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Kategorie: Traub Friedhelm

Friedhelm Traub – Gott mit uns!

Friedhelm Traub – Gott mit uns!

Gott mit uns! Voran, voran!
Er ist auf dem Siegesplan!
Vorwärts in des Höchsten Macht,
bis das große Werk vollbracht!

Gott mit uns! Die Feinde fliehn!
Ganz umsonst ist ihr Bemühn.
„Sieg!“ ist unser Losungswort.
Ihnen droht Verderben dort.

Gott mit uns! Die Fahnen wehn!
Alle Völker sollen sehn
unsres Gottes großes Heil,
daran alle Welt hat teil.

Gott mit uns! Gar manches Herz,
kalt wie Stein und hart wie Erz,
wurde schon von ihm besiegt
und ist nun in ihm vergnügt.

Gott mit uns! Der Kampf ist heiß,
aber wert der Mühe Preis.
Wer mit Christus leidet hier,
wird mit ihm gekrönt dafür.

Friedhelm Traub – Vertrauen

Friedhelm Traub – Vertrauen

Wie er mich durchbringt, weiß ich nicht;
doch dieses weiß ich wohl,
daß er, wie mir sein Wort verspricht,
mich durch bringt wundervoll.

Wie er die Nacht vor mir erhellt,
ja wie, das weiß ich nicht ;
doch dies, daß es mir niemals fehlt
für einen Schritt an Licht.

Wie er die Macht des Feindes bricht,
die mir das Herz macht schwer,
das weiß ich armes Kind noch nicht,
glaub nur: sie bricht der Herr!

Wie gibt er Kraft und frischen Mut
zum treuen Tun der Pflicht?
ich glaube einfach , daß er’s tut,
doch wie, das weiß ich nicht.

In seine Hand hineingelegt,
bleib‘ ich in stiller Ruh‘.
Wie er mich führt, wie er mich trägt,
das stehet ihm nur zu.

Friedhelm Traub – Wenn ich dich nur habe

Friedhelm Traub – Wenn ich dich nur habe

Wenn ich dich nur habe,
wenn ich bis zum Grabe
dein nur, Jesus, bin:
Mögen Wetter stürmen,
unter deinem Schirmen
geh‘ ich sicher hin.

Oft wird mir zwar bange,
weil die Nacht so lange
und so dunkel ist;
doch will ich vertrauen,
ich will freudig schauen
auf dich, Jesus Christ.

Ja, bei deiner Gnade
leid‘ ich nimmer Schade,·
sie erhält mich stets;
geht’s mit meinem Herzen
auch durch viele Schmerzen,
geht’s doch himmelwärts.

Laß mich stillehalten
deinem heil’gen Walten,
deines Geistes Strahl;
mach mich immer kleiner,
meine Liebe reiner,
fester meine Wahl!

Daß zu allen Zeiten
ich mit stillen Freuden
folg‘ dir überall,
bis nach allen Mühen
ich darf mit dir ziehen
in den Himmelssaal.

Friedhelm Traub – Das tatest du für mich

Friedhelm Traub – Das tatest du für mich

Jesus, du kamst für mich
in dieses Tränental
voll Sünde, Not und Qual;
inniglich preis‘ ich dich,
Jesus, du kamst für mich!

Jesus, du littst für mich!
Littest, was ich verdient,
hast meine Schuld gesühnt;
inniglich preis‘ ich dich,
Jesus, du littst für mich!

Jesus, du starbst für mich!
Starbest den bittern Tod,
der mir gerecht gedroht;
inniglich preis‘ ich dich,
Jesus, du starbst für mich!

Jesus, du lebst für mich!
Sorgst vor des Vaters Thron
für deinen armen Sohn;
inniglich preis‘ ich dich,
Jesus, du lebst für mich!

Friedhelm Traub – In des Erlösers Wunden

Friedhelm Traub – In des Erlösers Wunden

Wo kann mein Herz gesunden,
wo wird mein Schade gut?
In des Erlösers Wunden,
Heil ist in Jesu Blut!

Wo find‘ in dunklen Stunden
ich Licht und frohen Mut?
In des Erlösers Wunden,
Trost ist in Jesu Blut!

Wo wird ein Ort gefunden,
an dem man sich er ruht?
In des Erlösers Wunden,
Ruh‘ ist in Jesu Blut!

Wo bleib‘ ich eng verbunden
mit ihm, dem höchsten Gut?
In des Erlösers Wunden,
Kraft ist in Jesu Blut!

