,
das ist sein Göttlichs Wort:
Wöll wir uns darnach richten,
er hilfft uns hie und dort,
Denn sonst kein ander helffer ist,
denn unser lieber Herre,
sein nam heist Jhesu Christ.

Den selben wöll wir ruffen an
inn aller unser not,
Er wird uns nicht verlassen,
wie er versprochen hat,
Er wil uns helffen auß aller quel,
wie er denn hatt geholffen
den Kindern Israel.

Pharaon der ist vergangen
wol inn dem roten Meer,
Do er nun wolt verfolgen
das Israelisch Heer,
Da füret sie Gott mit seiner handt
mit grossen wunderthaten
auß der Egypter land.

Jetzund wil ichs beschliessen
diß schöne Lobgesang,
Gottes Wort thut uns zu fliessen,
dem sey lob Ehr unnd danck
Durch Jesum Christum seinen Son,
der liebe Gott wöll uns helffen
wol in des Himels thron! Amen.

Quelle: <A href=“http://www.glaubensstimme.de/doku.php?id=verzeichnisse:quellen:kirchenlied_wackernagel“>Quelle in der Glaubensstimme</A>

Unbekannter Dichter – Wo willst du hin, weil’s Abend ist?

Unbekannter Dichter – Wo willst du hin, weil’s Abend ist?

1. Wo willst du hin, weil’s Abend ist,
o liebster Pilgrim Jesu Christ?
Komm, laß mich so glückselig sein
und kehr‘ in meinem Herzen ein!

2. Laß dich erbitten, liebster Freund,
dieweil es ist so gut gemeint!
Du weißt, daß du zu aller Frist
ein herzenslieber Gast mir bist.

3. Es hat der Tag sich sehr geneigt,
die Nacht sich schon von ferne zeigt;
drum wollest du, o wahres Licht,
mich Armen ja verlassen nicht!

4. Erleuchte mich, daß ich die Bahn
zum Himmel sicher finden kann,
damit die dunkle Sündenmacht
mich nicht verführt noch irremacht!

5. Vor allem aus der letzten Not
hilf mir durch einen sanften Tod!
Herr Jesu, bleib, ich halt‘ dich fest;
ich weiß, daß du mich nicht verläßt.

Text: Plönsches Gesangbuch, 1674
Melodie: Thorn 1601