Und wo wird überwunden
des Feindes Grimm und Wut?
In des Erlösers Wunden,
Sieg ist in Jesu Blut!

Friedhelm Traub – Immer!

Friedhelm Traub – Immer!

Singen will ich, immer singen
von des Heilands Wundermacht,
die verstand es, mich zu bringen
an das Licht aus dunkler Nacht,

Danken will ich, immer danken
meinem Retter Jesus Christ.
dessen Treue ohne Wanken,
dessen Liebe ewig ist.

Dienen will ich, immer dienen
meinem hoch gelobten Herrn,
will sein göttlich es Versühnen
froh verkünden nah und fern.

Hören will ich, immer hören
deine Stimme, guter Hirt,
gerne laß ich dich mich lehren,
gern werd‘ ich von dir geführt.

Folgen will ich, immer folgen
dir, dem großen Gottessohn,
bis du auf des Himmels Wolken
niedersteigst von deinem Thron.

Glauben will ich, immer glauben,
trotz des Feindes arger List;
nichts soll mein Vertrauen rauben,
weil du selbst die Wahrheit bist.

Lieben will ich, immer lieben
den, der mich zuerst geliebt,
möchte niemals ihn betrüben,
der mir nichts als Gutes gibt.

Hoffen will ich, immer hoffen
nur auf seine freie Gnad‘.
Steht sein treues Herz mir offen,
ganz genug mein Herze hat.

Friedhelm Traub – Geborgen

Friedhelm Traub – Geborgen

Was wird der Tag mir bringen?
Ich weiß es nicht!
Doch weiß ich: Jesus gibt mir,
was mir gebricht.

Er läßt mich nicht alleine,
will’s einsam sein.
Ich weiß, wie sich’s auch wende,
wir sind zu zwein!

So ruh‘ ich Stund um Stunde
in seiner Hut.
Was auch der Tag mir bringe,
ich hab‘ es gut!

Friedhelm Traub – Dir zur Verfügung

Friedhelm Traub – Dir zur Verfügung

Dir zur Verfügung, mein Gott und mein Herr.
dir zur Verfügung, je länger, je mehr!
Dir zur Verfügung, in Freud‘ und in Leid,
täglich und stündlich für Jesus bereit!

Dir zur Verfügung, was ich hab‘ und bin:
Liebe und Arbeit, Gedanken und Sinn,
Wünsche und Pläne, die Zeit und das Geld,
Glieder und Gaben, wie dir es gefällt!

Dir zur Verfügung im Heiligen Geist,
nicht aus mir selber; denn Eignes zerreißt.
Eigene Kraft hält ja nimmermehr stand,
wirklich vollenden kann’s nur deine Hand!

Dir zur Verfügung! Einst war es nicht so;
aber nun bin ich so selig und froh!
Du brachest Bahn mir und Bollwerk entzwei,
auf daß ich völlig dein Eigentum sei.

Dir zur Verfügung! 0 seliges Los!
Sei nun mein Tagewerk klein oder groß,
draußen und drinnen, im Schaffen und Ruh‘n
immer nur frag ich : „Was würdest du tun?“

Dir zur Verfügung! Es bleibe dabei!
Das ist mein Stand, der macht selig und frei.
Das schafft ein sieghaft und friedevoll Gehn:
Jesu, dir ganz zur Verfügung zu stehn!

Friedhelm Traub – Mehr Feuer

Friedhelm Traub – Mehr Feuer

Vater, gib doch meinem Herzen
göttliche Begeisterung,
die nicht achtet Not und Schmerzen,
sondern stets sucht deinen Ruhm!

Schenke mir mehr heil’ges Feuer,
laß mein Herz in Flammen stehn,
daß mir nie ein Preis zu teuer,
sollt‘ es auch zum Tode gehn!

Ströme mächtig auf mich nieder
Heldenmut und Gotteskraft,
send den Geist der Pfingsten wieder,
welcher neue Menschen schafft!

Gib mir jene heiße Liebe,
die nicht viel von Opfern spricht;
aber die aus freiem Triebe
scheut die schwersten Opfer nicht!

Anders kann ich ja nicht stehen
vor des Feindes übermacht.
Schmählich würd‘ ich untergehen
in Verzweiflung, finstrer Nacht.

Darum komm, o Herr, von oben
und erfüll mich ganz mit dir,
daß ich trotz des Satans Toben
geh von Sieg zu Siege hier!

Daß ich stets mit tausend Freuden
auf mich nehme Kreuz und Hohn,
mit dir teile hier die Leiden
und einst steh vor deinem Thron!